30 Mrz 2011

Einfache Stromspartipps, die unseren Komfort nicht einschränken

2 Kommentare Umdenken und Mitmachen, Umwelt und Klima Autor:

Anlässlich der Earth Hour am 26. März 2011 haben Menschen auf der ganzen Welt um 20:30 Uhr ihr Licht für eine Stunde ausgeschaltet. Der WWF hatte zu dieser Aktion aufgerufen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen für die Themen Umweltschutz und Strom sparen. Unter diesem Gesichtspunkt war die Aktion wohl ein Erfolg. Nach Angaben des Initiators haben mehrere hundert Millionen Menschen in 134 Ländern teilgenommen.

Insgesamt ist die Earth Hour wohl eher als PR-Aktion zu verstehen, statt als Versuch zum tatsächlichen Stromsparen. Denn es soll ja nicht darum gehen, nur eine Stunde Strom zu sparen, sondern dauerhaft den Energiebedarf zu senken. Was kann nun jeder einzelne tun? Auf den Webseiten von FlexStrom habe ich einige Stromspartipps gefunden, die ohne großen Aufwand umsetzbar sind und außerdem unseren Komfort nicht einschränken.

Elektrische Geräte

EnergieeffizienzklassenIn Privathaushalten wird ein Großteil des Stroms (ca. 80%) von elektrischen Geräten verbraucht. Viele Geräte haben einen Stand-by-Modus. Doch auch im Stand-by verbrauchen sie Strom und sollten deshalb komplett ausgeschaltet werden. Das betrifft beispielsweise Fernseher, DVD-Player, Stereoanlagen, Computer-Monitore, Drucker oder Kopierer. Am besten schließt man mehrere Geräte an eine Mehrfachsteckdose mit Ein-/Aus-Schalter an und schaltet diesen aus, wenn man die Geräte nicht nutzt oder den Raum verlässt.

Während des Betriebs verbrauchen vor allem Kühl- und Gefrierschränke, Öfen und Herde sowie Geschirrspüler besonders viel Energie. In der Küche lässt sich einiges sparen, wenn man neue Geräte kauft und alte Stromfresser ersetzt. Dabei sollte man auf eine Energieeffizienzklasse (Definition) mit niedrigem Verbrauch achten.

Beleuchtung

Stromkosten lassen sich auch sparen, wenn man auf die Beleuchtung achtet. Falls niemand im Raum ist, kann man das Licht ausschalten. Stromfressende Glühbirnen sollten durch Energiesparlampen ersetzt werden. Glühlampen haben Effizienzklasse E, Energiesparlampen hingegen Klasse A. Auch wenn die Anschaffungskosten höher sind, zahlt sich der Wechsel mittel- und natürlich langfristig aus – auch weil die Lebensdauer von Energiesparlampen wesentlich länger ist.

Heizung

Heizen verbraucht ebenfalls viel Energie. Wenn man die Raumtemperatur ein Grad Celsius senkt, spart man bis zu 21 Prozent Heizenergie. Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung!


Insgesamt ist Stromsparen nicht schwer. Vor allem schränkt es unseren Komfort nicht ein. Die Earth Hour und auch die zahlreichen Demonstrationen in verschiedenen deutschen Städten am vergangenen Samstag haben gezeigt, dass sich viele Menschen in Deutschland für die Umwelt engagieren möchten und für einen Atomausstieg sind. Doch der persönliche Atomausstieg ist auch jetzt schon möglich. Neben dem Stromsparen könnte nämlich der nächste Schritt ein Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter sein.

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2 Kommentare zu “Einfache Stromspartipps, die unseren Komfort nicht einschränken”

  1. Carsten says:

    Auf kwh-preis.de sind über 70 Stromspartipps aus unterschiedlichen Themenbereichen zu finden. Wer Strom spart, der schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen entlastet er die Haushaltskasse und zum anderen wird die Umwelt geschont. Denn der umweltschonenste Strom ist derjenige, der überhaupt nicht verbraucht wird.

    http://www.kwh-preis.de/service/strom-sparen/stromspartipps-uebersicht

  2. Paulina says:

    Gute Tipps!! Wichtig ist eben, dass die Menschen verstehen, dass Stromsparen gar nicht umständlich und anstrengend sein muss, sondern absolut einfach und problemlos funktioniert!!

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