11 Dez 2013

Was sollte man beim Weihnachts-Shopping beachten?

2 Kommentare Nachhaltiger Konsum Autor:
nachhaltige Weihnachtsgeschenke

Quelle: gänseblümchen / pixelio.de

In der Vorweihnachtszeit wird besonders viel geshoppt: Geschenke werden gekauft, verpackt und versendet. Dabei sollte man auf einige Dinge achten, damit man beim Weihnachtsfest nicht mit leeren Händen dasteht. Nach dem Fest müssen Geschenke oftmals umgetauscht werden, wobei man ebenfalls einiges falsch machen kann. Hier die nützlichsten Tipps:

Online-Shopping

Beim Einkaufen im Internet sollte man auf die Seriosität des Online-Händlers achten. Das Impressum sollte die komplette Postanschrift und kein Postfach enthalten. Ein gutes Indiz für seriöse Online-Shops sind Gütesiegel wie Trusted Shops oder EHI. Da man beim Kauf persönliche Angaben machen muss, sollte die Internetverbindung verschlüsselt sein. Dies erkennt man am „https“ in der URL-Zeile des Browsers.

Händler und Paketdienste haben in der Weihnachtszeit besonders viel zu tun, so dass die Auslieferung länger dauern kann. Ist in einem Online-Shop ein Produkt als „sofort lieferbar“ gekennzeichnet, dann darf die Lieferung 14 Tage nicht überschreiten. Bei einem längeren Verzug kann der Käufer vom Kauf zurücktreten oder sein Widerrufsrecht ausüben. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte frühzeitig bestellen, so dass alle Geschenke rechtzeitig ankommen.

Rückgabe von Geschenken

Eine weit verbreitete Meinung ist, dass für Gekauftes ein uneingeschränktes Rückgaberecht gilt. Doch das ist falsch. Geschäfte müssen Dinge, die nicht gefallen oder passen, nicht zurücknehmen. Viele Einzelhändler bieten den Umtausch dennoch an – aus Kulanz. Im Internet und Versandhandel hat man hingegen einen rechtlichen Anspruch auf Rückgabe. Die Rückgabefrist beträgt 14 Tage und beginnt mit dem Erhalt der Ware. Manches ist jedoch vom Umtausch ausgeschlossen, beispielsweise entsiegelte CDs und DVDs, Maß- und Sonderanfertigungen oder Lebensmittel.

Wenn das Weihnachtsgeschenk einen unverschuldeten Mangel aufweist, hat der Käufer ein Gewährleistungsrecht. Der Verkäufer muss das Produkt ersetzen, reparieren oder den Kaufpreis erstatten. Dies gilt in der Regel bis 24 Monate nach dem Kauf. Dabei hilft ein Kaufbelegt als Nachweis, ist aber rechtlich nicht zwingend notwendig. Auch wenn die Originalverpackung nicht mehr vorhanden ist, müssen Mängel beseitigt werden.

Bei Reklamationen kann man sich direkt an den Händler wenden. Da man bei ihm gekauft hat, ist er als Vertragspartner verpflichtet, die reibungslose Funktionsweise des Produktes für zwei Jahre zu gewährleisten. Das bedeutet, dass Händler zum Beispiel den kaputten Fernseher zurücknehmen und ihrer Gewährleistungspflicht nachkommen müssen, obwohl sie den Käufer womöglich gerne direkt zum Hersteller schicken möchten. Hersteller bieten häufig eine Garantie an. Dies ist ein freiwilliges Kulanzangebot. Die Gewährleistungspflicht ist jedoch eine gesetzliche Pflicht.


Die Tipps sind unter anderem von Anja-Mareen Decker, Leiterin der Rechtsabteilung der ADVOCARD Rechtsschutzversicherung AG. Für die inhaltliche Richtigkeit wird keine Gewähr / Haftung übernommen.

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2 Kommentare zu “Was sollte man beim Weihnachts-Shopping beachten?”

  1. richard says:

    Brauchen wir wirklich Geschenke zu Weihnachten? Und: muss es ausgerechnet per onlineversand sein? Dort werden Mitarbeitern gerade in der Weihnachtszeit unglaube Zumutungen zuteil. Davon abgesehen fördern wir Monopolbildung und das Absterben des Einzelhandels. Wir haben 7 Alternativen zu Amazon (&Co.) gesammelt:

    http://www.7ideas.org/questions/was-sind-die-besten-alternativen-zu-amazon/

  2. rollup says:

    AMAZON ist das beste was es gibt PRIME ruled die welt und findet euch damit ab …
    Einzehlandel ist Teuer , Unkullant , Veraltet

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