Schlagwort: Naturkatastrophen

29 Dez 2011

Das war 2011. Alles Gute für’s kommende Jahr…

Keine Kommentare Umdenken und Mitmachen

Google hat einen emotionalen Rückblick aus den populärsten Suchbegriffen des Jahres 2011 gebastelt. Ja, es ist viel passiert: Erdbeben und Tsunami in Japan, die Katastrophe von Fukushima, Überschwemmungen in Brasilien und Thailand, die Hinrichtung von Osama bin Laden, Proteste in Griechenland, arabischer Frühling, die Occupy-Bewegung, Todesfälle von Promis, jede Menge Klatsch und Tratsch. Insgesamt viele Katastrophen, viel zu wenige gute Nachrichten. Europa kommt ein bisschen zu kurz – genauso wie die vielen ganz privaten Ereignisse von uns allen. Also, wünschen wir uns, dass 2012 im Großen und im Kleinen ein schönes Jahr wird. Möge es im nächsten Rückblick mehr gute Nachrichten geben. Frohes neues Jahr!

21 Mrz 2011

Atomkatastrophe in Japan: Wie kann der Atomausstieg in Deutschland gelingen?

3 Kommentare neue Technologien, Umwelt und Klima

Atomkatastrophe in Japan

Die Welt ist entsetzt über die Atomkatastrophe in Japan. Nach diesem Desaster muss und wird sich auch in der Energiepolitik in Deutschland Wesentliches verändern. Die Bundesregierung hat zunächst mit einem so genannten Moratorium für die erst im vergangenen Herbst beschlossene Laufzeitverlängerung reagiert. In einem ersten Schritt sind sieben Reaktoren sofort vom Netz genommen worden. Die Bundeskanzlerin hat in ihrer Regierungserklärung am 17. März 2011 ausgeführt, dass die Regierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien nun beschleunigen will, um den Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung schneller zu ermöglichen.

Doch wie kann der Umstieg gelingen? Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) präsentiert nun konkrete Vorschläge, wie man die Energieversorgung hierzulande schneller auf Erneuerbare Energien umzustellen könnte.

„Wir schlagen mit unserem Aktionsprogramm eine Reihe von Maßnahmen vor, die für den Gesetzgeber schnell und einfach umzusetzen sind und dem Ausbau der Erneuerbaren deutliche Impulse auf allen Ebenen geben. Bis zum Jahr 2020 können die Erneuerbaren Energien den Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland bereits vollständig kompensieren. Wir sind jedoch einer Meinung mit weiten Teilen der Bundesregierung und der Bevölkerung, dass es sinnvoller und möglich ist, die Nutzung der folgenschweren Hochrisikotechnologie Atomkraft noch schneller zu beenden“, erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz.

Als erste Maßnahme auf dem Weg dorthin sei ein Erneuerbare-Energien-Ausbaubeschleunigungsgesetz notwendig – ein Artikelgesetz, das alle relevanten Regelwerke auf den Prüfstand stellt. „Nicht nur in die originären EE-Gesetze wie Erneuerbare-Energien-Gesetz oder Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, sondern beispielsweise auch in Energiewirtschaftsgesetz, Raumordnungsgesetz, Naturschutzgesetz und Wasserhaushaltsgesetz muss das Ziel des Umstiegs auf Erneuerbare Energien aufgenommen werden“, so Schütz. Weiterlesen

17 Jun 2010

Klimawandel könnte die Vertreibung von Millionen Menschen verursachen

2 Kommentare Umwelt und Klima

Die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg macht anlässlich des Weltflüchtlingstages am Sonntag, den 20. Juni auf die Auswirkungen des Klimawandels auf Vertreibung und Migration aufmerksam. „Immer mehr Menschen müssen über kurz oder lang ihr Zuhause verlassen, weil sie dort keine Lebensgrundlage mehr haben. Das Klimaexil wird für sie zur bitteren Realität werden“, so Dr. Anton Markmiller, Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg. Bereits heute seien Regen- und Dürreperioden unberechenbarer geworden, in Zukunft könnte auch ein ansteigender Meeresspiegel immer mehr Menschen in die Flucht treiben.

Weltweite Auswirkungen des Klimawandels (Quelle: CARE, 2010)

Meist würden die Menschen innerhalb ihres eigenen Landes umsiedeln oder in der Region bleiben. Das bedeute eine zusätzliche Last für die häufig ebenfalls armen Gemeinden, die neue Bewohner aufnehmen. „Diese gezwungene Migration könnte verhindert werden, wenn es ausreichende Anpassungsmaßnahmen gäbe, die auf die Bedürfnisse der ärmsten Menschen eingehen“, sagt Markmiller. Die Menschen bräuchten praktische Lösungsansätze wie beispielsweise dürre-resistentes Saatgut, alternative Einkommensmöglichkeiten sowie bessere Katastrophenvorsorge, um ihr Leben und ihren Besitz zu schützen.

Schlüsselergebnisse der Studie „Obdach gesucht: Auswirkungen des Klimawandels auf Migration und Vertreibung“

Der Klimawandel trägt bereits heute zu Migration und Vertreibung bei. Obwohl wirtschaftliche und politische Faktoren die dominierenden Antriebskräfte für Vertreibung und Migration sind, hat der Klimawandel schon spürbare Auswirkungen.

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