Ein Film von Rainer Dunkel und Nicole Krieger aus dem Jahr 2009 über die Konferenz “Lohas Forum“, die seit über 10 Jahren in Boulder, USA stattfindet. Das Lohas Forum hat sich von einer kleinen Bio-Lebensmittel-Veranstaltung zu einer großen Konferenz mit über 550 Teilnehmern und 360 Firmen aus der ganzen Welt entwickelt. Ebenso stark wächst die Lohas-Bewegung. Lohas ist die Abkürzung für Lebensstile auf Basis von Gesundheit und Nachhaltigkeit. Die gesundheits- und umweltbewussten Verbraucher leben und konsumieren nachhaltig – beispielsweise Bio-Lebensmittel. Sie bevorzugen regenerative Energien, natürliches Wohnen und umweltverträgliches Reisen. Konsumfreude verbunden mit einem ethischen Anspruch spielt eine große Rolle. Unternehmen wie z.B. hessnatur versuchen die Ansprüche dieser Konsumentengruppe zu erfüllen wie deren Anbau von Bio-Baumwolle in Burkina Faso zeigt.
Lohas-Typen aus der Studie “Lohas: Mehr als Green-Glamour”
Sinus Sociovision und KarmaKonsum haben 2009 die Studie “Lohas: Mehr als Green-Glamour” durchgeführt. Dabei wurde das Interesse an Nachhaltigkeit, ökologisch bewusstem Konsum und sozialer Verantwortung untersucht. Das Ergebnis ist, dass diese Werte eine sehr große Rolle bei den Nachhaltigkeitszielgruppen spielen. Die aktuelle Sichtweise auf die sogenannten Lohas greift jedoch deutlich zu kurz, woraus verschiedene Konsequenzen gezogen werden sollten. Darüber hinaus wagt die Studie auch eine Prognose, wohin sich die Nachhaltigkeitsbewegung entwickeln wird.
KarmaKonsum hat fünf Lohas-Typen aus der Studie in einem kurzen Video verfilmt. Wie Christoph Harrach schreibt, sind die Typen leicht überzeichnet, vermitteln aber ein gutes Bild der Segmentierungen, die in der Studie herausgearbeitet wurden.
Die KarmaKonsum Konferenz 2011 findet am 9. und 10. Juni statt

Dieses Jahr findet die KarmaKonsum Konferenz am 9. und 10. Juni 2011 in Frankfurt am Main statt. Zentrale Themen sind neues Wirtschaften und nachhaltige Lebensstile. Die Trendforscher und Wirtschaftsexperten sind sich einig: Der Werte- und Systemwandel in der Konsum- und Wirtschaftslandschaft hin zu einer qualitätsorientierten nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise ist in vollem Gange.
Dieser Wandel hat dramatische Folgen für alle Unternehmen. Unternehmerische Verantwortung (CSR) rückt zunehmend in das Zentrum unternehmerischen Handelns, denn die neuen kritischen Konsumenten gewinnen an Einfluss, dem sich kein Anbieter entziehen kann.Die Herausforderung für Unternehmen: Diese anspruchsvolle und gut informierte Konsumentengruppe (LOHAS) lässt sich kaum von konventionellen Marketingbotschaften einnehmen. Sie ist generationsübergreifend, lässt sich in keine Milieuschublade pressen und beeindruckt durch neue unkonventionelle Lebensstile.
Die KarmaKonsum Konferenz liefert die Informationen, die zum Verständnis und im Umgang mit den neuen ökologischen Subkulturen nötig sind. Am ersten Tag sprechen auf der Fachtagung hochkarätige Sprecher. Am zweiten Tag findet die Networking- & Ideenbörse GreenCamp statt und der 3. KarmaKonsum Gründer-Award wird verliehen. An beiden Tagen stellen auf der EXPO viele Aussteller aus.
Grünspar.de hilft beim Sparen von Wasser, Strom und Heizkosten
Mit ihrem Online-Energiesparshop Grünspar.de wollen zwei Münsteraner Studenten – ganz bescheiden – die Welt verbessern. Sebastian und Martin möchten energiesparende Produkte an Mann und Frau bringen und zeigen, dass Energie sparen smart und einfach ist. Bei Grünspar sind nicht nur Energiesparlampen und LED-Leuchtmittel im Angebot, sondern ein großes Sortiment an Helfern zum Sparen von Wasser, Strom und Heizkosten sowie allerlei weitere ressourcenschonende Produkte. Hier einige Beispiele:
Der papiersparende Papierkorb
Bestimmt druckst Du Seiten aus, die Rechtschreibfehler enthalten, falsche Farben haben oder aus anderen Gründen unbrauchbar sind. Oft landen diese Fehldrucke im Papierkorb. Da kann pro Jahr schon ein großer Stapel Papier zustande kommen, der als Schmierpapier genutzt werden könnte. Genau da setzt der von Grünspar entwickelte Papier-Ablage-Korb (kurz PAK) an, denn er kombiniert den Papierkorb mit einer Schmierpapier-Ablage. So kann direkt vor dem Wegwerfen entschieden werden, ob der Fehldruck doch eher als Schmierpapier wiederverwendet werden kann – und das noch in derselben Handbewegung.
Duschen wie immer – nur 50% billiger
Ein normaler Duschkopf verbraucht pro Minute rund 15 Liter. Das ist viel! Mit einem Wasserspar-Duschkopf werden daraus rund 7 Liter – ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Zusätzlich kann ein Duschcoach (eine Sanduhr für die Badezimmer-Wand) beim Einhalten der Duschzeit helfen (was natürlich erfahrungsgemäß morgens nicht immer ganz einfach ist).
Auch mit den Produkten der anderen Shopkategorien von Grünspar lassen sich an verschiedenen, teilweise nicht auf den ersten Blick ersichtlichen Stellen einige Euro sparen. Das freut den Geldbeutel und die Umwelt. Es lohnt sich also, durch das Sortiment zu stöbern.
Sebastian und Martin versuchen vor allem jungen Leuten und Studenten das “Grünsparen” nahe zu legen – schließlich kennen die beiden aus eigener Erfahrung den Schock, den die unerwartete Nachzahlung bei den örtlichen Stadtwerken auslöst. Ganz nach ihrem Motto: Grünsparen statt schwarzärgern.
Was verstehen die Deutschen unter dem Begriff “Nachhaltigkeit”?
Der Begriff “Nachhaltigkeit” ist in aller Munde. Viele Organisationen und Unternehmen betonen heutzutage ihr nachhaltiges Engagement. Aber was versteht eigentlich die breite Öffentlichkeit darunter?
Dieser Frage ist aktuell die GfK in Nürnberg für die SOS-Kinderdorf-Stiftung nachgegangen. “Stiften” ist die nachhaltigste Form der Förderung, da eine Stiftung auf Ewigkeit angelegt ist. So kommen zum Beispiel im Fall der SOS-Kinderdorf-Stiftung die Stiftungsmittel dauerhaft den benachteiligten Kindern und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderungen zugute, die in den SOS-Kinderdorf-Einrichtungen betreut werden.
Deutsche engagieren sich lieber sozial, wenn Hilfe nachhaltig wirkt Bei “Nachhaltigkeit” denken die Deutschen vorrangig an die Aspekte “Dauerhaftigkeit” bzw. “andauernd”. Ein Drittel der insgesamt 1.000 befragten Personen nannte diese beiden Begriffe auf die Frage, was man unter Nachhaltigkeit verstehe bzw. was Nachhaltigkeit für sie bedeute. Alle anderen Faktoren wie “umweltbewusstes oder zukunftsorientiertes Handeln, Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen, sparsamer Umgang mit Ressourcen oder schützen / bewahren / erhalten” rangieren mit jeweils unter zehn Prozent weit abgeschlagen auf dieser Rangliste.
Wie man im sozialen Bereich nachhaltig helfen könnte, wissen über 42 Prozent der Deutschen. Und von den 82 Prozent, die sich sozial engagieren, würden es 74 Prozent sehr viel lieber bzw. etwas lieber tun, wenn sie wüssten, dass ihre Hilfe nachhaltig und langfristig wirkt. Erfreulicherweise würden sich gut 62 Prozent am liebsten für Kinder und Jugendliche nachhaltig engagieren, gefolgt von “sozialen Projekten in meiner Stadt bzw. Gemeinde, Menschen mit Behinderungen, Umwelt und Natur” (jeweils 34 bis 35 Prozent). Dass die Zuwendung an eine Stiftung Jahr für Jahr erneut – und damit nachhaltig und langfristig – wirkt, beurteilen 67 Prozent als sehr gut bzw. gut. Als ein klares Signal an die Unternehmen können die über 96 Prozent verstanden werden, die der Meinung sind, dass sich Unternehmen im Rahmen ihrer unternehmerischen Verantwortung, also ihres nachhaltigen Engagements, auch sozial engagieren sollten.
Das Ökobarometer 2010 zeigt, warum Biolebensmittel gekauft werden

Das Wissen um die Vorteile von Ökoprodukten für den Tier- und Umweltschutz sowie das eigene Wohlbefinden wird unter deutschen Biokäufern immer größer. Dies ist das Kernergebnis des Ökobarometers 2010, das das Marktforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) erstellt hat. Für die regelmäßige repräsentative Studie wurden Anfang November 2010 rund 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren zu ihrem Konsumverhalten bei Biolebensmitteln befragt.
Top-Gründe für den Kauf von Ökowaren sind die artgerechte Tierhaltung (90 Prozent), eine möglichst geringe Schadstoffbelastung (89 Prozent) sowie die regionale Herkunft der Produkte (86 Prozent, Mehrfachnennungen möglich). “Die im Vergleich zu den Vorgängerbefragungen steigenden Werte legen den Schluss nahe: Für deutsche Biokäufer gilt – einmal Bio, immer Bio”, erklärt Elmar Seck von der Geschäftsstelle Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).
Auch die Einhaltung hoher Sozialstandards wird deutschen Biokonsumenten immer wichtiger. Knapp die Hälfte (49 Prozent) aller im Rahmen des Ökobarometers befragten Biokäufer gab an, dass Prinzipien wie die gerechte Entlohnung von Erzeugern oder faire Arbeitsbedingungen ihre Kaufentscheidung für Bioprodukte positiv beeinflussen. Dies entspricht einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber der letzten Ökobarometer-Umfrage im Jahr 2008. “In dieser Steigerung spiegelt sich offenbar ein gesamtgesellschaftlicher Trend wider. Die Konsumenten scheinen sich stärker für die Erzeugungs- und Verarbeitungsgeschichte, die hinter einem Produkt steckt, zu interessieren. Die Biobranche mit ihren fairen und transparenten Strukturen kann da natürlich punkten”, so Elmar Seck.
Beim Außer-Haus-Verzehr spielen Biolebensmittel in den Augen der Umfrage-Teilnehmer keine große Rolle. Der überwiegenden Mehrheit (88 Prozent) ist es allerdings sehr wichtig oder wichtig, dass in Kindertagesstätten und Kindergärten ein ausreichendes Angebot an Biokost bereitgestellt wird. Ein weiteres Ergebnis: Das am 1. Juli 2010 eingeführte EU-Bio-Logo ist 70 Prozent der deutschen Biokäufer noch nicht bekannt. Auch in puncto Vertrauen steht das in allen Ländern der Europäischen Union geltende neue Gemeinschaftslogo hinter dem deutschen Bio-Siegel zurück. 48 Prozent aller Befragten schätzen den Standard von Produkten mit EU-Bio-Logo in Bezug auf Anbauweise und Verarbeitung im Vergleich zum deutschen Bio-Siegel als niedriger ein.
DeinRegal verkauft individuelle Regale und pflanzt Bäume
In Zeiten, in denen man sich sein Müsli oder Parfum im Internet zusammenstellen kann, liegen die beiden Jungunternehmer Christoph Jung und Daniel Kollmann mit ihrer Idee voll im Trend: Sie verkaufen Regale, die der Kunde individuell seinen Vorstellungen entsprechend entwerfen kann. Doch sie gehen dabei noch einen entscheidenden Schritt weiter: Mit jedem verkauften Regal geben sie der Natur ihren Einsatz hundertfach zurück.
Für jedes Regal, das die DeinRegal GmbH baut und verkauft, fließt ein fester Betrag in Wiederaufforstungs-Projekte in Indien der Andheri-Hilfe Bonn e.V. Die Baum-Spende ist im Preis inbegriffen. Im Durchschnitt werden mit jedem Regalkauf 100 Bäume gepflanzt. Der Käufer bekommt dies amtlich mit einer Urkunde der Andheri-Hilfe über die Anzahl der gepflanzten Bäume bestätigt. “Ein Konzept, das hoffentlich viele Nachahmer findet”, sagt Daniel Kollmann, der selbst in der Entwicklungshilfe gearbeitet hat.
Mit Hilfe eines Konfigurationstools lässt sich auf dem Bildschirm schnell und einfach ein passgenaues und individuelles Regal aus Massivholz entwerfen. Das Design der Regale ist bewusst schlicht gehalten. Sämtliche Wände und Böden können beliebig verschoben und problemlos allen Raumanforderungen angepasst werden. Wer bisher an den Charakterzügen einer Altbauwohnung verzweifelt ist, Türumbauten oder Dachschrägen mit einplanen möchte, für den bietet DeinRegal die optimale Lösung. Kunden, die beim Aufbau oder Ausmessen Unterstützung brauchen, bietet DeinRegal deutschlandweit entsprechende Leistungen an.
“In der heutigen Welt wünschen sich immer mehr Kunden individuelle, hochwertige und nachhaltige Produkte, die aber dennoch erschwinglich sind. Mit unseren Massivholz-Regalen sprechen wir Kunden an, die keine Produkte von der Stange kaufen wollen, die aber auch nicht bereit oder in der Lage sind, hohe Tischlerpreise in Kauf zu nehmen”, so Christoph Jung, einer der Geschäftsführer und studierter Maschinenbau-Ingenieur. “Unser Anspruch ist es, hohe Qualität zu liefern und gleichzeitig vollkommen nachhaltig zu arbeiten.”

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