Schlagwort: Recycling

28 Nov 2014

Ideen für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke

2 Kommentare Nachhaltiger Konsum

Mit der Adventszeit beginnt die Suche nach Geschenken für die Liebsten. Hier findet ihr Inspiration für umweltverträgliche Geschenke, die ihr mit ein bisschen Zeit und Geschick selbst herstellen könnt. Falls ihr nicht selbst Hand anlegen möchtet, könnt ihr Recycling Geschenke natürlich auch kaufen, z.B. bei DaWanda.

Kronkorkenkunst

KronkorkenkunstRecht unkompliziert ist die Herstellung von Geschenken aus Kronkorken. Daraus werden Ohrringe, Bilderrahmen, Anhänger, Ringe, Magnete, Armbänder und sogar kleine Bilder. Bereits recycelte Kronkorkenkunst findet ihr u. a. bei schmücklich.

Recycling Taschen

selbstgemachte HandtaschenAlte Gardinen, Tischdecken, T-Shirts, Anzüge, Lederjacken oder Jeans können zu Handtaschen umgenäht werden. Alles, was ihr dafür braucht, ist eine Idee, wie die Tasche aussehen sollte, und eine Nähmaschine.

Auch aus Zement-, Futter- oder Reissäcken, aus Feuerwehrschläuchen oder aus Segeln können Handtaschen , Shopper, Strandtaschen, Wickeltaschen, Portemonnaies, Tablet Taschen, Smartphone Taschen und Messengerbags entstehen. Handgenähte Taschen dieser Art findet ihr z.B. bei Vanna, Milchmeer ecobags oder Feuerwear.
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11 Okt 2012

Die Deutsche Umwelthilfe ruft zur Reduzierung von Einweg-Plastiktüten auf

Keine Kommentare Umdenken und Mitmachen

Einweg-Plastik kommt nicht in die TüteDeutschland gehört mit 5,3 Milliarden verbrauchten Plastiktüten pro Jahr zu den Spitzenreitern im europäischen Vergleich – neben Spanien, Italien und Großbritannien. Mitte 2011 hat die Europäische Kommission eine Online-Umfrage zum Umgang mit Einweg-Plastiktüten durchgeführt. Mit 53% sprach sich die Mehrheit der Teilnehmer für ein Verbot aus. Der EU-Umweltkommissar Janez Potočnik hat jedoch bisher nicht veröffentlicht, welche Konsequenzen daraus abgeleitet werden.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat nun die Kampagne „Einweg-Plastik kommt nicht in die Tüte“ gestartet. Ziel ist es, das Abfallaufkommen von Einweg-Plastiktüten zu verringern. Um dies zu erreichen, fordert die DUH, Plastiktüten zusätzlich zum üblichen Preis im Einzelhandel mit einer Abgabe in Höhe von 20 Cent zu belegen. Vorreiter sei Irland, wo der Verbrauch von Plastiktüten infolge einer Zwangsabgabe (zunächst 15 Cent, dann 22 Cent und zuletzt 44 Cent) um 97% gesunken sei. Die so erwirtschafteten staatlichen Einnahmen sollten für die Umwelterziehung von Jung und Alt verwendet werden.

In diesem Sinn ruft die DUH Verbraucher zum Umstieg von Einweg-Tragetaschen auf Alternativen wie Mehrweg-Tragetaschen aus Jute, Baumwolle oder recycelten Kunststofffasern auf. Um Ressourcen zu schonen und uns vor weiteren Abgaben zu bewahren, ist deshalb jeder aufgerufen, schon jetzt freiwillig mitzumachen!

12 Mrz 2012

Was bedeutet „Cradle to Cradle“?

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum, neue Technologien

Vom 26.01. bis 16.03.2011 fand in Berlin das Cradle to Cradle-Festival statt. Cradle to Cradle (C2C) bedeutet „von der Wiege zur Wiege“ und steht für ein Leben ohne Abfälle. Man nennt dies auch Ökoeffektivität. Produkte werden so konzipiert, dass sie entweder in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden können oder kontinuierlich in technischen Kreisläufen gehalten werden. Beispielsweise Plastikverpackungen oder T-Shirts werden also kompostiert, so dass sie als biologische Nährstoffe wertvoll für die Natur sind. Alternativ werden Cradle to Cradle-Produkte – zum Beispiel Fernseher – so recycelt, dass daraus neue Produkte entstehen. Das Video erklärt das Cradle to Cradle-Prinzip und zeigt viele Beispiele, die bereits heute Realität sind.

18 Jan 2012

Ergebnisse der Umfrage zum Verbot von Plastiktüten

1 Kommentar Umdenken und Mitmachen

Wir hatten Mitte 2011 über die Umfrage der EU-Kommission zu einem eventuellen Verbot von Kunststoff-Tragetaschen berichtet. Damals hatte die Umfrage für Wirbel gesorgt. Insbesondere die Kunststoff produzierende und verarbeitende Industrie in Deutschland zeigte sich wenig begeistert von dem Vorstoß auf europäischer Ebene. Inzwischen liegen die Ergebnisse der Studie vor.

Der Online-Fragebogen wurde von über 15.500 Teilnehmern ausgefüllt. Davon waren 97% als einzelne Bürger registriert und die Übrigen als Vertreter aus Industrie, Wirtschaft, Umweltgruppen und öffentlichen Institutionen.

Mit 53% spricht sich die Mehrheit der Teilnehmer für ein Verbot aus. Lediglich 12% glauben, dass die bisherigen Maßnahmen in diesem Bereich ausreichen. 65% bejahen einen Handlungsbedarf bei Kunststoff-Tragetaschen. 31% der Befragten würde statt einem Verbot auch eine Tütengebühr ausreichen. Während 58% angeben, dass biologisch abbaubare Tüten für Sie eine Alternative darstellen und deshalb von einem Verbot oder einer Gebühr ausgenommen werden sollten, fordern 23% auch für diese Tüten keine Ausnahmen.

Welche Konsequenzen die Kommission aus den Umfrageergebnissen ziehen wird, hat sie bisher nicht erklärt. Ob die Kunststoff-Tragetasche bald Geschichte ist, bleibt deshalb abzuwarten.


Dieser Gastbeitrag ist von Nicola, die als Juristin im Bereich Verpackungsverordnung und Abfallentsorgung tätig ist. Vielen Dank!

05 Jan 2012

Die Deutsche Post hilft beim Recycling von alten Elektrogeräten

1 Kommentar Umdenken und Mitmachen
Recycling von alten Elektrogeräten

Quelle: Harald Wanetschka / pixelio.de

Handys, PCs und andere elektronische Geräte veralten schnell und werden durch neue ersetzt. Im Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) steht, dass ausgediente Geräte nicht mehr im Hausmüll entsorgt werden dürfen, sondern bei Abfallsammelstellen der Kommunen abgegeben werden müssen. Dort wird eine umweltverträgliche Entsorgung vorgenommen und wertvolle Rohstoffe dem Recycling zugeführt.

Wem der Gang zur Abfallsammelstelle zu umständlich ist, kann das Angebot „Electroreturn“ der Deutschen Post nutzen. Alte Elektrogeräte kann man zum umweltgerechten Recycling schicken. Alle Geräte, die leichter als ein Kilo sind und in einen Maxi-Briefumschlag passen, sind willkommen. Also Handys, Digitalkameras, Computerbauteile oder auch leere Druckerpatronen. Und so funktioniert es:

  • Das Elektrogerät in einen Umschlag packen.
  • Die Versandmarke herunterladen, ausdrucken und auf den Umschlag kleben.
  • In einen Briefkasten werfen oder in der Postfiliale abgeben.
  • Die Post transportiert das Elektrogerät zu einem Recyclingpartner, der sich um die fachgerechte Entsorgung und Verwertung kümmert.

„Electroreturn“ ist völlig kostenlos. Die Telekom legt außerdem noch was drauf: Für jedes Handy, das eingesendet wird, spendet die Telekom 2 Euro an die Organisation „Ein Herz für Kinder“.

21 Nov 2011

Music Magpie verspricht Recycling von CDs, DVDs und Games

6 Kommentare Nachhaltiger Konsum

musicMagpie.deWas macht ihr mit alten CDs, DVDs oder Games? Lasst ihr sie verstauben? Werft ihr sie weg? Verkauft ihr sie Stück für Stück bei eBay? Oder würdet ihr sie auch recyceln? Music Magpie hilft euch dabei. Das Unternehmen stellt aus euren alten CDs, DVDs und Games neue Dinge her und gibt euch sogar noch Geld dafür. Und so funktioniert’s…

Music Magpie kauft CDs, DVDs und Games für Playstation 2 und 3, Xbox, Xbox 360, Nintendo Wii, DS und PSP. PC-Spiele werden leider nicht genommen. Auf www.musicmagpie.de könnt ihr den Barcode der Sache eingeben, die ihr verkaufen möchtet. Der Ankaufpreis wird unmittelbar angezeigt. Pro Verkaufsvorgang kann man zwischen 10 und 500 einzelne Dinge auf die Verkaufsliste setzen. Wenn eure Liste komplett ist, könnt ihr einen Adressaufkleber ausdrucken, mit dem ihr die Ware kostenlos zu Music Magpie senden könnt. Wenn die CDs, DVDs und Games beim Unternehmen ankommen, bekommt ihr den Ankaufpreis aufs Konto überwiesen.

Music Magpie wirbt damit, dass aus der Ware „allerlei Dinge des täglichen Lebens hergestellt“ werden. Angeblich wurden im letzten Jahr Discs zu 1,2 Millionen Kleiderbügeln und 1 Million Autoscheinwerfern recycelt. So sollen Verkäufer motiviert werden, ihre Sachen zu verkaufen und damit einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

So richtig glaube ich daran aber nicht. Es wird deutlich darauf hingewiesen, dass die Discs einwandfrei abspielbar sein müssen und Hülle sowie Booklet nicht fehlen dürfen. Kann man Kleiderbügel etwa nur aus kratzerfreien CDs herstellen? Und kann man aus PC-Spielen keine Autoscheinwerfer machen? Ich denke eher, dass das Unternehmen die CDs, DVDs und Games weiterverkauft. Vermutlich ist der Weiterverkauf jedoch auch umweltfreundlicher als das Wegschmeißen.

Beim nicht-repräsentativem Eigentest haben die meisten meiner Musik-CDs einen Ankaufpreis von 30 Cent ergeben. Neuere CDs erzielen auch mehr. Mein Maximum lag bei 1,46 Euro. Nicht viel, aber besser als nichts. Muss jeder selber entscheiden, ob er Music Magpie nutzt. Das nachhaltigste Vorgehen wäre jedoch: Nur CDs, DVDs oder Games kaufen, die man für immer behalten möchte.

19 Okt 2011

Bei Eco-Weihnachtskarten.de gibt es nachhaltige Weihnachtskarten

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum

Eco Weihnachtskarten

Haben Sie schon über die diesjährige Weihnachtspost nachgedacht? Über einen gedruckten Gruß mit persönlicher Widmung werden sich Verwandte, Freunde und Kunden sicherlich freuen. Wenn die Weihnachtskarten auch noch umweltschonend und nachhaltig hergestellt sind, freut sich auch die Umwelt!

Eco-Weihnachtskarten.de ist der erste Online-Shop, der ausschließlich umweltbewusst produzierte Weihnachtskarten anbietet. Viele ansprechende Motive stehen zur Auswahl, die individuell gedruckt werden – auch in kleinen Auflagen ab 25 Stück. Die Weihnachtskarten werden in einer der ersten grünen Druckereien Deutschlands gefertigt. Auf ökologische und nachhaltige Herstellung wird großen Wert gelegt, was man an folgenden Punkten sieht:

  • Es werden keine zusätzlichen Hilfsstoffe benötigt.
  • Die sonst notwendige Reinigung der Druckmaschinen entfällt.
  • Es werden lebensmittelechte Farben verwendet.
  • Es wird stückgenau gedruckt, daher gibt es kaum Makulatur.
  • Verschleißteile der Druckmaschinen werden recycelt.
  • EcoCards können zu 100% recycelt werden.
  • Lagerung der Karten sowie Überproduktion entfällt.

Alle Eco-Weihnachtskarten sind 4-seitig und in der Standardversion innen blanko. Sie werden auf einem eleganten Recyclingpapier aus 100% Altpapier oder einem hochweißen FSC-Papier in den Formaten DIN A6 oder DIN lang gedruckt. Firmenkunden können ihr Logo und einen Wunschtext auf die Innenseite der Karten drucken oder ihr individuelles Weihnachtsmotiv gestalten lassen.