Schlagwort: Green Fashion

05 Feb 2010

Nachhaltige Mode: aus eins mach sieben

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum

Heute stellen wir euch die portugiesische Designerin Daniela Pais und ihr Label Elementum vor, das sie in den Niederlanden betreibt. Mit Elementum entwickelt die Designerin geniale Kleidungsstücke und schafft den maximalen Nutzen in nur einem Klamottenteil, denn ihre multifunktionalen Röhrenkleider lassen sich mal in Schals, Kleider, Röcke, Shirts oder Kaputzen verwandeln.

Nachhaltige Mode von Elementum

Entstanden ist Elementum aus dem Projekt „Clothing Species“, welches Daniela Pais während ihres Man&Humanity Master Programms an der Design Academy Eindhoven entwickelt hat. Ihr Ziel ist es, mit ihrer Kollektion neue Alternativen von Konsum zu verbreiten und den Menschen mit ihrem grünen Modelabel nachhaltige Perspektiven zu zeigen.

Aus nur einem Stoffschlauch kreiert die Designerin eine Palette tragbarer Möglichkeiten, denn jedes der Teile aus feinen Naturfasern kann mindestens in 7 verschiedenen Variationen getragen werden. Die klug geschneiderten Kleidungsstücke werden aus übrig gebliebenem Garn von Kleiderproduktionen angefertigt, beispielsweise aus wiederverwerteter Baumwolle, Seide oder Kaschmir. Mehr zu Daniela Pais und ihrem Label Elementum findet ihr unter www.danielapais.com und www.luxuryistohavesimplethings.com.

Auf dem folgenden Video modelt die Designerin höchstpersönlich und präsentiert ihre Verwandlungskünste auf der TheKEY.to:

04 Feb 2010

Pants to Poverty kämpft gegen „Bad Pants“

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Damit ihr euren Kleiderschrank mit noch mehr Green Fashion aufpeppen könnt, stellen wir euch das Unterwäsche-Label Pants to Poverty vor. Die Green Wear Marke war auf der TheKEY.to in Berlin am Start, um die Welt ein bisschen grüner zu gestalten. Inspiriert von Nelson Mandelas Worten „Let your greatness blossom“, nahmen sich Gründer Ben Ramsden und ein paar Freunde die Worte zu Herzen und machten sie sich zur Herausforderung. Die Lösung: Unterwäsche! Die „Zum Teufel mit der Armut“-Höschen mit dem gebrandeten Gummibund aus Großbritannien ziehen immer wieder mit zahlreichen verrückten Aktionen und Kampagnen gegen Armut Aufmerksamkeit auf sich und sind mittlerweile das absolute Must-Have für unten drunter.

Pants to Poverty

Quelle: www.fashionaire.de/blog/

Die knalligen Schlüpfer haben einen fairen Preis und eine tolle Message: Pants to Poverty möchte mit Öko-Unterhosen weltweit den „Bad Pants“ den Kampf ansagen. „Bad Pants“ sind Unterhosen aus unökologischer Baumwolle. Mit Schadstoffen verseucht, stehen sie für ein System, das laut WHO jährlich 20.000 Farmer durch Pestizide sterben lässt und Millionen Menschen krank macht. Was viele nicht wissen ist, dass chemische Pestizide im Baumwollanbau gar nicht unbedingt nötig wären. Indien ist das Zuhause von erstaunlichen natürlichen Pestiziden und viele indische Farmer bauen schon seit über 1000 Jahren mit dieser natürlichen Alternative und traditionellen Techniken an.

Pants to Poverty arbeitet zusammen mit Zamzeen Organic, einem Unternehmen und Zusammenschluss von Baumwollfarmern, die für die Baumwolle der Pants zuständig sind. Zamzeen Organic liegt in der Vidarbha Region, einem Gebiet, in dem täglich durchschnittlich 26 Farmer aufgrund des unfairen Handels in der Branche Selbstmord begehen. Seit der Gründung von Zamzeen gab es unter den 5000 Mitarbeiter keine Suizidfälle mehr. Dazu gibt es auch keinen Grund, denn die Farmer verdienen durchschnittlich 1/3 mehr als Bauern von konventioneller Baumwolle. Der gesamte Anbau ist frei von Pestiziden und chemischen Düngemitteln. Fairer Handel garantiert den Farmern zudem ein faires und stabiles Gehalt für ihre Baumwolle. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Summe, den „Fairtrade Premium“, um Entwicklungsprojekte für die Gemeinschaft zu unterstützen, die demokratisch von den Farmern ausgewählt werden. Mitspracherecht ist ein wichtiges Element bei Zamzeen. Als größte Anteilseigner des Unternehmens werden die Farmer in Entscheidungen mit einbezogen und bekommen am Ende des Jahres einen Anteil vom Profit, wenn die umgesetzten Ideen erfolgreich waren. Zudem werden sie durch Pants to Poverty mit Fortbildungsprogrammen unterstützt, um den Einfluss ihrer Arbeit zu steigern. Heute verkauft Pants to Poverty Unterwäsche in über 16 Ländern. Sicherlich wäre auch Nelson Mandela sehr stolz auf diese Blüten!

Wie kommt ihr an die bunten Höschen mit der tollen Message? Online bei www.fashionaire.de oder direkt über den Shop von Pants to Poverty unter www.pantstopoverty.com.

18 Aug 2009

So tricksen Hersteller mit Bio-Siegeln und Öko-Labeln

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Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, das wissen wir. Und wir ahnten auch schon, dass nicht alles Bio ist, was sich grün gibt. Was aktuell in die Kategorie „grüne Blender“ fällt, weiß folgender Bericht des NDR über Verschleierung und falsche Bio-Versprechen zu erzählen.