Schlagwort: gute Nachrichten

11 Apr 2011

Deutschland liegt weltweit auf Platz 2 bei Investitionen in erneuerbare Energien

Keine Kommentare neue Technologien
Deutschland liegt weltweit auf Platz 2 bei Investitionen in erneuerbare Energien

© sprisi / Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Die weltweiten Finanzierung und die Investitionen in saubere Energie erlebten in 2010 ein grosses Wachstum auf 243 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. China, Deutschland, Italien und Indien zählten zu den Ländern, die, laut einer neuen veröffentlichten Studie von The Pew Charitable Trusts, die meisten privaten Investitionen anzogen.

China festigte weiterhin seine Position als weltweites Kraftwerk für saubere Energien. Sein Rekord von 54,4 Milliarden Dollar in 2010 stellt ein Wachstum von 39 Prozent seit 2009 dar. Deutschland belegte unter den G-20 den zweiten Platz (dritter Platz im Vorjahr), nachdem es bei den Investitionen ein Wachstum von 100 Prozent auf 41,2 Milliarden Dollar erlebt hatte.

„Der Sektor der sauberen Energien erlebt als einer der dynamischsten und wettbewerbsfähigsten Sektoren weltweit mit einem Wachstum von 630 Prozent auf dem Gebiet der Finanzierung und der Investitionen seit 2004 einen Aufschwung“, so Phyllis Cuttino, Director von Pew’s Clean Energy Program. „Länder wie China, Deutschland und Indien waren für Finanziers attraktiv, weil sie über nationale Richtlinien verfügen, die die Standards für erneuerbare Energien, die Ziele der Kohlereduzierung und/oder Motivationen für Investitionen und die Produktion unterstützen und eine langfristige Gewissheit für Investoren schaffen.“

Die Vereinigten Staaten, die bis 2008 Spitzenreiter gewesen waren, büssten 2010 mit 34 Milliarden Dollar einen weiteren Platz ein und fielen somit auf den dritten Platz. Das Vereinigte Königreich erlebte den grössten Rückgang unter den G-20-Staaten und fiel vom fünften auf den 13. Platz. Im Bericht wird vermutet, dass Ungewissheiten im Bezug auf die Richtlinien zu den sauberen Energien in diesen Ländern die Investoren dazu bewegen, sich nach anderweitigen Gelegenheiten umzusehen. Weiterlesen

22 Mrz 2011

Aufruf zur Earth Hour am 26. März 2011

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Der WWF ruft zur Earth Hour am 26. März 2011 auf. Privatleute, Unternehmen und Behörden sind eingeladen, ab 20:30 Uhr die Beleuchtung für eine Stunde abzuschalten. So kann jeder sein Engagement fürs Energiesparen und nachhaltigen Umweltschutz zeigen. Die Earth Hour wurde im Jahr 2007 in Sydney von WWF Australien, Leo Burnett und Fairfax Media initiiert. Zwei Millionen Menschen schalteten ihr Licht aus. 2010 erstreckte sich die Aktion über 128 Länder auf allen Kontinenten. Damit war es die größte freiwillige Aktion in der Menschheitsgeschichte und erregte große Aufmerksamkeit für die gute Sache des Umweltschutzes. Also auch jetzt mitmachen!!!

08 Mrz 2011

Tierversuchsfreie Kosmetik erkennt man am „Leaping Bunny“

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum, Umdenken und Mitmachen

Tierversuchsfreie Kosmetik erkennt man am Leaping Bunny

Das Symbol des „springenden Hasen“ schmückt mittlerweile auch in Deutschland immer mehr Kosmetikprodukte. Das Siegel zeichnet Kosmetik- und Haushaltsprodukte aus, die ohne Tierversuche hergestellt und vertrieben werden und ist somit das erste globale Tierschutzsiegel in der Kosmetikbranche. Ins Leben gerufen wurde das „Leaping Bunny“-Qualitätssiegel in einer Kooperation von zahlreichen internationalen Tierschutzorganisationen, wie Vier Pfoten, BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection, England) und LAV (Lega Anti Vivisezione, Italien).

Das „Leaping Bunny“-Siegel für tierleidfreie Kosmetik entspricht den Richtlinien für „Humane Cosmetic Standards“ (HCS). Demnach erklärt sich jeder qualifizierte Kosmetikhersteller dazu bereit, die Richtlinien ausnahmslos einzuhalten. Die zertifizierten Marken werden außerdem regelmäßig und unabhängig kontrolliert. Eine tolle Initiative mit einer anregenden Message! Wagt auch ihr den Sprung zur tierfreundlichen Schönheitspflege und haltet die Augen offen beim nächsten Beauty-Einkauf. Alle Labels mit dem „Springenden Hasen“ sowie weitere Infos rund um die Leaping Bunny-Organisation findet ihr unter www.leapingbunny.org.

10 Feb 2011

Serie über Social Entrepreneurs: Die Regionalwert AG unterstützt nachhaltige Landwirtschaft

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Social Entrepreneurs“ sind die neuen Helden der globalen Zivilgesellschaft. Sie wollen mehr erreichen als nur Wachstum und Gewinn, sie wollen die Welt besser machen. Und sie engagieren sich dort, wo der Staat Hilfen kürzt oder Unternehmen keine Gewinne erwarten. In dieser Serie stelle ich einige Social Entrepreneurs aus dem Ashoka Fellowship-Programm vor.

In Deutschland hat die Landwirtschaft zu einem großen Teil ihren regionalen Bezug verloren. Fehlende Hofnachfolgekonzepte, aufgegebene lokale Wirtschaftsstrukturen und keine Finanzierungsmöglichkeiten für Investitionen sind nur einige Beispiele der zahlreichen Probleme lokaler, nachhaltiger Kleinbetriebe. Mit der Regionalwert AG hat Christian Hiß ein Finanzierungsmodell speziell für Bürger und andere Kleininvestoren geschaffen. Die Aktionäre bringen wirtschaftlich stärkere Branchen der Wertschöpfungskette mit schwächeren, aber sozial und ökologisch wichtigen Bereichen zusammen. Dadurch wird dringend benötigtes Kapital mobilisiert.


Autorin: Sandra Klein. Der Artikel ist aus „MUM – Markt & Medien“ (Ausgabe Mai 2010). Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der ÖKO-TEST Verlag GmbH.

Hier findest Du weitere Beispiele für Social Entrepreneurs…

09 Feb 2011

Serie über Social Entrepreneurs: JobAct hilft Langzeitarbeitslosen

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Social Entrepreneurs“ sind die neuen Helden der globalen Zivilgesellschaft. Sie wollen mehr erreichen als nur Wachstum und Gewinn, sie wollen die Welt besser machen. Und sie engagieren sich dort, wo der Staat Hilfen kürzt oder Unternehmen keine Gewinne erwarten. In dieser Serie stelle ich einige Social Entrepreneurs aus dem Ashoka Fellowship-Programm vor.

Die Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit führen für junge Menschen schnell zu einem sinkenden Selbstwertgefühl, zu sozialer Isolation und somit zu einem Teufelskreis, aus dem im Durchschnitt nur 30 Prozent der jugendlichen Teilnehmer durch klassische Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen befreit werden können. Sandra Schürmann hat mit JobAct ein Konzept entwickelt, das Jugendlichen den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtert. JobAct verbindet theaterpädagogische Methoden und Biografiearbeit mit klassischem Bewerbungsmanagement. Alle Teilnehmer absolvieren zudem ein Betriebspraktikum, aus denen in 60 Prozent der Fälle eine Festanstellung resultiert.


Autorin: Sandra Klein. Der Artikel ist aus „MUM – Markt & Medien“ (Ausgabe Mai 2010). Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der ÖKO-TEST Verlag GmbH.

Hier findest Du weitere Beispiele für Social Entrepreneurs…

08 Feb 2011

Serie über Social Entrepreneurs: Die Elektrizitätswerke Schönau liefern ausschließlich grünen Strom

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Social Entrepreneurs“ sind die neuen Helden der globalen Zivilgesellschaft. Sie wollen mehr erreichen als nur Wachstum und Gewinn, sie wollen die Welt besser machen. Und sie engagieren sich dort, wo der Staat Hilfen kürzt oder Unternehmen keine Gewinne erwarten. In dieser Serie stelle ich einige Social Entrepreneurs aus dem Ashoka Fellowship-Programm vor.

Ursula Sladek hat bereits in den Neunzigerjahren – vor der gesetzlichen Liberalisierung – durch ihre Bürgerinitiative das Preismonopol auf dem Energiemarkt gebrochen. Die Elektrizitätswerke Schönau, die sie gemeinsam mit ihrem Mann Michael ins Leben rief, waren der Vorreiter für grüne Energie in Deutschland. Sie beliefern rund 86.000 Kunden direkt mit kernkraftfreiem Strom. Anstatt möglichst viel Strom zu verkaufen, hilft Ursula Sladek ihren Kunden, möglichst viel Energie zu sparen. Darüber hinaus verfolgt sie eine große Zukunftsvision: die dezentrale, umweltfreundliche Produktion und Einspeisung von Energie.

Der Strom der Elektrizitätswerke Schönau wird unter anderem empfohlen von:
Elektrizitätswerke Schönau


Autorin: Sandra Klein. Der Artikel ist aus „MUM – Markt & Medien“ (Ausgabe Mai 2010). Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der ÖKO-TEST Verlag GmbH.

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06 Feb 2011

Serie über Social Entrepreneurs: Das Ethno-Medizinische Zentrum kümmert sich um die Gesundheit von Migranten

Keine Kommentare Gesundheit und Ernährung, Social Entrepreneurs

Social Entrepreneurs“ sind die neuen Helden der globalen Zivilgesellschaft. Sie wollen mehr erreichen als nur Wachstum und Gewinn, sie wollen die Welt besser machen. Und sie engagieren sich dort, wo der Staat Hilfen kürzt oder Unternehmen keine Gewinne erwarten. In dieser Serie stelle ich einige Social Entrepreneurs aus dem Ashoka Fellowship-Programm vor.

Ethno-Medizinisches ZentrumRamazan Salman integriert Migranten in das öffentliche Leben in Deutschland. Sein Konzept: Er bildet erfolgreiche, gut integrierte Migranten zu Mediatoren aus, denen es besser als jedem Deutschen gelingt, hier lebende Ausländer und Einwanderer in Moscheen und Gemeinden zu erreichen. Das Thema Gesundheit als Einstieg nutzend, bringt Salman Ausländer, Deutsche und kommunale Institutionen zusammen, damit Präventionsangebote (z. B. Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen) genutzt werden. Das Netzwerk hilft den Migranten auch, kulturelle Barrieren zu überwinden und am Leben ihrer Stadt teilzunehmen.


Autorin: Sandra Klein. Der Artikel ist aus „MUM – Markt & Medien“ (Ausgabe Mai 2010). Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der ÖKO-TEST Verlag GmbH.

Hier findest Du weitere Beispiele für Social Entrepreneurs…