05 Apr 2011

Weniger Fleisch wäre gesünder für Mensch, Tier und Umwelt

2 Kommentare Gesundheit und Ernährung, Umdenken und Mitmachen Autor:
Weniger Fleisch wäre gesünder

© Rainer Sturm / pixelio.de

Zum Weltgesundheitstag am 7. April erinnert die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN die Konsumenten daran, dass Fleisch zu den gesundheitsschädlichsten Lebensmitteln gehört. Es ist nachweislich für die am weitesten verbreiteten Zivilisationskrankheiten und Haupttodesursachen verantwortlich.

Doch Tierprodukte sind auch ungesund für unser Klima: Bereits mehrere internationale Studien belegen, dass Massentierhaltung – aus der über 90 Prozent des Fleisches stammen – der größte Verursacher des Klimawandels ist.

Dass Massentierhaltung auch ungesund für die Tiere ist, versteht sich von selbst. „Die Menschen haben die geistige Verbindung zwischen dem Tier auf der Wiese und dem Stück Fleisch auf dem Teller verloren“, betont Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. „Viele verdrängen die Tatsache, dass das, was sie gerade zu sich nehmen, einmal gelebt und gefühlt hat.“

Heute weiß man, dass der Konsum von Fleischprodukten zu Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen und bestimmten Krebsarten führen kann. VIER PFOTEN fordert daher ein Umdenken nicht nur seitens der Konsumenten: „Bei der Forschung zu Tierversuchsalternativen ist die so genannte 3R-Methode verbreitet: Reduce, Refine, Replace. Dies lässt sich auch auf den Fleischkonsum und die Fleischproduktion umlegen“, betont Stadler abschließend:

  • Reduce: Viele Ernährungsexperten empfehlen eine Reduktion des Fleisch- und Wurstkonsums auf maximal drei Portionen pro Woche
  • Refine: Massentierhaltung muss Schritt für Schritt durch Freilandhaltung ersetzt werden
  • Replace: Schmackhafte pflanzliche Fleisch- und Wurstprodukte gibt es in immer größerer Auswahl in immer mehr Supermärkten.
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2 Kommentare zu “Weniger Fleisch wäre gesünder für Mensch, Tier und Umwelt”

  1. Steffen says:

    Super Artikel. Würde gern mehr Blogposts zu der Thematik sehen. Freu mich auf die naechsten Posts.

  2. Energieausweis Weyhe says:

    Allerdings ein sehr guter Artikel – vielen Dank dafür! Über dieses Thema zu berichten, ist sehr wichtig, da wir mit unserem massenhaften Konsum von Fleisch aus Massentierhaltung viel schlimmes anrichten. Mal abgesehen von den gesundheitlichen Schäden für den Menschen (selbst schuld!) und auch abgesehen von den Zuständen IN den Mastbetrieben, kann man das Töten der Tiere doch nicht ernsthaft unterstützen wollen. Die Tiere bekommen es oft bei vollem Bewusstsein mit, wenn sie aufgeschnitten und „entleert“ werden. Wir lehnen als zivilisierte und moderne Menschen Mord strikt ab, doch unterstützen wir durch unser Kaufverhalten den grausamsten Mord massenhaft. Zu diesem moralischen Dilemma gesellt sich die Tatsache, dass die Fleischindustrie unheimlich viel Wasser verbraucht und verschmutzt.
    Pflanzliche FleischERSATZprodukte gibt es zuhauf – und die schmecken meistens ziemlich gut. Doch es müssen nicht unbedingt solche Ersatzprodukte sein, denn es gibt so viele Gemüsegerichte, die einfach nur phänomenal schmecken. Wir sollten und müssen unser konsumverhalten überdenken und verändern.
    Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium

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