Schlagwort: alternative Energie

30 Jul 2010

„Quartier Vauban“ in Freiburg: So könnte die Stadt von Morgen aussehen

Keine Kommentare Auto und Mobilität
Freiburg Vauban

Quelle: www.vauban.de

Das 2006 fertiggestellte Freiburger Stadtviertel Vauban ist so außergewöhnlich, dass es die Siedlung bereits in die New York Times geschafft hat. Vauban verfolgt ein strenges umweltfreundliches Konzept: Fast alle Häuser sind mit Solarzellen auf den Dächern besetzt, haben Vakkuumtoiletten und ein kreislauforientiertes Abwassersystem – und der Stadtteil ist autofrei! 70% der 5.500 Bewohner besitzen kein Auto, 57% haben ihr eigenes verkauft, als der Umzug nach Vauban immer näher rückte. Parkplätze sind kaum vorhanden und wenn, dann sind sie sehr teuer. Statt von Autos, wird das Bild der Solar- und Ökosiedlung von viel Grün und Fahrrädern geprägt. Eine vorbildliche Alternative für ein besseres Leben in der Stadt von Morgen.

16 Jul 2010

„Der große Bluff“ – ZDF-Doku über die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

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Atomkraftwerk Isar/Ohu bei Landshut, © Peter von Bechen / PIXELIO

Die Bundesregierung will die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern, den Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig machen. Nur so könne eine günstige Stromversorgung garantiert und die Klimaschutzziele erreicht werden. 2010 ist das Jahr, in dem sich der Kampf um den Weg in die Energiezukunft entscheidet. Die „Frontal 21“-Dokumentation „Der große Bluff“ von Steffen Judzikowski und Christian Rohde, die am Dienstag, 13. Juli 2010, 21.00 Uhr, im ZDF zu sehen war, zeigte Stationen der Debatte, beantwortete Fragen zu den zentralen gesellschaftlichen Konflikten und präsentierte Argumente und Belege. Die Autoren recherchierten mehrere Wochen und trafen in ganz Deutschland Kritiker und Befürworter der Kerntechnik.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen sagt im Interview: „Ich glaube, dass wir eine überschaubare Zahl an zusätzlichen Jahren Kernenergie brauchen.“ Für Professor Olav Hohmeyer, Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen, ist eine Verlängerung der Laufzeiten „ein fatales Signal“. Die Regierung schicke sich an, die Weichen genau in die falsche Richtung zu stellen. Zusammen mit Prof. Hohmeyer untersuchen die Autoren die Versprechungen der Atompolitiker: Sorgt Atomkraft für günstige Energiepreise? Sind alte Reaktoren wirklich sicher? Ist die Energiewende mit Atomkraft zu meistern, und ist Gorleben ein geeignetes Endlager?

Die Kernkraftwerke des Energiekonzerns seien sicher und klimafreundlich, heißt es bei RWE. Außerdem verspricht RWE-Sprecher Volker Heck im Film: „Kernenergie sorgt dafür, dass die Preise stabil bleiben.“ Laut Felix Matthes vom Öko-Institut ist das Versprechen sinkender Strompreise der „größte Mythos in der ganzen Debatte“ um Laufzeitverlängerungen. Sie seien einzig ein Garant dafür, dass Atomkonzerne „weiterhin Milliardengewinne scheffeln können“. Dass gerade auch alte Reaktoren wie Biblis A oder Krümmel länger laufen sollen, macht Wolfgang Renneberg, bis Ende 2009 im Bund verantwortlich für Reaktorsicherheit, Sorgen: Kein einziges deutsches Kernkraftwerk sei heute genehmigungsfähig. Es fehle zum Beispiel ein Schutz gegen Terrorangriffe. Öffentlich mag über solche Gefahren kaum jemand reden, doch geheime Unterlagen, die der Film präsentiert, belegen: Die Verantwortlichen sind alarmiert.

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01 Jul 2010

Hohes Beschäftigungswachstum bei erneuerbaren Energien, traditionelle Energiekonzerne schrumpfen

Keine Kommentare neue Technologien, Umwelt und Klima

Fünfzig Jahre nach Gründung des Deutschen Atomforums schrumpfen die Belegschaften von Unternehmen, die weiter auf Atomenergie und fossile Kraftwerke setzen. Dagegen trotzen die Newcomer der Erneuerbaren Energien Branche nicht nur der Wirtschaftskrise: Sie wachsen weiter in rasantem Tempo. Darauf haben die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH), die Juwi Holding AG, die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und das Kampagnen-Netzwerk Campact anlässlich eines gemeinsamen Presseauftritts in Berlin hingewiesen und gleichzeitig neue Kampagnen gegen eine Fortsetzung der Atomstromnutzung in Deutschland gestartet. Andernfalls drohe die Gefahr, dass bei der Umsetzung der Energie- und Klimawende entscheidende Zeit und zigtausende von Arbeitsplätzen verloren gehen.

„Die Zukunft ist erneuerbar“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake und erklärte, dass nur eine konsequente Fortführung der Energiewende in eine nachhaltige Energiezukunft führe. „Wer heute, wie Angela Merkel glaubt, durch Höflichkeitsbesuche bei Jubelfeiern der Atomlobby punkten zu können, verspielt mutwillig die Zukunft“. Auch mit Blick auf die zum Beispiel beim Energieriesen E.on drohenden massiven Arbeitsplatzverluste forderte Baake die Bundeskanzlerin auf, sich „besser da sehen zu lassen, wo Zukunft gestaltet wird, statt weiter für die Stabilisierung risikoreicher und ineffizienter Energiestrukturen aus dem vergangenen Jahrhundert zu werben“. Es sei ein von den Energiekonzernen gern verbreiteter Irrtum zu glauben, das neue und das alte Energiesystem könnten noch lange nebeneinander existieren. Baake: „Das Gegenteil ist richtig. Früher als viele meinen, müssen wir uns entscheiden: Entweder Uran und Kohle oder Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie. Das diktieren uns nicht Interessen oder Ideologie, sondern Klimaschutz und Physik.“

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09 Mrz 2010

Neuer Kinofilm über die Energie-Revolution

Keine Kommentare Umwelt und Klima

Kinofilm über die Energie-RevolutionOhne Strom läuft nichts. Keine Frage, wir brauchen Energie. Doch allen ist klar, dass Kernenergie und die Stromgewinnung mit Kohle nichts mit Nachhaltigkeit zu tun haben. Wie wollen wir in Zukunft unseren Strom gewinnen? Der deutsche Journalist, Filmemacher und Produzent Carl-A. Fechner versucht mit seinem Dokumentarfilm Die 4. Revolution – Energy Autonomy (Kinostart 18. März) eine Antwort auf diese Frage zu finden. Einflussreiche Umweltaktivisten, Nobelpreisträger, innovative Unternehmer und Politiker zeigen ihre Vorstellung eines Umstieges auf 100% erneuerbare Energien innerhalb der nächsten 30 Jahre. Hierzu heißt es auf es auf der offiziellen Website des Films:

„Der Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun!

Wie – das zeigt Fechners Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.

In vierjähriger Produktionszeit begleiteten Carl-A. Fechner und sein Team engagierte Prominente, sprachen mit Top-Managern, afrikanischen Müttern, Bankern und ambitionierten Aktivisten auf der ganzen Welt. Am Ende des hochaktuellen Films kann für alle ein neuer Anfang stehen: Die 4. Revolution – Energy Autonomy.“

02 Feb 2010

Die Solartasche Sakku erzeugt Strom

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum, neue Technologien

Wer kennt es nicht? Den ganzen Tag bist du unterwegs, sitzt im Bus und trällerst gerade mit zu deinem Lieblingssong auf deinem iPod und dann passiert es – der Akku ist leer! Auf der TheKey.to haben wir die Lösung für dich gefunden: Sakku, eine schweizer Lifestyle-Kuriertasche mit einer integrierten ultraflexiblen Solarzelle, die Sonnenstrahlen in Strom umwandelt.

Solartasche Sakku

Endlich kannst du jederzeit unterwegs Handy, iPod oder deine Digicam problemlos aufladen, und das auch noch mit Style! Entstanden ist die Idee in den Köpfen von drei Sandkastenfreunden aus der Schweiz. Der Name „Sakku“ setzt sich aus den Wörtern „Sack“ und „Akku“ zusammen und bildet eine stylische Tasche mit nützlichem Sinn. Die Lifestyle-Bags werden aus schwarzem Cordura, Marquisen oder aus hochwertigem Segelstoff hergestellt. Auf dem Segeltuchmodell sakku-traveller wird sogar die Herkunft jedes Segels vermerkt, was jedes Stück zu einem Unikat macht. Die Tasche gibt es in zwei Größen und vier Modellen mit verschiedenen Solarpanels zu ergattern. So viel Liebe zum Detail so schön verpackt! Beim nächsten Strandurlaub musst du also keine Angst mehr haben, dass der Akku deiner Digicam dir einen Strich durch die schönen Erinnerungsfotos zieht.