07 Feb 2011

Energiesparhaus: Effizientes Wohnen wird gefördert

2 Kommentare neue Technologien, Umdenken und Mitmachen Autor:

Eine eigene Immobilie zu besitzen, ist der Traum von vielen Deutschen. Doch nicht jeder kann den Kaufpreis selbst aufbringen und muss eine Finanzierung in Anspruch nehmen. Dabei gibt es hilfreiche Förderungen – insbesondere bei Energiesparhäusern.

Energiesparende Immobilien schonen unsere natürlichen Ressourcen und leisten somit einen Beitrag zum Umweltschutz. Außerdem schonen sie den Geldbeutel der Bewohner, weil Energiekosten gespart werden können. Darüber hinaus kann man auf verschiedene Förderungsmöglichkeiten bei der Finanzierung zurückgreifen. Für den Bau oder Umbau einer Immobilie gibt es dann Förderungsmittel, wenn das Ergebnis die Voraussetzungen der Energiespargrundlagen erfüllt. Das Gleiche gilt für den Neubau von Wohnraum.

Einzelne Länder und Kommunen stellen beispielsweise günstige Kredite zur Verfügung. Besonders attraktiv sind die Angebote der KfW-Bank, die diverse Förderprogramme anbietet. Die KfW bietet unter anderem Darlehen an, die besonders niedrige Zinssätze haben. Hier ein Überblick der KfW-Förderkredite für den Hausbau und -umbau.

Die KfW vergibt die Darlehen unter dem Titel „Bauen, Wohnen und Energie sparen“. Damit der Kredit bewilligt wird, muss er bei der eigenen Hausbank oder einer anderen Bank beantragt werden. Die KfW erwartet, dass es sich um ein Energiesparhaus nach entsprechenden Richtlinien handelt. Der Mindeststandard, der von der KfW festgelegt wurde, ist ein Index von 70 oder besser. Diese Häuser werden im Volksmund auch als Passivhaus (Definition) bezeichnet. Eine weitere Vorgabe ist, dass das Haus überwiegend privat genutzt wird. Eine Kombination zwischen Gewerbe- und Privathaus ist dennoch möglich, sofern der Hauptteil des Gebäudes privat beansprucht wird.

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2 Kommentare zu “Energiesparhaus: Effizientes Wohnen wird gefördert”

  1. Name says:

    Laut Braungart und den Cradle-to-Cradle-Befürwortern würden Passivhaus „etwas Falsches perfektionieren“. Demnach reduziert das Passivhaus den Energieverbrauch, jedoch verhindert die Dämmung den Luftaustausch. Die Konzentration von Schadstoffen im Innenraum würde steigen.

    Gerade beim Hausbau sind die „von der wiege, zur Wiege“-Ideen sicher ganz überdenkenswert:

    http://blog.123energie.de/wenn-sie-energie-sparen-wollen-dann-nehmen-sie-den-aufzug/

  2. Juri Klemm says:

    Meine Familie und ich wollten uns ein neues Haus bauen, uns war klar, dass es ein Energiesparhaus sein sollte. Jedoch waren wir uns noch nicht ganz einig, ob wir eher den moderneren Stil bevorzugen sollten oder eher etwas ländliches. Ich persönlich war ja von der Landhausidee anfangs nicht sehr begeistert, doch als wir im Internet auf die Seite http://www.dlk-melle.de stießen und uns durch die Bildergalerie klickten, war auch ich hin und weg von den Häusern! Ein paar Monate später war das Haus auch schon fertig und ich finde es großartig. Deutsche Landhaus Klassiker ist jedem zu empfehlen der Fachwerkhäuser liebt oder lieben lernen will!

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