Schlagwort: gute Nachrichten

29 Mrz 2010

Die Nachhaltigkeitsampel zeigt die soziale Verantwortung von Herstellern auf dem Handy

Keine Kommentare Gesundheit und Ernährung, Nachhaltiger Konsum, neue Technologien, Social Entrepreneurs

Die kostenlose Handy-Anwendung barcoo zeigt Verbrauchern via Barcode-Scan direkt beim Einkauf, welche soziale Verantwortung der Hersteller des gescannten Produktes übernimmt. Dafür werden ausgewählte Informationsquellen gebündelt und mit der Nachhaltigkeitsampel leicht verständlich dargestellt.

Die Nachhaltigkeitsampel zeigt die soziale Verantwortung des Herstellers

Nachhaltigkeitsampel auf dem Handy (Quelle: checkitmobile GmbH, 2010)

Verbraucher bekommen ab sofort beim Scan eines Produktes mit barcoo eine Nachhaltigkeitsampel angezeigt und damit mehr Transparenz über den Hersteller des jeweiligen Produktes. Die Farben Grün, Gelb und Rot zeigen an, wie verantwortlich das Unternehmen mit der Umwelt, seinen Mitarbeitern und der Gesellschaft umgeht und wie transparent es kommuniziert.

Zusammen mit dem Forschungsprojekt WeGreen bündelt barcoo Informationen zur sogenannten Corporate Social Responsibility (CSR) aus 18 anerkannten deutschen und internationalen Institutionen. Diese untersuchen und bewerten Unternehmen nach ihrer sozialen Verantwortung. Dazu gehören Rankings wie das Good Company Ranking, Rank a Brand oder das Nachhaltigkeitsberichtsranking und Auszeichnungen wie der Utopia Award oder der Deutsche Nachhaltigkeitspreis. Für jede CSR-Quelle zeigt barcoo eine eigene Ampel an, mit der Verbraucher auf einen Blick die jeweilige Bewertung erkennen. Wer mehr über Quelle und Bewertung wissen möchte, erhält mit einem Klick weitergehende Informationen.

Benjamin Thym, Geschäftsführer der checkitmobile GmbH, die barcoo betreibt, sagt: „Wir wollen mit barcoo einer breiten Masse Transparenz über Produkte und deren Hersteller liefern. Mit der Nachhaltigkeitsampel hat erstmals jeder Verbraucher direkt beim Einkauf Zugriff auf Informationen zur sozialen Verantwortung, die er sich sonst mühsam zu Hause zusammensuchen müsste.“

Der Gründer von WeGreen, Maurice Stanszus, sagt: „Alle verwendeten Quellen wurden von uns auf Glaubwürdigkeit und Relevanz untersucht. Wir wollen mit der Nachhaltigkeitsampel Unternehmen über die Macht der Verbraucher zur echten Verantwortung bewegen.“

Verbraucher scannen mit barcoo über die Handykamera den Strichcode auf Produktverpackungen. Die App zeigt sofort unabhängige Informationen zur Qualität des Produktes an. Bei Elektronikprodukten, CDs, DVDs und Büchern beispielsweise Testberichte, Ökoinformationen und Nutzerbeiträge. Bei Lebensmitteln die Lebensmittel-Ampel mit Nährwertangaben oder den Hinweis auf eine Mogelpackung. Die kostenlose Anwendung haben sich bereits mehr als 500.000 Menschen auf ihr Mobiltelefon geladen. Barcoo ist für iPhone, Android-Geräte, Nokia und viele weitere Handymodelle verfügbar.

16 Dez 2009

Private Haushalte haben 2008 weniger Pkw-Kraftstoffe verbraucht

Keine Kommentare Auto und Mobilität

Die privaten Haushalte haben 2008 nach einer Analyse des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bei Pkw-Fahrten 2,3% weniger Kraftstoff verbraucht als 2007. Im Vergleich zum Jahr 2000 betrug der Rückgang 5,6%. Trotz des Verbrauchsrückgangs gaben die Haushalte 2008 mehr für Kraftstoffe aus als im Vorjahr. Grund dafür ist der deutliche Preisanstieg in diesem Zeitraum. Die Kraftstoffpreise erhöhten sich zwischen 2007 und 2008 bei Superbenzin um 4,4%, bei Diesel sogar um 14%. Dadurch stiegen die Ausgaben der Haushalte für Kraftstoffe um 3,0% auf 46,8 Milliarden Euro.

Die Analyse ergibt für die Fahrleistungen der privaten Haushalte eine erstmals rückläufige Entwicklung: sie gingen 2008 um 0,9% gegenüber dem Vorjahr zurück. Der Bestand an Personenkraftwagen (Pkw) stagnierte nahezu: 2008 gab es einen leichten Rückgang um 0,2% gegenüber dem Vorjahr. Zwischen 2000 und 2006 waren die Bestände noch um 8,4% angestiegen. Dies war auf die gestiegene Zahl von neuzugelassenen Dieselfahrzeugen und damit deren deutlichen Bestandsaufbau (+76,2%) zurückzuführen. Dagegen sanken die Bestände der Benziner ab 2003. Die gesamten Fahrleistungen waren zwischen 2000 und 2006 noch um 3,1% angestiegen.

Zu den Einsparungen im Kraftstoffverbrauch trugen auch deutliche Rückgänge beim spezifischen Kraftstoffverbrauch bei. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der Personenkraftwagen-Flotte sank zwischen 2000 und 2008 von 8,3 Liter je 100 Kilometer auf 7,6 Liter je 100 Kilometer und damit um 8,3%. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den gestiegenen Anteil der verbrauchsärmeren Dieselfahrzeuge, aber auch auf einen Rückgang der Verbrauchswerte bei den einzelnen Fahrzeugkategorien zurückzuführen.

Bis zum Jahr 2006 konnte neben dem Trend zu Dieselfahrzeugen auch ein Trend zu höheren Hubraumklassen (mehr als 1600 Kubikzentimeter) beobachtet werden. Seit 2007 geht der Anteil von Fahrzeugen höherer Hubraumklassen am Gesamtbestand jedoch zurück. Im Jahr 2008 sank er im Vergleich zum Vorjahr um 0,2%-Prozentpunkte auf 47,2%. Die in Folge der „Abwrackprämie“ sehr stark gestiegenen Neuzulassungen von Fahrzeugen kleinerer Hubraumklassen – und eine entsprechende Ersetzung größerer Fahrzeuge – wird im Jahr 2009 diesen Trend verstärken und zu einer weiteren Absenkung des durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchs führen.

Der Rückgang des Kraftstoffverbrauchs führte auch zu einer vergleichbaren Reduktion der Kohlendioxid-(CO2)-Emissionen: diese sanken zwischen 2000 und 2008 um rund 3,5 Millionen Tonnen (-3,9%) auf rund 88,7 Millionen Tonnen. Das sind gut 10% der direkten CO2-Emissionen in Deutschland (2008: 832 Millionen Tonnen).

08 Okt 2009

Unternehmen erhalten Hilfe beim Klimaschutz und Energieeffizienz

Keine Kommentare Umdenken und Mitmachen, Umwelt und Klima

Mit einer neuen Partnerschaft legen die Bundesregierung und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Basis dafür, sich den Herausforderungen des Klimaschutzes und der Steigerung der Energieeffizienz in der deutschen Wirtschaft gemeinsam zu stellen. In der Partnerschaft fördert das Bundesumweltministerium (BMU) mit seiner Klimaschutzinitiative ein breit angelegtes Projekt des DIHK und der Industrie- und Handelskammern (IHKs). Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) fördert zusammen mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Energieeffizienzberatungen und besonders zinsgünstige Kredite mit seinem „Sonderfonds Energieeffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)“.

Ziel der Partnerschaft ist es, Firmen zu motivieren, die bereits heute wirtschaftlich rentablen Investitionen in Energieeffizienz und Klimaschutz weit stärker als bisher zu realisieren. Die Aktionen der Partnerschaft richten sich direkt an die Unternehmen, um damit zusätzliche Impulse für mehr Energieeffizienz auszulösen. Diese ist für viele Unternehmen ein wichtiger Faktor, um schneller aus der Krise zu kommen und sich gut für den Wettbewerb danach zu positionieren.

Kein Unternehmen kommt ohne Energie aus. Daher können sich Energieeffizienzmaßnahmen in jedem einzelnen Fall bezahlt machen. In vielen Betrieben lassen sich je nach Branche und Größe erhebliche Einsparpotenziale finden, die im Einzelfall bis zu 30 Prozent betragen.

Eine Säule der Partnerschaft ist die Gründung von KLIMASCHUTZ UNTERNEHMEN – Die Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der deutschen Wirtschaft. Die Mitgliedsunternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen in ihre Unternehmensstrategie integrieren und die Einsparerfolge dokumentieren, sondern sich in bestimmten Abständen auch einem Prüfverfahren unterziehen. Mitglieder aus möglichst allen Branchen und Größenklassen zeigen vorbildhaft, dass sich Energieeffizienz und Klimaschutz auszahlen. Mit ihren Best-Practice-Beispielen sind sie prädestiniert, auch andere Unternehmer vom Nutzen der Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen zu überzeugen.

Die zweite Säule der Partnerschaft ist eine Informations- und Qualifizierungsoffensive des DIHK und der IHKs. Die Informationsoffensive erleichtert durch so genannte Energiecoaches der IHKs den Unternehmern vor Ort den Einstieg in die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz. Zentraler Bestandteil sind Betriebsbesuche, bei denen die Energiecoaches die Unternehmen auf die Möglichkeiten der Energieeffizienzberatung und auf andere passende Förderprogramme, Fortbildungsangebote oder Informationsveranstaltungen hinweisen. Im Rahmen der Qualifizierungsoffensive wird die Weiterbildung von Mitarbeitern der Unternehmen zu Energiemanagern (IHK) bezuschusst.

02 Okt 2009

Die Deutschen verbrauchen weniger Wasser

Keine Kommentare Umwelt und Klima

Deutsche Haushalte und Kleingewerbe haben im Jahr 2007 durchschnittlich 122 Liter Wasser pro Tag und pro Kopf verbraucht. 2004 waren es 4 Liter mehr pro Tag. Im Jahr 1991 verbrauchte jeder Einwohner zusätzliche 22 Liter pro Tag. Die gute Nachricht ist also, dass der Pro-Kopf-Verbrauch von Wasser in den letzten Jahren gesunken ist.

Wasserverbrauch in Deutschland

Täglicher Pro-Kopf-Verbrauch von Wasser in Deutschland (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2009)

Laut Statistischem Bundesamt lieferten Wasserversorger im Jahr 2007 3,6 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser an Haushalte und Kleingewerbe in Deutschland. Insgesamt haben sie 5,1 Milliarden Kubikmeter gefördert. Das entspricht einem Rückgang von 200 Millionen Kubikmeter gegenüber dem Wert aus dem Jar 2004.

17 Sep 2009

Durch Erdwärme lassen sich 60% Heizkosten sparen

1 Kommentar neue Technologien, Umdenken und Mitmachen, Umwelt und Klima

„Mit Erdwärme verringern sich die Heizkosten um bis zu 60 Prozent“, freute sich heute Albert Göttle, der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) über das Ergebnis einer neuen Feldstudie des LfU, die er bei der Eröffnung der Ausstellung „Geothermie – Wärme aus der Erde“ in Marktredwitz vorstellte. LfU-Experten hatten den Jahresenergieverbrauch von zwei Ein-Familienhäusern mit Öl- bzw. Erdwärme-Heizungen verglichen. „Geothermie ist eine sehr gute Alternative zu fossilen Energieträgern. In Bayern ist der Boden praktisch überall warm genug, um Erdwärme zu gewinnen“, so Göttle. Damit können Häuser, Büros oder Werkhallen im Winter geheizt und im Sommer gekühlt werden. Angesichts steigender Energiepreise interessieren sich ohnehin immer mehr Menschen für alternative Energiequellen. Besonders attraktiv ist dabei die Nutzung der natürlich gespeicherten Wärme in den oberen Erdschichten. Erfreulicher Trend: Die Geothermie ist auf dem Vormarsch. Im Jahr 2003 wurden in Deutschland 9.700 Wärmepumpen verkauft. Im Jahr 2008 waren es fast 63.000 Stück – eine 6,5-fache Steigerung. „Jeder einzelne kann mit Geothermie bequem und behaglich einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Göttle.

Für die Landesamts-Studie verglichen die Geologen zwei Ein-Familien-häuser, das eine geheizt mit gängiger Öl-Brennwert-Niedrigtemperatur, das andere mit Erdwärmesonden und Solarthermie. Bei 160 Quadratmetern Wohnfläche mit 3 Personen, Baujahr 1972, Gasbeton, neue Fenster und Haustür wurden 2000 Liter Öl im Jahr verbraucht. Bei einem Heizölpreis von 0,65 Euro ergeben sich also im Monat Kosten von 108 Euro. Im Gegensatz dazu zahlte der 3-Personenhaushalt mit einer Wohnfläche von 130 Quadratmetern, Baujahr 2006, Holzbauweise mit Erdwärmesondenanlage und Solarthermie nur 35 Euro im Monat – normiert auf die gleiche Wohnfläche eine satte Einsparung von 60 Prozent.

Genau über diese praktischen Erfahrungen will die Ausstellung „Geothermie – Wärme aus der Erde“ informieren. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Umwelt- und Wirtschaftsministerium erstellt und ist bis zum 28. September im Gewölbe des Historischen Rathauses in Marktredwitz zu besichtigen. Die Ausstellung ist zugleich ein kleines Jubiläum: Vor zehn Jahren haben die Geologie-Fachleute des Landesamtes ihre Arbeit in Marktredwitz aufgenommen und sind in das Kösseine-Einkaufszentrum gezogen. Dort ist unter anderem Bayerns Bodenarchiv mit mehr als 15.000 Bodenproben eingelagert.

03 Mrz 2009

VW präsentiert fünf Autos im Zeichen der Nachhaltigkeit

1 Kommentar Auto und Mobilität, Nachhaltiger Konsum, neue Technologien

Mit großem Nachdruck weitet Volkswagen das Spektrum seiner besonders sparsamen, sauberen und wirtschaftlichen Modelle aus. Auf dem Genfer Automobil-Salon 2009 (5. bis 15. März) debütieren dabei jeweils als Weltpremieren die Studie Polo BlueMotion, der neue Golf BlueMotion, der nächste Golf Plus BlueMotion, der exklusive Passat CC BlueTDI Individual und der erdgasbetriebene Touran TSI EcoFuel.

Studie Polo BlueMotion: Mit 3,3 Litern Verbrauch weltweit sparsamster Fünfsitzer (Quelle: Volkswagen AG, 2009)

Weltpremiere I: Studie Polo BlueMotion

Die neue Nummer 1 in Sachen Sparsamkeit ist die Studie Polo BlueMotion. Noch ist der weltweit sparsamste Fünfsitzer eine Studie. Verbrauch: 3,3 Liter! CO2-Emission: lediglich 87 g/km! Realisierungschancen: extrem hoch! Hightech an Bord: ein neuer 1,2-Liter-Common-Rail-TDI mit 55 kW / 75 PS, Start-Stopp-Automatik und ein System zur Rekuperation – der Rückgewinnung von Bremsenergie. (Mehr zur Studie Polo BlueMotion siehe seperaten Pressetext.)

Weltpremiere II: Golf BlueMotion

Eine Klasse höher zeigt Volkswagen mit dem neuen Golf BlueMotion, wie sparsame Autos heute aussehen. Auf der Basis der sechsten Generation des Bestsellers entstand ein Allround-Talent, das berufliche Vielfahrer ebenso wie private Nutzer mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,8 Litern begeistern dürfte (99 g/km CO2). Wie der Polo hat auch der Golf eine Start-Stopp-Automatik und setzt auf Rekuperation. Trotz aller Sparsamkeit: Der 77 kW / 105 PS starke Golf BlueMotion ist alles andere als flügellahm. Das Gegenteil ist dank 250 Newtonmetern Drehmoment der Fall.

Weltpremiere III: Golf Plus BlueMotion

Nichts anderes gilt für den neuen Golf Plus BlueMotion, der auf den gleichen, neuen 1.6 TDI mit Common-Rail-Einspritzung und identische Systeme wie die Rekuperation und ein Start-Stopp-System setzt. Hier sind es, bauartbedingt, 4,3 Liter (114 g/km CO2), die der variable Hochdach-Golf im Durchschnitt auf 100 Kilometern verbraucht. Das entspricht im Wettbewerbsumfeld dem Bestwert und einer Verbrauchssenkung von erneut 0,5 Litern gegenüber dem ersten Golf Plus BlueMotion. Mit einer 55-Liter-Tankfüllung schafft dieser Golf so locker 1.100 Kilometer.

Weltpremiere IV: Passat CC BlueTDI

Noch weiter bringt es der neue Passat CC BlueTDI ohne Tankstopp: mehr als 1.300 Kilometer. Zugegeben: Dessen Tank ist etwas größer und der Verbrauch ist es auch. Und doch ist dieses Auto eine Sensation, denn sein Motor – der 105 kW / 143 PS starke BlueTDI mit nachgeschaltetem SCR-Kat zur signifikanten Senkung der Stickoxide – ist deutlich stärker und gleichwohl der sauberste Diesel der Welt! Lediglich 5,2 Liter (!) Diesel verbraucht diese 214 km/h schnelle Reiselimousine. CO2: 139 g/km. Schon heute wird dieser Volkswagen den Grenzwerten der Euro-6-Norm des Jahres 2014 gerecht. Auf Wunsch wird der Passat CC BlueTDI via 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe automatisch geschaltet. Fest steht: Im Geschäftsalltag beantwortet dieses Auto praktisch alle Fragen unserer Zeit. Und zwar nachhaltig. Die in Genf gezeigte BlueTDI-Version der Reiselimousine basiert übrigens auf dem funkelnagelneuen Passat CC Individual. Kennzeichen: edelste Materialien und exklusivste Ausstattung. Dieser Volkswagen empfiehlt sich damit all jenen Autofahrern als Alternative, die eine hoch anspruchsvolle Reiselimousine bewegen und gleichzeitig ein Statement in Sachen Nachhaltigkeit abgeben wollen. Denn der Passat CC BlueTDI Individual verbindet beides: hohe Exklusivität und niedrigste Emissionen.

Weltpremiere V: Touran TSI EcoFuel

Genau das ist auch der Touran TSI EcoFuel – vielleicht mehr als jeder anderer Van dieser Welt. Hintergrund: Der „normale“ Touran EcoFuel (80 kW / 109 PS) ist eines der erfolgreichsten Erdgas-Autos in Europa. Jetzt aber zeigt Volkswagen in einer Weltpremiere eine völlig neue Erdgas-Version dieses Vans: den Touran TSI EcoFuel. Wichtigstes technisches Kennzeichen: die Doppelaufladung via Abgasturbolader und Kompressor („Twincharger“). Und die sorgt für eine Dynamik, wie es sie zuvor nie bei Erdgas-Fahrzeugen gegeben hat. Dem gegenüber steht höchste Effizienz: Der neue Touran TSI EcoFuel ist derart sparsam, dass 100 Kilometer mit diesem 110 kW / 150 PS starken Van nur noch runde 4,60 Euro kosten (beim durchschnittlichen Erdgaspreis in Deutschland, Februar 2009). Denn obwohl der Touran TSI EcoFuel dank „Twincharger“ vehement zur Sache geht, begnügt sich der serienmäßig über ein 6-Gang-Getriebe geschaltete Van mit lediglich 4,8 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometern (129 g/km CO2 / 7-Gang-DSG: 4,7 Kilogramm und 126 g/km CO2).

BlueMotionTechnologies – eine neue Dachmarke für die Welt der Effizienz

Jeder dieser fünf neuen Volkswagen stellt eine individuell auf die Herausforderungen unserer Zeit zugeschnittene Lösung dar. Alle zusammen präsentiert Volkswagen dabei unter einer neuen Dachmarke: den BlueMotionTechnologies. Hierzu gehören alle serienreifen respektive seriennahen Technologien und Produkte, die signifikant den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen senken. Also Entwicklungen wie das Start-Stopp-System und die Energiegewinnung per Rekuperation oder der hochinnovative SCR-Kat. Ebenso dazu zählen aber auch der bereits erfolgreich in den USA eingesetzte NOx-Speicherkat, der Elektro- und Hybrid-Antrieb sowie clevere Motorsysteme im Stile des TSI EcoFuel.