01 Jul 2010

Welche Rolle spielt der Preis beim Lebensmittelkauf? Werden Bio-Produkte gekauft?

1 Kommentar Gesundheit und Ernährung

Quelle: pixelio.de, 2010

Richtige Ernährung kann die Gesundheit verbessern und das Leben verlängern. Die Deutschen wissen das und akzeptieren zunehmend auch höhere Preise für bessere Qualität. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau”.

Mehr als acht von zehn Bundesbürgern (83,7%) sind überzeugt, dass sie mit der richtigen Ernährung vielen Krankheiten vorbeugen können. Zwar ist für zwei Drittel der Befragten (66,8%) beim Lebensmitteleinkauf immer noch der günstigste Preis das Hauptkriterium. Jedoch wäre auch mehr als jeder Zweite (54,7%) bereit, für bessere Qualität auch höhere Preise zu bezahlen. Jeder Dritte (33,2%) bevorzugt ohnehin schon Biolebensmittel, weil er sie für gesünder hält. Ebenso viele (35,9%) würden gerne häufiger Bio-Produkte und Lebensmittel guter Qualität kaufen, leiden aber darunter, dass sie sich dies finanziell nicht erlauben können.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.942 Personen ab 14 Jahren.

18 Jun 2010

Deutsche Konsumenten haben ambivalente Einstellung zu den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und ökologische Produkte

Keine Kommentare Gesundheit und Ernährung, Nachhaltiger Konsum, Umdenken und Mitmachen

Mehr als ein Drittel der Menschen hält trotz der Finanzkrise den Zustand der Umwelt für bedenklicher als die wirtschaftliche Situation – im Vergleich zu 2009 entspricht das einer Steigerung um sechs Prozentpunkte. Nur noch 40 Prozent glauben, dass sich der Zustand der Umwelt in die richtige Richtung entwickelt – das sind sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Vor allem die Angst vor dem Klimawandel steigt, er wird in der Mehrheit der Länder als größtes Umweltproblem gesehen. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der internationalen Green Brands Studie 2010, die Penn, Schoen & Berland Associates, Esty Environmental Partners, Landor Associates und Cohn & Wolfe Public Relations in acht Ländern erhoben hat. Doch der naheliegende Rückkehrschluss, dass gleichzeitig die Bedeutung der Umweltfreundlichkeit von Unternehmen steigt, wird nicht bestätigt. Denn der Anteil der Menschen, denen Umweltfreundlichkeit von Unternehmen ziemlich wichtig oder sehr wichtig ist, sank im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent-punkte auf 63 Prozent. Hier offenbart sich ein ambivalentes Verhältnis der Deutschen zu den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und ökologische Produkte.

Kein grüner Consumerism

In Fragen des Umweltschutzes liegt das Vertrauen der Konsumenten in die Handlungskompetenz nichtstaatlicher Organisationen (NGOs) ungebrochen hoch bei 83 Prozent. Das Vertrauen in die Bundesregierung und Unternehmen fiel dagegen auf 37 respektive 41 Prozent. Gleichzeitig sank im Vergleich zum Vorjahr auch das Vertrauen, dass Einzelpersonen erfolgreich zum Umweltschutz beitragen können, mit einem Minus von acht Prozentpunkten auf 52 Prozent. Vergleicht man diese Zahlen mit den amerikanischen Ergebnissen, zeigt sich ein spannender Unterschied: Hier wird die Kompetenz von NGOs (73 Prozent) und Individuen (70 Prozent) im Umweltschutz fast gleich stark bewertet. Dies illustriert, dass die Idee von der Macht des Konsumenten, der durch den Kauf grüner Produkte aktiv Einfluss auf die Umweltproblematik nimmt (Grüner Consumerism), in Deutschland weniger stark ausgeprägt ist: Grüner Consumerism ist in den Köpfen zahlreicher deutscher Konsumenten noch nicht angekommen. “Die Paradoxie zwischen Problembewusstsein und der Wichtigkeit der Umweltfreundlichkeit von Unternehmen deutet auf eine Ernüchterung unter Konsumenten hin. 2010 sehen wir keinen starken, selbstbewussten Verbraucher – sondern einen, der auf seinen Einfluss auf Umweltfragen nicht vertraut. Der Kauf grüner Produkte ist kein bewusster Protest, sondern mehr oder minder eine Lifestylefrage”, so Felix Stöckle, Geschäftsführer Landor Associates.

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11 Jun 2010

Studie gewährt neue Einblicke in den Lifestyle der LOHAS

1 Kommentar Auto und Mobilität, Gesundheit und Ernährung, Nachhaltiger Konsum

Neue Einblicke in die Zielgruppe der LOHAS liefert der aktuelle Schober Lifestyle-Report. Die Abkürzung LOHAS steht für “Lifestyle of Health and Sustainability”. Damit werden Verbraucher bezeichnet, die auf Nachhaltigkeit Wert legen und die möglichst nur noch Produkte kaufen, die ethisch, sozial, fair und biologisch hergestellt werden. Wohin LOHAS in den Urlaub fahren, welche Interessen sie haben oder ob sie ein Auto besitzen, sind einige Fragen, die der Report beantwortet. Datenbasis sind 60.000 LOHAS, die im Rahmen der Schober Lifestyle-Befragung zum aktuellen Konsumverhalten Auskunft gaben.

Die hippe Zielgruppe der LOHAS ist seit der Entdeckung in den USA im Jahr 2005 von großer Bedeutung für die Wirtschaft und Werbeindustrie. Wie aber leben die “Health- und Öko-Hedonisten” heute und was ist für sie zum Beispiel beim Kauf von Produkten wichtig? Der “Schober Lifestyle-Report” mit dem Untertitel “LOHAS – Lifestyle of Health and Sustainability: Neue Einblicke in den neo-ökologischen Lifestyle” zeigt beispielsweise, dass LOHAS eher weiblich und in der Altergruppe 50plus zu finden sind.

“Das Ziel unserer Studie ist, herauszufinden, wer die LOHAS sind und welche Interessen sie aufweisen. Über die Schober Lifestyle-Befragungsdaten können wir das Profil der LOHAS in der Gesamtbevölkerung identifizieren. So kann diese kaufkräftige, kritische und meinungsbildende Zielgruppe für Marketingzwecke adressgenau und direkt angesprochen werden”, so Dr. Katja Neller, Senior Consultant Data Mining & CRM von der Schober Group.

Urlaubsziele und -typen

LOHAS machen gerne in Deutschland Urlaub. Attraktive Nahziele sind aber auch Österreich und Italien sowie andere europäische Länder. Fernreisen sind bei den “Neo-Ökos” weniger beliebt. Auch Cluburlaub kommt in dieser Lifestyle-Gruppe quasi nicht vor.

Interessen

Für welche Hobbys geben LOHAS Geld aus? Sehr weit oben stehen hier mit Garten und Kochen zwei Interessengebiete mit Bezug zu Öko- und Genussthemen. Nummer eins ist das “Bücher lesen”. Insgesamt interessieren sich die LOHAS signifikant häufiger als der Bevölkerungsdurchschnitt für Luxusthemen wie Wein, Delikatessen, Kunst, Kultur und Antiquitäten sowie Lifestyle.

Fahrzeugnutzung

LOHAS besitzen entweder kein Auto oder fahren als Erstwagen eine klassische deutsche Marke mit Traditionsimage. Außerdem fahren die “Neo-Ökos” überdurchschnittlich oft Energiesparfahrzeuge oder Hybridautos – beziehungsweise planen sie ihre Anschaffung.

Erhebung und Studie

Die Studie basiert auf der Lifestyle-Marktanalyse und Konsumentenbefragung, der größten schriftlichen Konsumenten- befragung in Deutschland seit 1997, die zweimal pro Jahr durchgeführt wird.

06 Mai 2010

Johnson & Johnson startet die Initiative “Das gesunde Klassenzimmer”

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Das gesunde KlassenzimmerRund 15 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren sind übergewichtig. Auch die motorischen Fähigkeiten junger Menschen haben sich deutlich verschlechtert. Abhilfe soll die Initiative “Das gesunde Klassenzimmer” schaffen, die die Johnson & Johnson GmbH ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, Sechs- bis Zehnjährige zu gesundem Verhalten zu animieren und die präventive Gesundheitserziehung in Schulen zu stärken. “Begeisterung für gesunden Lebensstil kann man nicht früh genug wecken”, sagt Peter Feld, Geschäftsführer Johnson & Johnson GmbH Deutschland und Managing Director DASHB. “Als Unternehmen der Gesundheitsfürsorge stehen wir in der Verantwortung, Prävention bei Kindern und Jugendlichen zu stärken.”

Zentraler Baustein der Initiative ist der Health Award. Den bundesweiten Hochschul-Wettbewerb schreibt die Johnson & Johnson GmbH ab dem 5. Mai gemeinsam mit der Stiftung Kindergesundheit aus. Unter dem Motto “Verantwortung für den eigenen Körper” sind deutschlandweit Studierende der Fakultäten Pädagogik, Medizin, Ernährungswissenschaften und Sport aufgerufen, fächerübergreifende Unterrichtskonzepte für Grundschulen und Offene Ganztagsschulen zu entwickeln. “Vom wissenschaftlichen Nachwuchs erwarten wir originelle Ideen für eine gezielte präventive Gesundheitserziehung an deutschen Schulen”, sagt Peter Feld. Das Siegerkonzept wird im September mit dem “Health Award 2010″ ausgezeichnet und im Anschluss in Grundschulen und Offenen Ganztagsschulen umgesetzt. Der Health Award ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert.

Bis zum 31. Juli haben die Studierenden die Möglichkeit, Konzepte für den Health Award einzureichen. Gefragt sind interdisziplinäre Lerneinheiten, die die Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung und Körperpflege kombinieren. Unterstützung erhalten die Teilnehmer von renommierten Wissenschaftlern, die als Arbeitsgrundlage Informationen zum Status quo der Forschung bereitstellen. Eine Fachjury mit Experten aus Wissenschaft, Stiftungswesen, Bildung und Wirtschaft bewertet die Einreichungen: Trendforscher Matthias Horx, Dr. Christine Graf von der Deutschen Sporthochschule, Prof. Dr. Berthold Koletzko von der Stiftung Kindergesundheit, Dr. Horst Bartnitzky, Mitglied des Grundschulverbandes, und Bellybutton-Geschäftsführerin Astrid Schulte.

Mit der Initiative “Das gesunde Klassenzimmer” setzt die Johnson & Johnson GmbH einen weiteren Meilenstein für mehr Prävention. Bereits 2009 gründete das Unternehmen die Health Community. Auf dieser Plattform tauschen sich Wissenschaftler, Mediziner, Politiker und Medienvertreter regelmäßig aus und diskutieren aktuelle Fragen der Gesundheitspolitik. Eines der Schlüsselthemen ist Vorsorge.

Die Johnson & Johnson GmbH ist eine Tochter des gleichnamigen globalen Konzerns. Sie steht in Deutschland für den Geschäftsbereich Consumer Health Care und ist mit einer Vielzahl bekannter Marken vertreten. Dazu gehören o.b., Carefree, Penaten, bebe Young Care, Listerine, Dolormin, Nicorette und Compeed. Die Johnson & Johnson GmbH beschäftigt rund 700 Mitarbeiter.

20 Mrz 2010

Die KarmaKonsum Konferenz findet am 25. und 26. Juni statt

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum, Umdenken und Mitmachen

Die Klimaverhandlungen von Kopenhagen haben gezeigt, dass ein Wandel zu einer nachhaltigen Welt stärker als bisher angenommen von Wirtschaft und Zivilgesellschaft vorangetrieben werden muss. Vor diesem Hintergrund präsentiert die KarmaKonsum Konferenz innovative Lösungen, wie Nachhaltigkeitsströmungen auf Unternehmens- und Konsumentenseite gestärkt (Empowerment) und vernetzt (Networking) werden können. Welche Sennsüchte haben die nachhaltigen Konsumenten von morgen? Wie kann sich eine Organisation auch intern nachhaltig entwickeln? Welche Bedeutung hat authentische, unternehmerische Verantwortung in moralischen Märkten und in Zeiten des Web 2.0s? Diesen und weiteren Fragen rund um den Wachstumsmarkt Nachhaltigkeit widmet sich die KarmaKonsum Konferenz am 25. und 26. Juni 2010 in Frankfurt am Main. Die KarmaKonsum Konferenz findet bereits zum vierten Mal statt und setzt die erfolgreichen Veranstaltungen der Vorjahre in 2010 fort.

Zu der von der UN im Rahmen der UN-Dekade für nachhaltige Bildung ausgezeichneten Veranstaltung in der IHK Frankfurt werden rund 800 Teilnehmer erwartet. Die KarmaKonsum Konferenz startet mit einer Business-Konferenz mit hochkarätigen Referenten aus Forschung, Wirtschaft, Politik und Kultur, die aus unterschiedlichen Perspektiven und anhand von Best-Practice-Beispielen eine Neudefinition des Faktors “Wirtschaft” aufzeigen. Neu in diesem Jahr ist eine Messe für Produkte und Dienstleistungen für nachhaltigere Geschäftsprozesse. Führende Anbieter präsentieren beispielsweise nachhaltige Büroartikel, Öko-Druckereien und Merchandising oder grüne Finanzierungen, nachhaltige Aus- und Weiterbildung, Strategie- und Kommunikationsberatung. Am zweiten Tag der Konferenz findet eine innovative Ideen- und Networking-Börse, das sogenannte GreenCamp, statt.

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04 Mrz 2010

Optimistisches Fazit der beiden Messen BioFach und Vivaness 2010

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43.669 Fachbesucher (2009: 46.771) strömten vom 17.bis 20. Februar auf das Messegelände in Nürnberg zu BioFach und Vivaness, dem jährlichen Branchentreff des globalen Bio-Marktes. Die Internationalität des Besuchs lag erneut bei 38 %, die Fachbesucher reisten aus 121 Ländern an: nach Deutschland vor allem aus Österreich, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen und der Schweiz. 2.557 Aussteller (2009: 2.733), zwei Drittel davon international, kamen aus 87 Ländern. Dabei neben Deutschland mit 823 Herstellern traditionell stark vertreten: Italien (385), Frankreich (175), Spanien (173), Österreich (103) und die Niederlande (82).86 % der BioFach- und sogar 94 % der Vivaness-Aussteller erwarten ein gutes Nachmesse-Geschäft, so das Befragungsergebnis eines unabhängigen Instituts. Das sind bei beiden Messen 13 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr – deutlicher Beleg einer optimistischen Zukunftssicht.

„Der Bio-Markt bot der Krise die Stirn. Die vergangenen vier Messetage bewiesen: Diese Branche hat sich ihren Schwung bewahrt. Der Trend zu Bio und einem ökologisch nachhaltigen Konsum ist ungebrochen. Zeiten langsameren Wachstums bieten Gelegenheit zur Standortbestimmung und zur Erarbeitung gemeinsamer Zukunftskonzepte, beste Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung des Marktes, aber auch seines jährlichen Branchentreffs. Besonders gefreut haben wir uns über die große politische und mediale Aufmerksamkeit für Organic + Fair, das Thema des Jahres 2010“, so Claus Rättich, Mitglied der Geschäftsleitung der NürnbergMesse.

Traumpaar der BioFach 2010: Organic + Fair

Immer mehr Kunden richten ihr Konsumverhalten an Qualität und Werten aus. Bio ist dabei die Basis, faire Produktions- und Handelsbedingungen sind weitere wichtige Aspekte. Das Messe-Duo BioFach und Vivaness stand 2010 ganz im Zeichen von Organic + Fair. 51 Aussteller aus 14 Ländern und rund 100 Produktpräsentationen bildeten das Thema des Jahres in seiner ganzen Vielfalt ab.

Neuheitenstand auf der BioFach, Quelle: NürnbergMesse/Thomas Geiger

Dieter Overath, CEO, Fairtrade (D): „Die Wahrnehmung und Wertschätzung des Fairen Handels ist durch Organic + Fair sowie das große mediale Interesse deutlich gestiegen. Die BioFach bietet hierfür die perfekte Plattform. Die Veranstaltung war für uns ein echter Erfolg, an unserem Stand war immer viel los!“ Jörg Werler, Vorstandsmitglied, Forum Fairer Handel (D): „Die Sonderschau wurde von den Besuchern bestens angenommen und bestätigt die gestiegene gesellschaftliche Relevanz der Fair-Handels-Bewegung.“

In 180 Veranstaltungen nutzten erneut über 8.000 Teilnehmer den BioFach-Kongress sowie sechs Sonder-Foren, um sich über den Markt besonders unter den Gesichtspunkten Fairness und Nachhaltigkeit auszutauschen. Allein das Fair & Ethical Trade Forum fand rund 750 interessierte Zuhörer.

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03 Jan 2009

Matthias Horx veröffentlicht den Trend Report 2009

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Wie verändern sich gesellschaftliche Werte im kommenden Jahr? Mit welchen Entwicklungen müssen wir im soziokulturellen Bereich rechnen? Und was sind die entscheidenden Triebkräfte für die Märkte von morgen? Matthias Horx hat auch in diesem Jahr wieder die wichtigsten Veränderungsprozesse der Kultur- und Konsummärkte ausfindig gemacht. Prägnant und anschaulich erläutert er im neuen Trend-Report die neun relevantesten Entwicklungen für die nächsten Jahre.

Der seit 2003 erscheinende Jahresüberblick gehört zu den am stärksten nachgefragten Printprodukten des Zukunftsinstituts. Ein Novum in diesem Jahr ist, dass der Trend-Report nicht ausschließlich im Think Tank in Kelkheim entstanden ist, sondern auch an der Zeppelin-Universität, wo Matthias Horx als Dozent unterrichtet. Die Trends Kreazipation, Bio-Yourself sowie Ich war dabei! basieren auf Forschungsergebnissen der Studenten vom Bodensee.

Hier ein kurzer Einblick in alle neun Kapitel:

1. Offline-Trend

Der neue Reiz der Unerreichbarkeit
Die 24/7-Highspeedgesellschaft mit der beständigen Gefahr von Information-Overload, lässt zunehmend das Bedürfnis nach analogen Orten aufkeimen. Das Verlangen nach Ruheinseln und Rekreationsräumen, in denen es keinen Handy-Empfang gibt und das einzige Speichermedium das eigene Gehirn ist, wird künftig zu einem immer umfassenderen Wunsch. Das bedeutet nicht das Ende der Online-Kultur. Vielmehr handelt es sich um einen Gegentrend, sich – eine Zeit lang – bewusst von der Immer-Erreichbarkeit auszuklinken. Dass die Sehnsucht nach einer Offline-Kultur nicht nur im Privaten stattfindet, sondern zunehmend auch Wirtschaft und Öffentlichkeit beeinflusst, veranschaulichen die Zukunftsforscher anhand von vielen Zahlen und Best-Practices.

2. Soft-Kapitalismus

Wie in der globalen Krise eine neue Weltordnung und ein neues Wertesystem entsteht
Die Finanzkrise erschüttert derzeit die Märkte Matthias Horx gibt im Kapitel „Soft-Kapitalismus“ Antworten auf die Frage, wie es nach der Krise weitergeht: „Die Wirtschaftskrise, die mit der US-Immobilien-Blase ihren Anfang nahm, lässt einen neuen globalen Sozialkontrakt erahnen, der unser Leben, unsere Wirtschaft und uns selbst verändern wird.“ Und zwar hin zu Humanomics, der „Trust Economy“. Anhand der Kondratieff-Zyklen erklärt der Zukunftsund Trendforscher den Hintergrund der Krise und welche produktiven Innovationen in Zukunft zu einem neuen Aufschwung führen werden.

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