Schlagwort: Sparen

28 Nov 2014

Ideen für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke

2 Kommentare Nachhaltiger Konsum

Mit der Adventszeit beginnt die Suche nach Geschenken für die Liebsten. Hier findet ihr Inspiration für umweltverträgliche Geschenke, die ihr mit ein bisschen Zeit und Geschick selbst herstellen könnt. Falls ihr nicht selbst Hand anlegen möchtet, könnt ihr Recycling Geschenke natürlich auch kaufen, z.B. bei DaWanda.

Kronkorkenkunst

KronkorkenkunstRecht unkompliziert ist die Herstellung von Geschenken aus Kronkorken. Daraus werden Ohrringe, Bilderrahmen, Anhänger, Ringe, Magnete, Armbänder und sogar kleine Bilder. Bereits recycelte Kronkorkenkunst findet ihr u. a. bei schmücklich.

Recycling Taschen

selbstgemachte HandtaschenAlte Gardinen, Tischdecken, T-Shirts, Anzüge, Lederjacken oder Jeans können zu Handtaschen umgenäht werden. Alles, was ihr dafür braucht, ist eine Idee, wie die Tasche aussehen sollte, und eine Nähmaschine.

Auch aus Zement-, Futter- oder Reissäcken, aus Feuerwehrschläuchen oder aus Segeln können Handtaschen , Shopper, Strandtaschen, Wickeltaschen, Portemonnaies, Tablet Taschen, Smartphone Taschen und Messengerbags entstehen. Handgenähte Taschen dieser Art findet ihr z.B. bei Vanna, Milchmeer ecobags oder Feuerwear.
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08 Aug 2013

Ist Wasser sparen in Deutschland sinnvoll?

1 Kommentar Umwelt und Klima

Schon im Kindesalter bringt man uns bei, Wasser zu sparen. Die EU-Kommission erwägt nun, Bürger dazu zu verpflichten. Aus einem vorläufigen „Arbeitsplan“ geht hervor, dass in naher Zukunft im europäischen Handel nur noch wassersparende Armaturen und Duschköpfe angeboten werden könnten. Ggfs. müssen Immobilien nachgerüstet werden. Ziel des Arbeitsplanes ist ein „ressourceneffizientes Europa“. Doch ist das Wassersparen überhaupt sinnvoll? Nein, sagen Kritiker und Experten.

Die Deutschen sind im europäischen Vergleich ohnehin bereits sehr sparsam. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist auf 130 Liter pro Tag gesunken. Vor zwanzig Jahren lag der Wert noch bei 150 Litern. Für die Gegner des Wassersparens ist dies keine gute Entwicklung. Sie sehen die Nachteile, die im Video der WDR Servicezeit dargestellt werden:

Das deutsche Wasserversorgungsnetz wurde in den 1970er-Jahren für einen viel höheren Wasserverbrauch konzipiert. Wenn zu wenig Abwasser durch die Wassersysteme fließt, entstehen Ablagerungen, die zu Verstopfungen und Gestank führen können. Außerdem darf das Wasser nicht in den Rohren stehen, um belastende Keime und Korrosion zu verhindern. Die Wasserversorger spülen deshalb die Rohre und Kanäle mit Trinkwasser durch.
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30 Sep 2012

Was sind Hybridheizungen?

Keine Kommentare neue Technologien

Steigende Energiekosten und der Wunsch nach Klimaverträglichkeit spielen bei der Wahl einer Heizung eine große Rolle. Hybridheizungen versprechen, eine sparsame und umweltschonende Lösung zu sein. Was sind Hybridheizungen?

Hybridheizungen kombinieren verschiedene Systeme zur Wärmeerzeugung. Beispielsweise Öl- oder Gas-Heizungen, Solar-Thermie, Luft- oder Wärmepumpen speisen Wärme in den zentralen Wärmespeicher. Dabei handelt es sich um einen großvolumigen Pufferspeicher, der als Wärmequelle für Heizung und Warmwasser fungiert. Wenn die Temperatur im Wärmespeicher unter einen Schwellenwert fällt, springt der Heizkessel ein.

So funktioniert eine Hybridheizung

Beim Umbau einer bestehenden Heizungsanlage kann man sich einen Fachhandwerker zur Hilfe nehmen, der einen standardisierten Heizungs-Check vornimmt und einen Sanierungsfahrplan erstellt. Dieser stellt dar, wie sich beispielsweise eine bereits vorhandene Öl- oder Gasheizung in eine Hybridlösung integrieren lässt. Da man weitere Wärmequellen Schritt für Schritt ergänzen kann, sollte man dies einplanen, so dass von Vorneherein der richtige Wärmespeicher ausgewählt wird.

Förderprogramme helfen bei der Finanzierung einer Hybridheizung. Auf dem Portal www.intelligent-heizen.info kann man in der Fördermitteldatenbank nach staatlicher Unterstützung suchen.

27 Jan 2012

Nur jeder dritte Deutsche kennt die genaue Höhe seiner Stromkosten

2 Kommentare Umdenken und Mitmachen

Initiative EnergieEffizienzNur 35 Prozent der Deutschen weiß genau, wie hoch ihre Stromkosten sind. 33 Prozent kennt die ungefähre Höhe. 32 Prozent hat keine Ahnung, wie viel sie für Strom ausgeben. Die Mehrheit der Deutschen kennt also nicht die jährlichen Ausgaben für Strom. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) initiiert wurde. 2000 Privathaushalte wurden im Oktober 2011 vom Meinungsforschungsunternehmen Forsa befragt.

Aus verschiedenen Gründen lohnt es sich, dass jeder Haushalt die eigenen Stromkosten genauer beobachtet. Man kann die Verbrauchmenge dazu nutzen, verschiedene Stromanbieter zu vergleichen. Ein Wechsel kann bares Geld sparen – auch vor dem Hintergrund, dass die Strompreise in den letzten Jahren gestiegen sind.

Die Kenntnis der eignen Stromkosten kann auch zu einem bewussteren Stromkonsum führen. Ein geringerer Stromverbrauch führt zu günstigeren Rechnungen. Die Initiative EnergieEffizienz der dena bietet auf www.stromeffizienz.de zahlreiche Hilfsmittel an, den Stromverbrauch zu reduzieren: Informationsbroschüren, Hilfe beim Kauf von sparsamen Elektrogeräten und Online-Rechner, mit denen man ausrechnen kann, wie hoch die Einsparpotenziale im Haushalt sind. Beispielsweise kann man ausrechnen, wie viel Geld man spart, wenn man ein energieeffizienteres TV-Gerät, Kühl- oder Gefrierschrank, Bürogerät oder Energiesparlampen kauft. In der TopGeräte-Datenbank findet man die energieeffizientesten Modelle mit ihren jeweiligen Verbrauchswerten und jährlichen Stromkosten.

Wer den eignen Stromverbrauch genau erfassen und senken möchte, findet auch auf www.softguide.de verschiedene Hilfsmittel. Die Suche nach „Energie“ liefert viele Programme zum Energiemanagement und Energiecontrolling für Privathaushalte sowie für Unternehmen.

Wer Strom spart, schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss nicht hergestellt werden und erzeugt auch keine Emissionen.

26 Nov 2011

Smartphones: So kann man Energie sparen und die Akkulaufzeit verlängern

1 Kommentar neue Technologien

Gehört ihr zu den zwölf Millionen Deutschen, die ein Smartphone besitzen? Ist der Akku von eurem Gerät auch so schnell entladen? Smartphones verbrauchen tatsächlich mehr Strom als ältere Handys. Die größeren Displays und permanente Datenverbindungen per Mobilfunk oder WLAN sorgen dafür, dass die Geräte mitunter nach weniger Stunden nachgeladen werden müssen. Hier ein paar Tipps, wie ihr die Akkulaufzeit verlängern könnt.

  • Funktionen, die gerade nicht benötigt werden, sollte man ausschalten. Dazu zählen Apps, die ständig im Hintergrund laufen, WLAN, GPS oder automatisches Abrufen von E-Mails. Bei einer Umfrage wurde aufgedeckt, dass jedoch nur 16% der Deutschen dazu bereit sind.
  • Der Energiesparmodus verlängert ebenfalls die Akkulaufzeit. Doch nur 32% der Deutschen nutzen den Stromsparmodus ihres Handys oder Smartphones. 23% der Befragten wussten gar nicht, dass es einen Energiesparmodus bei ihrem Gerät gibt.
  • Es gibt Apps, die sich automatisch darum kümmern, dass ungenutzte Funktionen abgeschaltet werden oder der Energiesparmodus aktiviert wird. Einmal installiert, machen sie ihren Dienst im Hintergrund. Beipielsweise Battery Boost für iPhone oder JuiceDefender für Android-Smartphones.
  • Übrigens würden nur 7% der Deutschen aus Energiespargründen komplett auf ihr Mobiltelefon verzichten. Zum Vergleich: Auf ihren Computer würden nur 1% verzichten. Auf ihren Fernseher würden 2% verzichten. Die Zahlen stammen aus einer repräsentativen Befragung von Toluna im Auftrag von LichtBlick.

    Energiesparen bei Smartphones

24 Nov 2011

Ethische Investments = sparen mit gutem Gewissen?

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum

Sparen ist ein Volkssport der Deutschen. Wer jedoch Geld so anlegen möchte, dass es auch nachhaltig und sozial verträglich Erträge erwirtschaftet, hat es meist schwer. Abseits klassischer Finanzprodukte haben Banken und Berater meist wenig zu bieten. Doch es gibt Alternativen…

Für viele Anleger ist der Begriff „ethisches Investment“ noch ein Fremdwort. Doch mit der zunehmenden Popularität von nachhaltigen Lebensstilen werden auch mehr Produkte für diese Zielgruppen angeboten. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 ist die Zahl der deutschsprachigen Investmentsfonds um zehn Prozent gewachsen. Eine Entwicklung, die auch 2010 und 2011 ihre Fortsetzung gefunden hat. Doch welche Anlageprodukte sind nachhaltig und was zeichnet ein ethisches Investment aus?

Ethische Investments sind z.B. Fonds, die in Unternehmen investieren, die nach hohen ökologischen und ethischen Standards wirtschaften – beispielsweise mit alternativen Energien. Es gibt jedoch derzeit keine allgemeingültigen und staatlich kontrollierten Normen für die Einstufung solcher Investmentfonds. Sparer sollten also sehr genau hinschauen, wenn sie Anlageprodukte ins Portfolio packen. Es könnten Branchen und Unternehmen „grün gelabelt“ werden, die mit Nachhaltigkeit wenig zu tun haben. Ein Beispiel sind Energiekonzerne, die im Branchendurchschnitt zwar Maßnahmen zum Umweltschutz durchführen, aber trotzdem auch Strom aus Kernenergie anbieten. Dieser „Best-in-class“-Bewertungsansatz lässt sich auch auf Rüstung und Bergbau übertragen. Verlässlicher sind Knock-out-Kriterien, die einzelne Branchen komplett ausschließen und stattdessen nur auf regenerative und sozial verträgliche Investments setzen.

Ethische Investments sind weniger dazu geeignet, um kurz- und mittelfristige Anlageziele zu erfüllen. Ganz im Gegenteil: Sie dienen eher langfristigen Zielen – beispielsweise der Altersvorsorge. Und wer möchte nicht mit gutem Gewissen fürs Alter sparen? Kurzfristige Renditeorientierung steht jedoch oftmals dem Nachhaltigkeitsgedanken im Weg. An dieser Stelle sollten sowohl Emittenten von Finanzprodukten als auch Anleger umdenken…

14 Nov 2011

Was sind LED-Lampen und welche Vorteile bieten sie?

4 Kommentare Nachhaltiger Konsum, neue Technologien

LED-LampeIn der Europäischen Union dürfen Glühbirnen nicht mehr hergestellt und vertrieben werden. Die Energiefresser werden sukzessive durch Energiesparlampen ersetzt. Doch es gibt noch eine andere Alternative: LED-Lampen haben warmweißes, glühlampenähnliches Licht und sind langlebig und energieeffizient. Sie sind Meister der Nachhaltigkeit. Was sind LED-Lampen und welche Vorteile bieten sie?

Die drei Buchstaben „LED“ stehen für „Light Emitting Diode“. Das bedeutet nichts anderes als lichtemittierende Diode, was ein elektrisches Halbleiterelement ist. Jeder wird schon mal eine solche kleine stiftähnliche Diode mit zwei Beinchen in den Fingern gehalten haben. Bei LED-Lampen sind die Dioden so angeordnet, dass man sie wie eine „normale Glühbirne“ in herkömmliche Fassungen schrauben kann. Im Handel sind LED-Lampen für die Fassungen E27, E14 und viele andere erhältlich. Sie sind in verschiedenen Ausführungen für zahlreiche Bereiche der Allgemein- und Akzentbeleuchtung erhältlich. LED Leuchten kann man online kaufen oder im klassischen Handel.

LED-Lampen unterscheiden sich von Energiesparlampen darin, dass sie keine giftigen Metalle wie zum Beispiel Quecksilber enthalten. Aus diesem Grund dürfen Energiesparlampen auch nicht über den gewöhnlichen Hausmüll, sondern müssen als Sondermüll entsorgt werden. Wenn eine Energiesparlampe zerbricht, kann ein gesundheitliches Risiko für Menschen und Haustiere entstehen. Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass Energiesparlampen möglicherweise Dämpfe abgeben können, die in Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Weiterlesen