02 Jan 2012

Wie hoch sind die laufenden Kosten von Wasserbetten?

13 Kommentare Nachhaltiger Konsum Autor:

Wasserbetten werden zahlreiche Vorteile zugesprochen: Durch die vollständige Körperunterstützung und fehlende Druckpunkte soll man darauf besonders erholsam schlafen. Auch aus medizinischen Gründen – beispielsweise bei Rücken- oder Gelenkleiden, Rheuma oder Allergien – kann ein Wasserbett sinnvoll sein. Einen Vergleich der Vor- und Nachteile möchten wir an dieser Stelle jedoch nicht führen. Hier soll es um einen Aspekt gehen, der oftmals übersehen wird: Wie hoch sind die laufenden Kosten eines Wasserbetts?

Wasserbetten müssen beheizt werden, damit es nicht zu Kondenswasser- oder Schimmelbildung kommt. Zudem nehmen sie die Raumtemperatur an und sind somit zu kalt für erholsames Schlafen. Die Temperatur des Wasserbetts sollte ca. 28 Grad betragen. Dies entspricht der Temperatur von menschlicher Haut. Manche Menschen bevorzugen höhere oder niedrigere Temperaturen – je nach individuellem Wärme- bzw. Kälteempfinden.

Die Kosten, die für die Heizung des Wasserbetts anfallen, sind stark abhängig von der gewünschten Temperatur und von der Raumtemperatur des Schlafzimmers. Je wärmer das Wasserbett und je kälter das Zimmer, desto höher die Stromkosten. Maßgeblich ist auch, ob es sich um ein Softside- oder Hardside-Bett handelt. Letzteres ist weniger isoliert und verbraucht daher mehr Strom. Durchschnittlich liegt der Stromverbrauch zwischen 300 und 725 kWh im Jahr. Das ergibt Kosten zwischen 66 und 160 Euro im Jahr. Man kann den Stromverbrauch auch selber beeinflussen, in dem man das Bett nach dem täglichen Lüften mit Wasserbettauflagen und Oberdecken abdeckt. So kühlt das Bett nicht aus.

Ein Wasserbett kann über zehn Jahre alt werden. Dazu ist jedoch regelmäßige Pflege notwendig, was zusätzliche Kosten verursacht. Die Wasserkernfolie muss alle drei Monate mit spezieller Reinigungsflüssigkeit (ca. 8 Euro) gesäubert werden. Das Wasser muss jährlich mit einer Konditionierlösung (ca. 16 Euro) behandelt werden.

Zusätzlich können Reparaturkosten fällig werden, wenn beispielsweise die Heizung kaputt geht. Defekte Heizungen müssen oftmals komplett ausgetauscht werden, auch wenn nur das Thermostat defekt ist. Dabei muss übrigens zumeist auch das Wasser abgelassen werden.

Es wird also deutlich, dass Wasserbetten laufende Kosten verursachen. Die Stromkosten der Heizung, Kosten für Pflegemittel und mögliche Reparaturkosten sollte man bei seiner Kaufentscheidung einkalkulieren. Erholsamer Schlaf auf einem Wasserbett hat seinen Preis…

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13 Kommentare zu “Wie hoch sind die laufenden Kosten von Wasserbetten?”

  1. Mausflaus says:

    ich war mal ein jahr in den USA und hatte da eins stehen, habe es also ausführlich testen können. und: es ist scheiße. unbequem, man rutscht rum, es gluckert und zu zweit ist es noch schlimmer. unabhängig von kosten und energieverschwendung: ich würd mir nie eins kaufen weil die dinger einfach nur nachteile haben.

  2. !!! says:

    @mausflaus dann muss ich dir leider sagen das du sehr warscheinlich ein UNO Wasserbett hattest was für zwei Personnen eigentlich NUR Nachteile hat. Bei einem DUAL hat man diese Probleme nicht.
    Und zu dem gluckern…. Wie wäre es mit entlüften und gegebenfals Luftbinder verwenden???
    Mit dem rum gerutsch versteh ich net was du geschaft hast. ^^ ????
    Also aus deinem Text les ich heraus das nicht viel Kenntnisse vorhanden sind.
    Von daher erst mal bisl Informieren bevor man über was abzieht.

  3. Anna says:

    Hallo,

    ich überleg mir evtl. ein Wasserbett anzuschaffen, nachdem ich über diesen Beitrag http://www.myhomenews.de/wohnen/himmlisch-schweben/ „gestolpert“ bin. Was sagt ihr zu den Angaben? Stimmt das, was da drin steht?

    Danke und liebe Grüße!

  4. Name says:

    Kaufen und genießen!!! Es gibt nix besseres

  5. Name says:

    Ich habe noch nie so gut Geschlafen.

  6. Name says:

    Nach zehn Jahren auf dem Wasserbett bin ich zurück zur „standard“ Matratze. Da schlaf ich mindestens genauso gut drauf, spare Geld (Jahresstromrechnung -600kWh !!!) und brauch mich nicht um Wasserzusätze, langes Ablüften, Wasser nachfüllen, entlüften usw. mehr kümmern.

    Fazit, wer einfach nur gut schlafen will und kein neues Hobby braucht, kauft sich einfach nur eine ordentliche Matratze.

    Gruß TE

  7. Wasserbett: Modelle & Systeme - deinSchrank.de/Blog says:

    […] den Kosten als ein herkömmliches Bett. Das kann sowohl in den Anschaffungskosten als auch in den laufenden Kosten nicht bestritten werden. Allerdings ist dieser Aspekt verhältnismäßig zu betrachten, da […]

  8. Mario Sedlak says:

    26 Grad ist „2-3 Grad unter der Körpertemperatur“???

  9. Carsten says:

    Gut aufgepasst. Da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Ist nun korrigiert…

  10. Name says:

    Es gibt nichts besseres es ist gesund und gut für den Rücken seitdem sind meine rueckenschmerzen wie weggeblasen würde ich gerne weiterempfehlen

  11. Stephan says:

    Also der Stromverbrauch liegt in etwa bei einem neueren Kühlschrank. Da regt sich ja auch keiner auf. Und aufs Jahr verteilt bedeutet es – wenn ich jetzt den Mittelwert von 100 € annehme – zum Beispiel einen Kinobesuch alle 2 Monate oder einmal im Vierteljahr einen Restaurantbesuch weniger. Das ist ja wohl im Vergleich zu 365 gut verbrachten, erholsamen Nächten im Wasserbett zu verschmerzen. Woanders ein paar Ressourcen einsparen und gut ist.

  12. Tina says:

    Die Nebenkosten für Wasserbetten sind natürlich auch von Relevanz, allerdings finde ich, dass sich die Nebenkosten in Grenzen halten und man mit dem Vorteil gegenüber klassischen Betten belohnt wird! LG Tina ;-))

  13. HZB says:

    Wir haben auch ein Wasserbett 2*100*220 stark beruhigt,
    meine Rückenschmerzen sind jetzt weg.
    Der Aufwand hält sich in grenzen (alle 3-4 Monate entlüften).
    Jetzt nach ca. 5 Jahren ist ein Heizelement defekt, ca. 100€.
    Insgesamt bin ich sehr zufrieden aber mancher Kritiker hat schon auch recht, eine ordentliche Matratze um das selbe Geld ist wahrscheinlich auch nicht viel schlechter.
    Aber wenn ein iPhone 500€ kostet regt sich doch auch keiner auf? 😉

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