Schlagwort: Medien

03 Nov 2012

Eltern mit ökologischem Lebensstil für ZDF-Doku gesucht

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Marianne Schaefer Trench Die Filmmacherin Marianne Schaefer Trench hat Notopia angeschrieben: „Wir arbeiten zurzeit an einem Dokumentarfilm für das ZDF, 37 Grad zur Kindererziehung. Wir suchen bundesweit Eltern mit einem ausgeprägten, vielleicht sogar extrem ökologischen Lebensstil. Wir wollen wissen, mit welchen Erziehungsmethoden Eltern versuchen, auch ihre Kinder (ca. 8 – 15 Jahre) zu einem ökologisch verantwortungsvollem Bewusstsein, Verhalten und gesunder Ernährung zu bewegen. Wie werden Konflikte gelöst? Wie kann man die Kinder positiv beeinflussen? Wie klappt das mit den Mitschülern, die vielleicht auch gerne mal bei MacDonalds abhängen etc…“

Alle, die in der ZDF-Doku dabei sein möchten, sollten sich direkt an Marianne Schaefer Trench wenden. Hier sind die Kontaktdaten zu finden…

29 Dez 2011

Das war 2011. Alles Gute für’s kommende Jahr…

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Google hat einen emotionalen Rückblick aus den populärsten Suchbegriffen des Jahres 2011 gebastelt. Ja, es ist viel passiert: Erdbeben und Tsunami in Japan, die Katastrophe von Fukushima, Überschwemmungen in Brasilien und Thailand, die Hinrichtung von Osama bin Laden, Proteste in Griechenland, arabischer Frühling, die Occupy-Bewegung, Todesfälle von Promis, jede Menge Klatsch und Tratsch. Insgesamt viele Katastrophen, viel zu wenige gute Nachrichten. Europa kommt ein bisschen zu kurz – genauso wie die vielen ganz privaten Ereignisse von uns allen. Also, wünschen wir uns, dass 2012 im Großen und im Kleinen ein schönes Jahr wird. Möge es im nächsten Rückblick mehr gute Nachrichten geben. Frohes neues Jahr!

24 Aug 2011

CNN sucht grüne Projekte aus deutschen Städten für die Sendereihe „Road to Durban: A Green City Journey“

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Road to Durban: A Green City JourneyIn dieser Woche startet CNN International die neue Sendereihe Road to Durban: A Green City Journey. Im Vorfeld der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen im südafrikanischen Durban im Dezember zeigt die Sendung, was Städte rund um den Globus gegen den Klimawandel unternehmen. Die erste Sendung kommt aus Großbritannien, weitere Folgen stellen Projekte aus Deutschland, der Türkei, Kenia und Südafrika vor. Für die zweite Ausgabe von Road to Durban: A Green City Journey im September sucht CNN noch bemerkenswerte Projekte und Ideen aus deutschen Städten.

Wenn Anfang Dezember die Vereinten Nationen zum 17. Weltklimagipfel in die südafrikanische Hafenstadt Durban rufen, schaut die Welt wieder genauer hin, wie die Staatengemeinschaft den Klimawandel bekämpfen will. CNN macht sich schon heute mit einem Korrespondententeam auf die Reise nach Durban und stellt ab sofort jeden Monat Projekte von Forschern, Unternehmern, Politikern, Initiativen und Privatpersonen vor, die einen besonderen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft in grüneren Städten leisten. Die neue Sendereihe Road to Durban: A Green City Journey startet diese Woche mit Großbritannien (Sendezeiten siehe Webseite zur Sendung: http://cnn.com/greenjourney).

Die zweite Ausgabe von Road to Durban: A Green City Journey wird Klimaschutz-Projekte aus deutschen Städten vorstellen. Für die Sendung im September (Erstausstrahlung 21.9., 9:30 und 19:30 Uhr) sucht CNN ab sofort Ideen und Projekte von Städten, Unternehmen, Initiativen und Privatpersonen. Die CNN-Redaktion wählt aus den Einreichungen Projekte aus, die vor Ort mit einem Kamerateam gedreht und in der Sendung ausgestrahlt werden. Außerdem werden ausgewählte Beiträge auch direkt in die Sendung übernommen oder auf CNN.com gezeigt. Weiterlesen

01 Jul 2011

Im Sonderheft „Öko Trend“ von AUTO TEST geht es um umweltschonendes Autofahren

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AUTO TEST-Sonderheft Öko TrendEin Blick in die grüne Zukunft – Auf insgesamt 100 Seiten bietet das neue Sonderheft „Öko Trend“ von AUTO TEST Kaufberatung rund um umweltschonendes Autofahren. Das Magazin erscheint am Freitag, 1. Juli 2011, und zeigt, dass klimafreundliches Fahren auch in der Praxis möglich ist.

„Die CO2-Bilanz, die ambitionierten Klimaziele der Politik und die Preise an den Zapfsäulen – viele Autofahrer machen sich Gedanken, wie Mobilität gleichzeitig umweltverträglich und bezahlbar sein kann. In unserem Sonderheft gehen wir dem neuen Öko-Trend nach und erklären, was man machen und kaufen kann und worauf man besser noch wartet“, so Olaf Schilling, Chefredakteur AUTO TEST.

Das neue Sonderheft liefert zahlreiche Einzel- und Vergleichstests von Fahrzeugen aller Klassen, Gebrauchtwagenberichte und gleich zwei große Übersichten über alle Elektro- und Hybridmodelle. Die Leser erfahren, welche Fahrzeuge zu den Top 100 im Umweltranking zählen und welche Antriebsform wirklich am sparsamsten ist. Zudem geben die Experten der AUTO TEST-Redaktion umfangreiche Tipps & Tricks zum effizienten Fahren.

Das AUTO TEST-Sonderheft „Öko Trend“ kostet 3,90 Euro und ist ab Freitag, 1. Juli, im Handel.

04 Jun 2011

Film über Lohas und die Konferenz „Lohas Forum“

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Ein Film von Rainer Dunkel und Nicole Krieger aus dem Jahr 2009 über die Konferenz „Lohas Forum„, die seit über 10 Jahren in Boulder, USA stattfindet. Das Lohas Forum hat sich von einer kleinen Bio-Lebensmittel-Veranstaltung zu einer großen Konferenz mit über 550 Teilnehmern und 360 Firmen aus der ganzen Welt entwickelt. Ebenso stark wächst die Lohas-Bewegung. Lohas ist die Abkürzung für Lebensstile auf Basis von Gesundheit und Nachhaltigkeit. Die gesundheits- und umweltbewussten Verbraucher leben und konsumieren nachhaltig – beispielsweise Bio-Lebensmittel. Sie bevorzugen regenerative Energien, natürliches Wohnen und umweltverträgliches Reisen. Konsumfreude verbunden mit einem ethischen Anspruch spielt eine große Rolle. Unternehmen wie z.B. hessnatur versuchen die Ansprüche dieser Konsumentengruppe zu erfüllen wie deren Anbau von Bio-Baumwolle in Burkina Faso zeigt.

28 Mai 2011

Kommentar zur EHEC-Seuche

3 Kommentare Gesundheit und Ernährung

Es ist nicht so, dass wir durchs Tal der Ahnungslosigkeit tappen. Der EHEC-Keim und die HUS-Komplikation sind seit Jahrzehnten bekannt; im Jahr 2002 gab es in Deutschland 1136 EHEC- und 118 HUS-Fälle, darunter tödliche. Diesen Zahlen sanken nie merklich. Im Januar 2006 publizierte das „Bundesinstitut für Risikobewertung“ (BfR) Wissenswertes zu Robustheit und Aggressivität des Keims: „Die Erreger können zum Teil über viele Wochen in der Umwelt überleben. Um eine Infektion bei Menschen zu verursachen, reichen wenige Keime.“ Und noch im Januar 2011 veröffentlichte das BfR seitenweise „Verbrauchertipps zum Schutz vor Infektionen mit EHEC“. Hat keiner gelesen. Warum sollte er auch?

Der Keim haust seit langem unter uns. Jetzt ist er berüchtigt. Vielleicht besitzt seine Gefährlichkeit erzieherische Wirkung, denn für ängstliche Gemüter ist es ein Unterschied, ob sie sich vor grippalen Vögeln oder bakteriellen Gurken sorgen. Vögel fliegen in der Luft, Gurken liegen im Kühlschrank. Die Lehre von EHEC ist banal: waschen, putzen, abkochen; für die Küche dürfte das reichen. Bei vielen Leuten endet die Hygienepflicht allerdings, wenn sie den Ort mit den beiden Nullen ohne Handwaschung verlassen. Für unsere Gemengelage heißt das: Man sollte keinem vertrauen, weder Gurken noch Menschen. Doch es geht vorüber, nur die Schweine bleiben.

Quelle: Rheinische Post

17 Sep 2010

Atommülllager Gorleben: Sind die Würfel schon gefallen?

1 Kommentar Umwelt und Klima

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, dass der Countdown läuft: Nur noch zwei Wochen dauert es, dann werden Bagger wieder Stollen in den Salzstock Gorleben graben. Nach zehn Jahren endet am 1. Oktober der unter Rot-Grün verhängte Erkundungsstopp. Und alles ist wieder so wie früher: Angeblich wird ergebnisoffen nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll gesucht. Doch es bleibt das ungute Gefühl, die Würfel seien längst gefallen.

Denn so heftig die neue Bundesregierung auf die Gorleben-Untersuchung pocht, so wenig setzt sie sich für die Prüfung alternativer Standorte ein. Dabei könnten Lagerstätten in Ton oder Granit nach Einschätzung von Experten genauso geeignet sein wie Salzschichten. Deshalb müssten auch süddeutsche Standorte in Augenschein genommen werden. Den erwartbaren Streit scheut Schwarz-Gelb aber wie der Teufel das Weihwasser.

Und so wird ein neues Kapitel in einer Geschichte aufgeschlagen, die reich ist an Fehlern und Ungereimtheiten. Von Anfang an gab es Hinweise auf frisierte Akten, geschönte Gutachten und massiven politischen Druck, Gorleben auszuwählen. Dass diese Umstände jetzt untersucht werden, ist nur zu begrüßen. Doch war beim Ortstermin unter Tage nicht einmal Presse erwünscht. Transparenz stellt man sich anders vor.

Ein Makel bleibt auch, dass Gorleben nach altem Bergrecht erkundet wird, um eine Beteiligung der Öffentlichkeit zu vermeiden. Das strenge Atomgesetz wird nun angewandt, wenn es darum geht, Bauern in der Region zu enteignen. Die Wellen der Empörung werden hoch schlagen – zu Recht.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung