19 Aug 2010

Energie und Geld sparen beim Hausbau und Haussanierung – so funktionieren die Förderprogramme der KfW

3 Kommentare neue Technologien, Umdenken und Mitmachen Autor:

Auf Eines können sich Immobilienbesitzer auch zukünftig verlassen: auf steigende Kosten für Heizung und Warmwasser. Baut man jedoch von vorherein energieeffizient – etwa ein KfW-Effizienzhaus 40 – kann man dem gelassen entgegensehen. Mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen aus dem Programm „Energieeffizient Bauen“ der KfW behält man zudem auch die Baukosten im Griff. Wie das in der Praxis aussieht, erklären Experten und Betroffene in diesem Ratgeber-Podcast:

Altbauten können wahre Energieverschwender sein. Veraltete Heizungen, fehlende Dämmung an Fassade und Dach, undichte Fenster. Eine umfassende energetische Sanierung kann hier Abhilfe schaffen. Die nicht unerheblichen Baukosten der Sanierung können mit Krediten und Zuschüssen aus dem KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ günstig finanziert werden. Vorgabe ist allerdings, dass die sanierte Immobilie – maximal – 15 Prozent mehr Energie verbrauchen darf als ein vergleichbarer Neubau. Besser jedoch: man unterschreitet die Vorgaben der Energieeinsparverordung EnEV 2009 noch deutlicher. Denn: das schont nicht nur die Haushaltskasse, sondern sichert außerdem excellente Konditionen der KfW-Förderung. Mehr dazu im Podcast der KfW:

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3 Kommentare zu “Energie und Geld sparen beim Hausbau und Haussanierung – so funktionieren die Förderprogramme der KfW”

  1. Thomas says:

    Danke für die Podcasts, die sind echt gut.

  2. Gabriele Neimke says:

    Leider ist vieles, das gut und sinnvoll war, von der KfW wegen zu großen Erfolges zum 01. September 2010 gestrichen worden. Das Energieberatungsbüro ER.GO Energiekonzepte für die Zukunft kritisiert die „Nacht- und Nebelaktion“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Freitag, 13. August 2010, um 17.27 Uhr, ging bei dem Energieberatungsbüro der KfW-Newsletter mit der Mitteilung des Förderstopps zum 31. August 2010 ein.
    Die KfW streicht mit einem Handstreich elementare Förderprogramme und führt damit alles Politikerreden ad absurdum.

    Ab 01. September 2010 wird es folgende, erfolgreiche Fördermaßnahmen nicht mehr geben:
    • Förderung der Einzelmaßnahmen (Programm-Nr.: 152/430)
    • Wesentliche Teile des Programms „Energieeffizient Sanieren – Sonderförderung“ mit Ausnahme des Zuschusses für Baubegleitung (Programm-Nr.: 431) werden gestrichen

    Aus Sicht der Energieberater ist dieses Hin- und Her bei erfolgreichen Förderprogrammen unerträglich und kontraproduktiv. Sanierungswillige Bürger, die sich die energetische Modernisierung ihrer Immobilie in ein sogenanntes Effizienzhaus nicht leisten können, stehen nun mit leeren Händen da. Fördermittel, über die in der vergangenen Woche noch mit Kunden gesprochen wurde, sind in zwei Wochen nicht mehr gültig. Bauherren, die auf Grundlage der nun gestrichenen Förderungen, Baumaßnahmen beschlossen haben, müssen nun bis 31. August 2010 die Umsetzung realisiert bzw. beantragt haben. Wenn dies nicht gelingt, wird die KfW sagen: „Pech gehabt.“
    Die Informationspolitik der KfW und selbstverständlich auch der politisch Verantwortlichen ist miserabel und dies nicht zum ersten Mal. Es sei nur an das Vorgehen beim CO²-Gebäude-Sanierungsprogramm und dem Förderstopp für den hydraulischen Abgleich erinnert. Gerade bei sehr erklärungsbedürftigen Themen wie dem hydraulischen Abgleich, ist dies besonders bitter. Hier haben Industrie, Handwerk, Handel und Energieberater Pionierarbeit geleistet, die mit einem Federstrich zunichte gemacht wurde. Förderpolitik muss unabhängig von der tagesaktuellen Haushaltslage gemacht werden. Sonst kann die viel zu hohe Importabhängigkeit bei fossilen Energien in Deutschland nicht beendet werden.
    Gabriele Neimke

  3. Marco says:

    Klasse Podcasts. Wirklich sehr interessant! Mehr davon, bitte

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