04 Feb 2010

Pants to Poverty kämpft gegen „Bad Pants“

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Damit ihr euren Kleiderschrank mit noch mehr Green Fashion aufpeppen könnt, stellen wir euch das Unterwäsche-Label Pants to Poverty vor. Die Green Wear Marke war auf der TheKEY.to in Berlin am Start, um die Welt ein bisschen grüner zu gestalten. Inspiriert von Nelson Mandelas Worten „Let your greatness blossom“, nahmen sich Gründer Ben Ramsden und ein paar Freunde die Worte zu Herzen und machten sie sich zur Herausforderung. Die Lösung: Unterwäsche! Die „Zum Teufel mit der Armut“-Höschen mit dem gebrandeten Gummibund aus Großbritannien ziehen immer wieder mit zahlreichen verrückten Aktionen und Kampagnen gegen Armut Aufmerksamkeit auf sich und sind mittlerweile das absolute Must-Have für unten drunter.

Pants to Poverty

Quelle: www.fashionaire.de/blog/

Die knalligen Schlüpfer haben einen fairen Preis und eine tolle Message: Pants to Poverty möchte mit Öko-Unterhosen weltweit den „Bad Pants“ den Kampf ansagen. „Bad Pants“ sind Unterhosen aus unökologischer Baumwolle. Mit Schadstoffen verseucht, stehen sie für ein System, das laut WHO jährlich 20.000 Farmer durch Pestizide sterben lässt und Millionen Menschen krank macht. Was viele nicht wissen ist, dass chemische Pestizide im Baumwollanbau gar nicht unbedingt nötig wären. Indien ist das Zuhause von erstaunlichen natürlichen Pestiziden und viele indische Farmer bauen schon seit über 1000 Jahren mit dieser natürlichen Alternative und traditionellen Techniken an.

Pants to Poverty arbeitet zusammen mit Zamzeen Organic, einem Unternehmen und Zusammenschluss von Baumwollfarmern, die für die Baumwolle der Pants zuständig sind. Zamzeen Organic liegt in der Vidarbha Region, einem Gebiet, in dem täglich durchschnittlich 26 Farmer aufgrund des unfairen Handels in der Branche Selbstmord begehen. Seit der Gründung von Zamzeen gab es unter den 5000 Mitarbeiter keine Suizidfälle mehr. Dazu gibt es auch keinen Grund, denn die Farmer verdienen durchschnittlich 1/3 mehr als Bauern von konventioneller Baumwolle. Der gesamte Anbau ist frei von Pestiziden und chemischen Düngemitteln. Fairer Handel garantiert den Farmern zudem ein faires und stabiles Gehalt für ihre Baumwolle. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Summe, den „Fairtrade Premium“, um Entwicklungsprojekte für die Gemeinschaft zu unterstützen, die demokratisch von den Farmern ausgewählt werden. Mitspracherecht ist ein wichtiges Element bei Zamzeen. Als größte Anteilseigner des Unternehmens werden die Farmer in Entscheidungen mit einbezogen und bekommen am Ende des Jahres einen Anteil vom Profit, wenn die umgesetzten Ideen erfolgreich waren. Zudem werden sie durch Pants to Poverty mit Fortbildungsprogrammen unterstützt, um den Einfluss ihrer Arbeit zu steigern. Heute verkauft Pants to Poverty Unterwäsche in über 16 Ländern. Sicherlich wäre auch Nelson Mandela sehr stolz auf diese Blüten!

Wie kommt ihr an die bunten Höschen mit der tollen Message? Online bei www.fashionaire.de oder direkt über den Shop von Pants to Poverty unter www.pantstopoverty.com.

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