Schlagwort: schlechte Nachrichten

06 Jun 2017

Der Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen – Ein Kommentar

Keine Kommentare Umwelt und Klima

Das Pariser Klimaabkommen hat das Ziel, die Klimaerwärmung auf maximal 2°C gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu halten. Alle Staaten der Erde außer Syrien und Nicaragua haben das Übereinkommen unterzeichnet. Am 1. Juni 2017 hat Donald Trump den Austritt der USA oder zumindest die Neuverhandlung des Abkommens angekündigt.

Klimawandel ist real und hat bereits jetzt unsere Welt verändert. Durchschnittstemperaturen sind gestiegen, Gletscher tauen, der Frühling beginnt früher. Klimaschwankungen und Naturkatastrophen wie Stürme, Dürren oder Hitzesommer lassen sich nachweisen. Der Ausstieg der USA ist ein herbes Signal für die, die am meisten unter dem Klimawandel leiden. Die südpazifischen Inselstaaten wie beispielsweise die Malediven drohen unterzugehen aufgrund des Anstiegs des Meeresspiegels. 2080 sollen zwischen 10 und 300 Millionen Menschen betroffen sein. Viele in armen Ländern, aber auch in Europa (Niederlanden, Dänemark und den deutschen Überflutungsgebieten). All dies scheint Donald Trump nicht zu interessieren.

Die USA produzieren ca. 16 Prozent des jährlich ausgestoßenen CO2-Volumens (Stand 2016). Sie sind nach China der zweitgrößte Emittent von Treibhausgasen. Wenn die USA aus dem Pakt austreten, was ist er dann noch wert? Im Pariser Klimaabkommen sind nämlich auch Tools zur Erfassung von CO2 enthalten. Es kann also sein, dass nicht mehr die richtige Menge an ausgestoßenen Treibhausgasen erfasst wird. Außerdem stellt sich die Frage, ob nun anderen Staaten austreten. Bisher ist der Domino-Effekt glücklicherweise ausgeblieben.

Für die 192 verbleibenden Länder des Abkommens muss es nun heißen: Jetzt erst recht! Das Abkommen wird nicht neu verhandelt. Wir stehen zu unseren Versprechen und handeln auch so. Wir machen erst mit dem Klimaschutz. Für die Bundesregierung bedeutet das beispielsweise den Kohleausstieg umzusetzen. Und auch Privatpersonen können ihren Beitrag leisten: Endlich auf Ökostrom umsteigen oder ein Elektroauto kaufen. Es gibt also viel zu tun – direkt vor unserer Haustür. Dass die Weltmacht USA bei diesem global wichtigen Thema nicht mehr mitmachen möchte, darf uns nicht stoppen!

29 Dez 2011

Das war 2011. Alles Gute für’s kommende Jahr…

Keine Kommentare Umdenken und Mitmachen

Google hat einen emotionalen Rückblick aus den populärsten Suchbegriffen des Jahres 2011 gebastelt. Ja, es ist viel passiert: Erdbeben und Tsunami in Japan, die Katastrophe von Fukushima, Überschwemmungen in Brasilien und Thailand, die Hinrichtung von Osama bin Laden, Proteste in Griechenland, arabischer Frühling, die Occupy-Bewegung, Todesfälle von Promis, jede Menge Klatsch und Tratsch. Insgesamt viele Katastrophen, viel zu wenige gute Nachrichten. Europa kommt ein bisschen zu kurz – genauso wie die vielen ganz privaten Ereignisse von uns allen. Also, wünschen wir uns, dass 2012 im Großen und im Kleinen ein schönes Jahr wird. Möge es im nächsten Rückblick mehr gute Nachrichten geben. Frohes neues Jahr!

12 Mai 2011

Die 15 größten Seeschiffe stoßen mehr Schwefeloxide aus als alle Autos weltweit

12 Kommentare Auto und Mobilität, Umwelt und Klima
Kreuzfahrtschiffe stoßen viel Schwefeloxid aus

© www.urlauberschiff-fritzheckert.de / pixelio.de

Pünktlich zum Hamburger Hafengeburtstag hat der NABU Bundesverband seine Kampagne „Mir stinkt’s! Kreuzfahrtschiffe sauber machen!“ gestartet. „Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen jährlich mehr schädliche Schwefeloxide auf als alle 760 Millionen Autos weltweit. Und kein einziges der luxuriösen Kreuzfahrtschiffe, die jetzt mit großen Fanfaren in Hamburg einlaufen, würde die Abgasnormen schaffen, die für Autos oder Lastwagen schon lange gelten“, sagte Alexander Porschke, Landesvorsitzender des NABU Hamburg, auf der Pressekonferenz zum Auftakt. „Insbesondere an den Küsten und in den Häfen leiden die Anwohner unter der giftigen Abgaswolke und haben im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll“, betonte Porschke. In der Nordsee werden bis zu 90 Prozent der Schiffsabgase innerhalb von 90 Kilometern Entfernung zur Küste in die Luft geblasen. „Hamburg schmückt sich mit dem Titel ‚Europäische Umwelthauptstadt‘, dann muss der Senat auch für eine bessere Seeschifffahrt sorgen und endlich etwa die lange versprochenen Landstromanschlüsse und ein umweltorientiertes Gebührensystem realisieren“, forderte Porschke.

Prof. Dr. James Corbett, einer der renommiertesten Experten für Schiffsabgase, unterstützt die Kampagne des NABU. Per Videobotschaft teilte er die Ergebnisse seiner Studien mit, die zeigen, dass die Schiffsemissionen weltweit jedes Jahr bis zu 60.000 vorzeitige Todesfälle verursachen. „Allein in Europa sterben daran bis zu 24.000 Menschen vorzeitig, die wachsende Zahl der Kreuzfahrtschiffe ist dafür mitverantwortlich, deshalb müssen wir dringend handeln“, so Corbett.

Statt auf vergleichsweise sauberen Schiffsdiesel zu setzen, verfeuern die Kreuzfahrtschiffe auf hoher See nach wie vor ungeniert Rückstandsöl (auch als Schweröl bezeichnet), den dreckigsten aller Kraftstoffe. „Was den Autos an Land längst verboten ist, ist für Schiffe skandalöser Alltag. Die Ozeanriesen sind schwimmende Müllverbrennungsanlagen, aber ohne Abgasreinigung. Hinter der polierten Fassade von AIDA, TUI und Queen Mary II stinkt es gewaltig“, kritisierte NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger. Tatsächlich verweigern die blendend weißen Luxusliner bislang wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der gesundheitsschädlichen Rußpartikel- und Schwefelemissionen. „Mit gigantischem Marketingaufwand zeigen sich die Reedereien auf Hochglanzseiten – doch tatsächlich blasen ihre Luxusliner riesige Abgaswolken in die Luft, selbst wenn sie in Hafenstädten mit laufendem Motor vor Anker liegen. Deshalb muss hier zuerst angesetzt werden“, so Oeliger.

„Wir wollen endlich wirksame Maßnahmen sehen, dafür müssen die Kreuzfahrtunternehmen ihren Kurs ändern indem sie endlich auf die Verbrennung des Sondermülls Schweröl verzichten und auf Schiffsdiesel umsteigen“, sagte NABU-Kampagnenleiterin Lucienne Damm. Das sei ein sofort umsetzbarer Schritt, um die gefährlichen Ruß-, Schwefel-, und Stickoxidemissionen erheblich zu reduzieren. Auch Rußfilter, bei Diesel-Pkw oder Lastwagen seit Jahren Standard, ließen sich dann auf Schiffen installieren. „Für kleinere Schiffe und Motoren gibt es diese Technik bereits, für die weitere Entwicklung auch für große Schiffe, ist die Kooperation mit den Kreuzfahrtschiffbetreiber nötig“, erklärte Damm. So fordert der NABU insbesondere die Reedereien der deutschen Marktführer AIDA und TUI auf, endlich mit gutem Beispiel voranzugehen. „Eine intakte Umwelt ist das Kapital jeder Kreuzfahrtreise, deshalb muss die Luftverpestung der Ozeanriesen endlich ein Ende haben“, so der NABU.

28 Mrz 2011

Studie: Die Deutschen leben ungesund. Schlechte Ernährung, wenig Sport, viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Keine Kommentare Gesundheit und Ernährung

Rund acht von zehn Bundesbürgern wissen, dass Übergewicht, ein ungesunder Lebenswandel oder ein erhöhter Blutdruck das Herz krank macht. Doch nur einer von sieben Deutschen lebt und ernährt sich wirklich gesund. Fast die Hälfte treibt wenig oder gar keinen Sport. 40 Prozent essen zu viel Süßes und fast jeder Dritte raucht täglich Zigaretten. Die Folge: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzschwäche oder Vorhofflimmern, gehören mit Abstand zu den häufigsten Gründen für Krankenhausaufenthalte in Deutschland. Tendenz steigend. Das ergab eine repräsentative Umfrage des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung unter mehr als 1.000 Bundesbürgern.

Während die Männer gerne ein Glas Alkohol zu viel trinken und stärker dazu neigen, viel und fett zu essen, können sich Frauen vor allem bei Süßem nicht zurückhalten. 45 Prozent nehmen nach eigener Aussage zu viel zuckerhaltige Lebensmittel zu sich (Männer: 34 Prozent). Außerdem neigen Frauen häufiger als Männer dazu, aus Frust und Stress zu essen.

Zu einer gesunden Lebensführung gehört aber nicht nur das gesunde Essen, sondern auch ausreichend Bewegung. Gut jeder zweiten Frau fehlt es an sportlicher Betätigung. Bei den Männern gaben knapp 40 Prozent an, gar keinen oder zu wenig Sport zu treiben.

„Die Deutschen sind sich bewusst, dass sie ungesund leben und damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen Vorschub leisten“, sagt Wilhelm Alms, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des IMWF. „Studien belegen, dass durch eine konsequente Änderung der Lebensführung ein Großteil der Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermieden werden kann.“

Zu den Risikofaktoren für Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems zählen vor allem Übergewicht, ein zu hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Rauchen, ein übermäßiger Alkoholkonsum und ungenügende körperliche Bewegung.

Rund 42 Prozent aller Todesfälle in Deutschland werden durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht. Neben Schlaganfall und Herzinfarkt nehmen dabei auch die weniger beachteten Krankheiten immer mehr zu. So zählt beispielsweise Vorhofflimmern mit einer Million Betroffenen längst zu den Volkskrankheiten. Und Gesundheitsexperten erwarten, dass diese Zahl in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. Vorhofflimmern gehört zu den bedeutendsten Herzrhythmusstörungen und gilt als eine der häufigsten Ursachen für Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte.


Hintergrundinformationen: Im Auftrag des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung wurden 1.002 Bundesbürger zum Thema „Gesundheitsvorsorge in Deutschland“ befragt. Die Ergebnisse sind bevölkerungsrepräsentativ.

17 Feb 2011

Trotz Dioxin-Skandal scheinen Bio-Lebensmittel nicht auf dem Vormarsch zu sein

1 Kommentar Gesundheit und Ernährung, Nachhaltiger Konsum

In einem Fernsehbeitrag gab es neulich einen interessanten Test. Vor einem Supermarkt wurde ein Verkaufsstand aufgebaut, an dem es Schweineschnitzel und Eier zu kaufen gab. Beides spottbillig. Denn auf einem Schild wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es sich um Produkte handelt, die mit Dioxin belastet sind – knapp unterhalb der vorgeschriebenen Grenzwerte. Das Fernsehteam ging davon aus, dass sich nur wenige Menschen zum Kauf entschließen würden. Ein Irrtum! Schnitzel und Eier fanden reißenden Absatz.

Dioxin-Skandal

© wrw / pixelio.de

Es ist nicht verwunderlich, dass die Menschen gerade beim Fleisch so sehr auf den Preis achten, denn nie zuvor kam es so häufig auf den Tisch wie heute. In Zahlen ausgedrückt stieg der Pro-Kopf-Verbrauch seit 1950 von 26 Kilo auf 60 Kilo im Jahr an. Woher die Tiere im Kochtopf oder auf dem Grill kommen? Sicherlich nicht von grünen Wiesen! Ohne Massentierhaltung, Billigfutter und dem erlaubten Griff in den Arzneimittelschrank wären diese Fleischmengen von den landwirtschaftlichen Betrieben nicht zu diesen Preisen lieferbar.

Ähnlich ist es bei Obst und Gemüse. Wer noch selbst in seinem Garten anbaut, der weiß, dass Krankheiten, Hitze oder viel Regen schnell die Ernte zunichte machen können. Weniger Produktion unter erschwerten Bedingungen bedeutet für den Erzeuger deshalb immer einen höheren Preis. Doch den wollen die wenigsten Verbraucher bezahlen. Die Gründe dafür sind ganz verschieden. In jedem Fall dürfte für einen nicht unwesentlichen Teil der Bevölkerung Bio einfach zu teuer sein. Sie greifen bei billiger Ware zu, weil sie sich und ihre Familie sonst nicht satt bekommen würden. Wer mit einem niedrigen bis mittleren Einkommen eine Familie ernähren soll, der muss bei den Lebensmitteln genau kalkulieren. Äpfel, Bananen oder Paprika in Bioqualität kosten etwa ein Drittel mehr als konventionell produzierte Ware. Für Fleisch und Wurst mit dem Öko-Siegel muss man häufig sogar das Doppelte investieren. Bei einer vierköpfigen Familie summiert sich ein ausgewogenes Mittagessen dann schnell auf einen üppigen Betrag. Für Hartz IV-Empfänger ist Bio-Qualität im Tagessatz von 4,28 Euro erst gar nicht vorgesehen. Deshalb wird gekauft, was im Discounter gerade günstig angeboten wird. Dass sich viele gerne nachhaltiger ernähren würden, zeigt eine Umfrage der „Apotheken Umschau“. Dort gaben kürzlich 35,9 Prozent der befragten Deutschen an, dass sie zwar gerne zu Bioprodukten greifen würden, sie sich diese aber nicht leisten können. Das zeigt sich auch immer wieder in Versuchen der Industrie, ökologisch hochwertige Lebensmittel stärker auf dem Markt zu platzieren. So scheiterte der Geflügelproduzent Wiesenhof damit, ein schonender aufgezogenes „Weidehähnchen“ gewinnbringend abzusetzen. Für den Versuch wurde das Unternehmen zwar mit Anerkennung bedacht, dennoch griffen die Verbraucher weiterhin zur günstigeren Standardware.

Soll sich Bio in Deutschland durchsetzen, dann braucht es auf allen Seiten mehr guten Willen. Der Staat muss Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft bevorzugt fördern. Bio-Lebensmittel dürfen nicht zwangsläufig im Hochpreissektor angesiedelt werden. Was günstig produziert werden kann, sollte auch günstig angeboten werden. Und zuletzt muss auch der Verbraucher lernen, dass er lieber weniger Fleisch isst, dafür aber von glücklichen Tieren aus Ställen der Region.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

17 Sep 2010

Atommülllager Gorleben: Sind die Würfel schon gefallen?

1 Kommentar Umwelt und Klima

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, dass der Countdown läuft: Nur noch zwei Wochen dauert es, dann werden Bagger wieder Stollen in den Salzstock Gorleben graben. Nach zehn Jahren endet am 1. Oktober der unter Rot-Grün verhängte Erkundungsstopp. Und alles ist wieder so wie früher: Angeblich wird ergebnisoffen nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll gesucht. Doch es bleibt das ungute Gefühl, die Würfel seien längst gefallen.

Denn so heftig die neue Bundesregierung auf die Gorleben-Untersuchung pocht, so wenig setzt sie sich für die Prüfung alternativer Standorte ein. Dabei könnten Lagerstätten in Ton oder Granit nach Einschätzung von Experten genauso geeignet sein wie Salzschichten. Deshalb müssten auch süddeutsche Standorte in Augenschein genommen werden. Den erwartbaren Streit scheut Schwarz-Gelb aber wie der Teufel das Weihwasser.

Und so wird ein neues Kapitel in einer Geschichte aufgeschlagen, die reich ist an Fehlern und Ungereimtheiten. Von Anfang an gab es Hinweise auf frisierte Akten, geschönte Gutachten und massiven politischen Druck, Gorleben auszuwählen. Dass diese Umstände jetzt untersucht werden, ist nur zu begrüßen. Doch war beim Ortstermin unter Tage nicht einmal Presse erwünscht. Transparenz stellt man sich anders vor.

Ein Makel bleibt auch, dass Gorleben nach altem Bergrecht erkundet wird, um eine Beteiligung der Öffentlichkeit zu vermeiden. Das strenge Atomgesetz wird nun angewandt, wenn es darum geht, Bauern in der Region zu enteignen. Die Wellen der Empörung werden hoch schlagen – zu Recht.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

19 Jul 2010

Jeder zweite Deutsche bevorzugt Sommerbräune – trotz Warnungen vor Hautalterung und Hautkrebs

Keine Kommentare Umdenken und Mitmachen

Strand bei Bezier in Südfrankreich, © O. Fischer / PIXELIO

Trotz aller Warnungen vor Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung: Die Deutschen lieben ihre Sommerbräune. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des „Senioren Ratgeber“ ergab, dass noch immer jeder Zweite (49,6 %) Wert darauf legt, braun zu werden. Jeder Siebte (14,5 %) bräunt seinen Körper sogar im Solarium vor, um beim ersten Freibad- oder Strandbesuch schon den richtigen Teint präsentieren zu können. Nur ein Drittel der befragten Männer und Frauen (34,4 %) meidet das Sonnenbaden so gut es geht, weil sie Angst vor Hautkrebs haben. Erst im Alter werden die Bundesbürger dann offenbar vernünftiger. So versichern sechs von zehn der Ab-50-Jährigen (62,5 %), sie legten keinen Wert auf Sommerbräune. Rund die Hälfte der Befragten in dieser Altersgruppe meidet zudem aus Angst vor Hautkrebs bewusst die Sonne (49,3 %).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Senioren Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.982 Frauen und Männern ab 14 Jahren.