Schlagwort: Elektroautos

06 Okt 2011

Welche Hybridautos gibt es und wie sparsam sind sie?

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Toyota Prius

Toyota Prius (Foto: Toyota Deutschland GmbH)

Der Kauf eines sparsamen Autos ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern entlastet auch den Geldbeutel. Hybridfahrzeuge haben den Ruf, dass sie besonders umweltfreundlich sind. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl von einem Elektromotor, als auch von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden. Diese Kombination macht sie besonders verbrauchsgünstig. Doch welche Hybridmodelle gibt es und wie sparsam sind sie tatsächlich?

Der Klassiker unter den Hybridautos ist der Toyota Prius. Das kantige Auto wird seit Ende 1997 gebaut und es gibt ihn schon in der dritten Generation. Wer sich für einen Prius entscheidet, muss mindestens 25.750 € für ein Neufahrzeug ausgeben und erhält dafür eines der ausgereiftesten und zugleich sparsamsten Hybridautos: Der Prius verbraucht nur 4,3 Liter auf 100 km laut Herstellerangaben. Die Energieeinsparung gegenüber Benzinern der gleichen Fahrzeugklasse beträgt gemäß Werksangaben rund 30 Prozent.

Sportliches Aussehen und umweltfreundlicher Hybridantrieb – passt das zusammen? Laut dem Hersteller Honda schon, denn diese beiden Eigenschaften verknüpft der Honda CR-Z. Das Auto verfügt über verschiedene Fahrmodi und mit den 124 PS ist man durchaus zügig unterwegs. Ab 21.990 € ist der Honda zu haben. Den Benzinverbrauch gibt Honda mit 5 Litern pro 100 km an, die CO2-Emission mit 117 g/km.

Wer nicht auf der Suche nach einem sportlichen Auto, sondern nach einem Van für die Familie ist, sollte sich den Honda Jazz näher ansehen. Er bietet ausreichend Platz für eine Kleinfamilie. Schon für 17.000 € kann man hiermit ein umweltfreundliches Familienfahrzeug erhalten, das über genügend Stauraum verfügt und nur 4,5 Liter auf 100 km verbraucht.

Deutsche Hersteller bieten noch nicht so viele Hybridmodelle an. Im Premiumsegment gibt es den BMW 7er mit Hybridtechnologie für stolze 105.990 €. Der VW Touareg mit BlueMotion-Technologie kostet 73.500 Euro. Mit Hybridausstattung verbraucht er immerhin noch 8,2 Liter auf 100 km.

Es wird deutlich, dass es in fast jeder Klasse Hybridmodelle gibt. Der Kaufpreis kann durchaus günstig sein – wenn man sich für ein ausländisches Modell entscheidet. Aber nicht nur bei der Anschaffung lässt sich Geld sparen, sondern auch beim Unterhalt, denn aufgrund des geringeren Verbrauchs muss man tatsächlich seltener zur Tankstelle.

01 Jul 2011

Im Sonderheft „Öko Trend“ von AUTO TEST geht es um umweltschonendes Autofahren

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AUTO TEST-Sonderheft Öko TrendEin Blick in die grüne Zukunft – Auf insgesamt 100 Seiten bietet das neue Sonderheft „Öko Trend“ von AUTO TEST Kaufberatung rund um umweltschonendes Autofahren. Das Magazin erscheint am Freitag, 1. Juli 2011, und zeigt, dass klimafreundliches Fahren auch in der Praxis möglich ist.

„Die CO2-Bilanz, die ambitionierten Klimaziele der Politik und die Preise an den Zapfsäulen – viele Autofahrer machen sich Gedanken, wie Mobilität gleichzeitig umweltverträglich und bezahlbar sein kann. In unserem Sonderheft gehen wir dem neuen Öko-Trend nach und erklären, was man machen und kaufen kann und worauf man besser noch wartet“, so Olaf Schilling, Chefredakteur AUTO TEST.

Das neue Sonderheft liefert zahlreiche Einzel- und Vergleichstests von Fahrzeugen aller Klassen, Gebrauchtwagenberichte und gleich zwei große Übersichten über alle Elektro- und Hybridmodelle. Die Leser erfahren, welche Fahrzeuge zu den Top 100 im Umweltranking zählen und welche Antriebsform wirklich am sparsamsten ist. Zudem geben die Experten der AUTO TEST-Redaktion umfangreiche Tipps & Tricks zum effizienten Fahren.

Das AUTO TEST-Sonderheft „Öko Trend“ kostet 3,90 Euro und ist ab Freitag, 1. Juli, im Handel.

20 Jun 2011

Wann kommt die Klima-Skala für umweltfreundliche Autos?

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Erinnert sich noch jemand an die Klima-Skala für Neuwagen? Wartet Ihr darauf? Das erste Mal habe ich im Mai 2010 von der farblichen Kennzeichnung für Autos gehört, die an das Energieeffizienz-Label für Elektrogeräte wie Waschmaschinen & Co. angelehnt ist. Sieben Effizienzstufen von „A“ wie sehr sparsam bis „G“ wie wenig sparsam oder besser gesagt stellvertretend für einen hohen Verbrauch / eine hohe CO2-Emission sollen eine Entscheidungshilfe für umweltbewusste Autokäufer sein. Auf der anderen Seite war die Klima-Skala ursprünglich vielleicht auch als „Druckmittel“ für die Autoindustrie gedacht, noch effizientere Autos als bisher zu bauen. Klingt gut, oder? Aber wo ist sie heute – mehr als ein Jahr danach?

Klima-Skala aus Großbritannien. Quelle: Low Carbon Vehicle Partnership (LowCVP)

Klima-Skala aus Großbritannien. Quelle: Low Carbon Vehicle Partnership (LowCVP)

Bei unseren Nachbarn Holland, Portugal und Großbritannien klebt sie schon lange in der Windschutzscheibe von Neuwagen. In Deutschland werden Neuwagen seit 2004 mit Angabe von Verbrauch und CO2-Emission als Zahlenwert verkauft, fünf Jahre nach EU-Beschluss. Mir sagt eine CO2-Emission von 142 g/km in etwa so viel wie die Angabe des Kofferraumvolumens mit 430 Litern. Umgerechnet in 12 Kästen Wasser kann ich mir die Größe des Kofferraums allerdings ganz gut vorstellen. Ein grünes „A“ oder gelbes „D“ fällt genau in dieselbe Kategorie.

Einführung der Klima-Skala im Herbst 2011

Die „Nationale Plattform Elektromobilität“ (NPE) – gegründet am 3. Mai 2010 – setzt sich aus Vertretern der Automobilindustrie, Wissenschaft und Politik zusammen. Heute, eine ganzes Jahr nach der Veröffentlichung der Eckdaten für die Klima-Skala durch die NPE, sind die Medien voll von der den Automarkt komplett umkrempelnden technischen Revolution Elektroauto. Und das ist auch gut so. Weniger gut ist, wenn Konzepte wie die Einteilung herkömmlicher Autos in Effizienzstufen so lange auf sich warten lassen. Schließlich stellen Benziner und Diesel noch für lange Zeit die Masse an Fahrzeugen in Deutschland. Im Herbst 2011 soll es endlich soweit sein, die Klima-Skala für Neuwagen wird eingeführt, richtig heißt sie Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV). Weiterlesen

10 Aug 2010

Viele (junge) Menschen interessieren sich für den Kauf eines Elektroautos

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Bisher sind Elektromobile auf deutschen Straßen ein Bild mit Seltenheitswert. Das könnte sich allerdings in naher Zukunft ändern: Denn vier von zehn Deutschen können sich vorstellen, sich beim nächsten Autokauf für ein Elektroauto zu entscheiden. Dies geht aus einer aktuellen OmniQuest-Studie im Auftrag der Fondsgesellschaft Carlson Funds hervor. Auffällig ist, dass sich vor allem junge Menschen stark für den Erwerb der neuen Technik interessieren. In der Altersgruppe der 25- bis 29-jährigen beträgt der Anteil 63 Prozent. Zum Vergleich: In der Gruppe der Befragten im Alter zwischen 50 und 59 Jahren erwägen nur 27 Prozent den Kauf eines Elektroautos.

Das meistgenannte Motiv für den Kauf eines solchen Fahrzeugs ist der Umweltschutz (65 Prozent). Darüber hinaus spielen private Gründe eine wichtige Rolle – vor allem die Kosten: 19 Prozent der an Elektroautos Interessierten rechnen damit, dass diese günstiger sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. 7 Prozent der Befragten, für die ein Kauf infrage kommt, erwarten einen steigenden Benzinpreis – ebenso hoch ist der Anteil derjenigen, die der neuen Technik die besten Chancen in der Zukunft zusprechen.

Von den Befragten, die sich gegen ein Elektroautos entscheiden würden, war fast jeder Fünfte der Meinung, dass die Technik noch nicht ausgereift sei. 16 Prozent stört die geringere Reichweite der Batterien gegenüber der klassischen Tankfüllung. Dementsprechend antworteten auch 8 Prozent, dass sie das Aufladen als lästig empfinden würden. Auffällig ist, dass 13 Prozent die Technik als zu teuer bezeichneten – der Anteil der Befürworter, die mit günstigen Kosten der neuen Fahrzeuge rechnen, ist nur 6 Prozentpunkte höher.

03 Mai 2010

Die Presse warnt vor Elektroauto-Euphorie

4 Kommentare Auto und Mobilität, neue Technologien

Die Epoche des billigen Öls geht zu Ende, und die Autohersteller müssen sich eingestehen, dass sie mit einer Technologie von gestern nicht die Zukunft gewinnen können. Wenn die Kanzlerin nun zu einem Auto-Gipfel lädt und die Elektromobilität zur „nationalen Aufgabe“ erklärt, hört sich das an wie eine Revolution mit Ansage – und ist im Grundsatz sinnvoll. Doch Merkel sollte sich davor hüten, der E-Euphorie zu verfallen und vorschnell eine Epochenwende auszurufen. Das Versprechen, bis 2020 eine Million Autos an die Steckdose zu bringen, ist schlicht unrealistisch. Darüber hinaus weckt es den Argwohn, dass Industrie und Regierung hier ein neues Feigenblatt züchten, um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, den Klimawandel billigend in Kauf zu nehmen.

Tatsache ist: Elektrofahrzeuge sind gegenüber herkömmlichen Autos allein schon wegen ihrer hohen Kosten nicht konkurrenzfähig. Und ein Weg, deren teure Batterien in Billigprodukte zu verwandeln, ist derzeit nicht erkennbar. Vor diesem Hintergrund erscheinen Forderungen von Autoherstellern, der Staat möge doch den Aufpreis für Elektrofahrzeuge übernehmen, als Anmaßung. Auch wenn Kaufanreize nicht Tabu bleiben dürfen: Weder kann es sich der Staat leisten, der Industrie hohe Subventionen zu zahlen, noch sollte er sich dazu verleiten lassen, allein auf Elektromobilität zu setzen. Schon mehrfach hatte die Politik für sich proklamiert, den Weg zu kennen und sich flugs in technische Sackgassen manövriert. Ob Transrapid, Biosprit oder Brennstoffzellen: Immer wieder waren die Erwartungen unrealistisch hoch, immer wieder wurden Millionen an Steuermitteln vergeudet. Beim Autogipfel sollte es daher weniger um Subventionen gehen, als vielmehr um nationale und internationale Kooperationen. Denn während Chinas Planwirtschaftler die Entwicklung von Elektrofahrzeugen in ihrem Riesenreich präzise koordinieren, wird in Europa an zwölf Orten genau dasselbe erforscht. Die traditionsreichen Pkw-Hersteller des Abendlandes werden sich nach dem Ende des Erdöl-Zeitalters auf dem Weltmarkt nur dann erfolgreich neu erfinden können, wenn sie ihre Konzepte gemeinsam vorantreiben – Konkurrenz belebt in diesem Fall eben nicht das Geschäft.

Quelle: Westdeutsche Zeitung, Christoph Lumme, 03.05.2010

29 Apr 2010

Umweltschutzverbände behaupten, dass Elektroautos den Klimaschutz nicht voran bringen

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Vor undifferenzierter Euphorie zur Elektromobilität warnen die führenden Umweltschutzverbände und fordern die Bundesregierung zu einer realistischen Betrachtung von Elektrofahrzeugen auf. Die von Regierung und Industrie angepriesenen Elektrofahrzeuge bringen weder den Klimaschutz in den nächsten zehn Jahren voran, noch lösen Elektroautos die Verkehrsprobleme von heute. Greenpeace Deutschland, NABU, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Klimaschutzziele ins Zentrum der Verkehrspolitik zu stellen und in der Nationalen Plattform Elektromobilität nicht weiter einseitig den Interessen von Auto-, Chemie- und Stromkonzernen zu folgen.

Die Umweltschutzverbände appellieren an Kanzlerin Merkel, die geplanten Milliardensubventionen für die Industrie stattdessen zielgerichtet in klima- und umweltverträgliche Mobilitätslösungen für die gesamte Gesellschaft zu lenken. Die Regierung dürfe die angebliche Entscheidung der Industrie auf Elektromotoren nicht auch noch mit Steuergeld bemänteln, sondern müsse technikneutral die klimafreundlichsten Antriebstechniken befördern.

„Die Autoindustrie lenkt alle fünf Jahre mit neuen Heilsversprechen davon ab, dass sie mit ihrem aktuellen Fahrzeugangebot die EU-Klimaschutzauflagen nicht erfüllt. Jetzt sollen wieder mehrere Milliarden Euro direkte und indirekte Subventionen an die deutschen Autohersteller für ein potemkinsches Dorf der Elektromobilität im Jahre 2020 fließen, während gleichzeitig der Verkauf spritfressender PS-Boliden mit erhöhter staatlicher Förderung weitergeht“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Resch warnte vor einer erneuten „Plünderung der Steuerkassen durch die Autokonzerne“ und forderte die Bundesregierung auf, keine Steuergelder an die Autoindustrie für die Elektromobilität auszuzahlen. Stattdessen solle die Regierung mit einem aufkommensneutral finanzierten Marktanreizprogramm die besonders sparsamen Fahrzeuge unabhängig von der Technologie fördern und Spritschlucker zur Gegenfinanzierung mit einer Strafsteuer belegen. In Frankreich hat sich dieses Bonus-Malus-System ausgesprochen bewährt.

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03 Mrz 2009

VW präsentiert fünf Autos im Zeichen der Nachhaltigkeit

1 Kommentar Auto und Mobilität, Nachhaltiger Konsum, neue Technologien

Mit großem Nachdruck weitet Volkswagen das Spektrum seiner besonders sparsamen, sauberen und wirtschaftlichen Modelle aus. Auf dem Genfer Automobil-Salon 2009 (5. bis 15. März) debütieren dabei jeweils als Weltpremieren die Studie Polo BlueMotion, der neue Golf BlueMotion, der nächste Golf Plus BlueMotion, der exklusive Passat CC BlueTDI Individual und der erdgasbetriebene Touran TSI EcoFuel.

Studie Polo BlueMotion: Mit 3,3 Litern Verbrauch weltweit sparsamster Fünfsitzer (Quelle: Volkswagen AG, 2009)

Weltpremiere I: Studie Polo BlueMotion

Die neue Nummer 1 in Sachen Sparsamkeit ist die Studie Polo BlueMotion. Noch ist der weltweit sparsamste Fünfsitzer eine Studie. Verbrauch: 3,3 Liter! CO2-Emission: lediglich 87 g/km! Realisierungschancen: extrem hoch! Hightech an Bord: ein neuer 1,2-Liter-Common-Rail-TDI mit 55 kW / 75 PS, Start-Stopp-Automatik und ein System zur Rekuperation – der Rückgewinnung von Bremsenergie. (Mehr zur Studie Polo BlueMotion siehe seperaten Pressetext.)

Weltpremiere II: Golf BlueMotion

Eine Klasse höher zeigt Volkswagen mit dem neuen Golf BlueMotion, wie sparsame Autos heute aussehen. Auf der Basis der sechsten Generation des Bestsellers entstand ein Allround-Talent, das berufliche Vielfahrer ebenso wie private Nutzer mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,8 Litern begeistern dürfte (99 g/km CO2). Wie der Polo hat auch der Golf eine Start-Stopp-Automatik und setzt auf Rekuperation. Trotz aller Sparsamkeit: Der 77 kW / 105 PS starke Golf BlueMotion ist alles andere als flügellahm. Das Gegenteil ist dank 250 Newtonmetern Drehmoment der Fall.

Weltpremiere III: Golf Plus BlueMotion

Nichts anderes gilt für den neuen Golf Plus BlueMotion, der auf den gleichen, neuen 1.6 TDI mit Common-Rail-Einspritzung und identische Systeme wie die Rekuperation und ein Start-Stopp-System setzt. Hier sind es, bauartbedingt, 4,3 Liter (114 g/km CO2), die der variable Hochdach-Golf im Durchschnitt auf 100 Kilometern verbraucht. Das entspricht im Wettbewerbsumfeld dem Bestwert und einer Verbrauchssenkung von erneut 0,5 Litern gegenüber dem ersten Golf Plus BlueMotion. Mit einer 55-Liter-Tankfüllung schafft dieser Golf so locker 1.100 Kilometer.

Weltpremiere IV: Passat CC BlueTDI

Noch weiter bringt es der neue Passat CC BlueTDI ohne Tankstopp: mehr als 1.300 Kilometer. Zugegeben: Dessen Tank ist etwas größer und der Verbrauch ist es auch. Und doch ist dieses Auto eine Sensation, denn sein Motor – der 105 kW / 143 PS starke BlueTDI mit nachgeschaltetem SCR-Kat zur signifikanten Senkung der Stickoxide – ist deutlich stärker und gleichwohl der sauberste Diesel der Welt! Lediglich 5,2 Liter (!) Diesel verbraucht diese 214 km/h schnelle Reiselimousine. CO2: 139 g/km. Schon heute wird dieser Volkswagen den Grenzwerten der Euro-6-Norm des Jahres 2014 gerecht. Auf Wunsch wird der Passat CC BlueTDI via 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe automatisch geschaltet. Fest steht: Im Geschäftsalltag beantwortet dieses Auto praktisch alle Fragen unserer Zeit. Und zwar nachhaltig. Die in Genf gezeigte BlueTDI-Version der Reiselimousine basiert übrigens auf dem funkelnagelneuen Passat CC Individual. Kennzeichen: edelste Materialien und exklusivste Ausstattung. Dieser Volkswagen empfiehlt sich damit all jenen Autofahrern als Alternative, die eine hoch anspruchsvolle Reiselimousine bewegen und gleichzeitig ein Statement in Sachen Nachhaltigkeit abgeben wollen. Denn der Passat CC BlueTDI Individual verbindet beides: hohe Exklusivität und niedrigste Emissionen.

Weltpremiere V: Touran TSI EcoFuel

Genau das ist auch der Touran TSI EcoFuel – vielleicht mehr als jeder anderer Van dieser Welt. Hintergrund: Der „normale“ Touran EcoFuel (80 kW / 109 PS) ist eines der erfolgreichsten Erdgas-Autos in Europa. Jetzt aber zeigt Volkswagen in einer Weltpremiere eine völlig neue Erdgas-Version dieses Vans: den Touran TSI EcoFuel. Wichtigstes technisches Kennzeichen: die Doppelaufladung via Abgasturbolader und Kompressor („Twincharger“). Und die sorgt für eine Dynamik, wie es sie zuvor nie bei Erdgas-Fahrzeugen gegeben hat. Dem gegenüber steht höchste Effizienz: Der neue Touran TSI EcoFuel ist derart sparsam, dass 100 Kilometer mit diesem 110 kW / 150 PS starken Van nur noch runde 4,60 Euro kosten (beim durchschnittlichen Erdgaspreis in Deutschland, Februar 2009). Denn obwohl der Touran TSI EcoFuel dank „Twincharger“ vehement zur Sache geht, begnügt sich der serienmäßig über ein 6-Gang-Getriebe geschaltete Van mit lediglich 4,8 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometern (129 g/km CO2 / 7-Gang-DSG: 4,7 Kilogramm und 126 g/km CO2).

BlueMotionTechnologies – eine neue Dachmarke für die Welt der Effizienz

Jeder dieser fünf neuen Volkswagen stellt eine individuell auf die Herausforderungen unserer Zeit zugeschnittene Lösung dar. Alle zusammen präsentiert Volkswagen dabei unter einer neuen Dachmarke: den BlueMotionTechnologies. Hierzu gehören alle serienreifen respektive seriennahen Technologien und Produkte, die signifikant den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen senken. Also Entwicklungen wie das Start-Stopp-System und die Energiegewinnung per Rekuperation oder der hochinnovative SCR-Kat. Ebenso dazu zählen aber auch der bereits erfolgreich in den USA eingesetzte NOx-Speicherkat, der Elektro- und Hybrid-Antrieb sowie clevere Motorsysteme im Stile des TSI EcoFuel.