Schlagwort: Sparen

07 Nov 2011

Computerkauf und -nutzung: So schont man den Geldbeutel und die Umwelt

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UmweltbundesamtEin Leben ohne Computer ist heutzutage kaum vorstellbar. PC-Nutzung erweitert unsere Möglichkeiten – sowohl beruflich als auch privat. Dabei werden leider viele Ressourcen und Energie verbraucht. Das Umweltbundesamt hat deshalb die Broschüre „Computer, Internet und Co. – Geld sparen und Klima schützen“ herausgegeben. Hier findet ihr daraus die besten Tipps, wie ihr sparen könnt und so euren Geldbeutel und die Umwelt schont.

Den richtigen Computer kaufen

Beim Computerkauf sollte man sich genau überlegen, was man mit dem PC machen möchte und wie leistungsfähig der Computer tatsächlich sein muss. High-End-PCs sind nicht nur in der Anschaffung teurer, sondern verbrauchen auch mehr Strom. Fürs Internet-Surfen und Office-Anwendungen reichen Mini-PCs oder Laptops völlig aus. Letztere verbrauchen ca. 70% weniger Strom als ein herkömmlicher Desktop-Computer. Außerdem werden bei deren Produktion weniger Rohstoffe wie Kunststoff, Glas oder Edelmetalle verwendet, was die Umwelt freut. Laptops sind nicht nur platzsparender, sondern auch flexibler nutzbar, weil man sie auch unterwegs einsetzen kann. Wenn man beispielsweise bei Dell kauft, kann man übrigens mit einem Dell Gutschein zusätzlich sparen.

Bei der Herstellung eines einzelnen Computers werden 1.500 Liter Wasser, 23 kg verschiedene Chemikalien und 2.790 kWh Energie verbraucht. 850 kg Treibhausgase werden dabei freigesetzt. Deshalb empfiehlt es sich, Geräte zu kaufen, die langlebig und aufrüstbar sind. Durch die Erweiterung des Arbeitsspeichers oder Austausch der Festplatte kann man sich oftmals einen Neukauf sparen. Beim Handy sollte man sich übrigens auch fragen, ob man regelmäßig ein neues braucht. Oft sind defekte Akkus der Grund für ein Handywechsel. Akkus lassen sich jedoch für kleines Geld nachkaufen – beispielsweise bei Amazon. Mit einem Amazon Gutschein kann man nochmal zusätzlich sparen.

Beim Kauf eines neuen Computers sollte man auf Umweltzeichen achten. Der „Blaue Engel“ ist beispielsweise nur auf besonders umweltfreundlichen Produkten zu finden. Weitere Umweltzeichen sind das Energy-Star-Label der amerikanischen Umweltbehörde (EPA), die TCO-Kennzeichnung oder die „Blume“ der Europäischen Kommission. Weiterlesen

06 Aug 2011

Was ist Bildungssparen?

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Gute Bildung und Weiterbildung sind zweifellos wichtig für den Erfolg im Berufsleben. Doch Aus- und Weiterbildung kosten Zeit und vor allem auch Geld. Diese Kosten kann man durch das sogenannte Bildungssparen auffangen. Was verbirgt sich dahinter? Und was halten die Deutschen davon?

Bildungssparen ist zweckgebundenes Sparen. Man baut über einen längeren Zeitraum ein Guthaben auf, das man dann verwendet, wenn man ein Bildungsangebot wahrnehmen möchte. Dabei kann es sich um eine Erstausbildung handeln wie z.B. ein Studium. Eltern oder Verwandte sparen in diesem Fall während der Kindheit einer Person, damit später bei dessen Studium die Studiengebühren oder Lebenshaltungskosten übernommen oder gemindert werden können. Bildungssparen kann man aber auch für Weiterbildung (Stichwort: lebenslanges Lernen). In diesem Fall spart man zumeist selber, um Teilnahmegebühren, Reise- oder Verpflegungskosten, die bei Bildungsmaßnahmen anfallen, zu finanzieren.

Laut einer Umfrage, die im Januar 2011 von der BKM – Bausparkasse Mainz veröffentlicht wurde, besteht in der Bevölkerung großes Interesse am Bildungssparen. Von den 1000 Befragten finden ca. 65 Prozent der 20 bis 25-Jährigen die Idee des Bildungssparens gut. Sie würden auch Geld für ihre Kinder ansparen. Nur wenige Teilnehmer der Umfrage sind der Meinung, dass Bildungssparen nur etwas für einkommensstarke und vermögende Familien ist. 69 Prozent wünschen sich, dass der Staat das Bildungssparen bezuschusst.

In Deutschland wird Bildungssparen nicht gesetzlich unterstützt oder öffentlich gefördert. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan engagiert sich seit 2007 für das staatlich geförderte Bildungssparen. Solche Ideen gab es auch schon vor ihrer Zeit. Bis zum heutigen Tag jedoch erfolglos.

Dem Bürger bleibt also nur die Möglichkeit, eigenes Geld zurückzulegen. Dabei hat man die Möglichkeit, klassische Geldanlage zu betreiben – beispielsweise in Form eines Festgeldkontos (www.bkm.de/geldanlage/). Junge Menschen können aber auch bis zum 25. Lebensjahr das angesparte Guthaben ihres Bausparkontos inklusive der staatlichen Förderung und der vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers in ihre Bildung stecken. So erhalten sie indirekt einen staatlichen Zuschuss für ihre Aus- oder Weiterbildung.

30 Mrz 2011

Einfache Stromspartipps, die unseren Komfort nicht einschränken

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Anlässlich der Earth Hour am 26. März 2011 haben Menschen auf der ganzen Welt um 20:30 Uhr ihr Licht für eine Stunde ausgeschaltet. Der WWF hatte zu dieser Aktion aufgerufen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen für die Themen Umweltschutz und Strom sparen. Unter diesem Gesichtspunkt war die Aktion wohl ein Erfolg. Nach Angaben des Initiators haben mehrere hundert Millionen Menschen in 134 Ländern teilgenommen.

Insgesamt ist die Earth Hour wohl eher als PR-Aktion zu verstehen, statt als Versuch zum tatsächlichen Stromsparen. Denn es soll ja nicht darum gehen, nur eine Stunde Strom zu sparen, sondern dauerhaft den Energiebedarf zu senken. Was kann nun jeder einzelne tun? Auf den Webseiten von FlexStrom habe ich einige Stromspartipps gefunden, die ohne großen Aufwand umsetzbar sind und außerdem unseren Komfort nicht einschränken.

Elektrische Geräte

EnergieeffizienzklassenIn Privathaushalten wird ein Großteil des Stroms (ca. 80%) von elektrischen Geräten verbraucht. Viele Geräte haben einen Stand-by-Modus. Doch auch im Stand-by verbrauchen sie Strom und sollten deshalb komplett ausgeschaltet werden. Das betrifft beispielsweise Fernseher, DVD-Player, Stereoanlagen, Computer-Monitore, Drucker oder Kopierer. Am besten schließt man mehrere Geräte an eine Mehrfachsteckdose mit Ein-/Aus-Schalter an und schaltet diesen aus, wenn man die Geräte nicht nutzt oder den Raum verlässt.

Während des Betriebs verbrauchen vor allem Kühl- und Gefrierschränke, Öfen und Herde sowie Geschirrspüler besonders viel Energie. In der Küche lässt sich einiges sparen, wenn man neue Geräte kauft und alte Stromfresser ersetzt. Dabei sollte man auf eine Energieeffizienzklasse (Definition) mit niedrigem Verbrauch achten. Weiterlesen

29 Mrz 2011

Grüne Tipps für den Frühjahrsputz

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Endlich wieder das Fenster aufreißen und die warme Frühlingsluft in die Bude strömen lassen – Wow, was für ein Gefühl! Bis man durch die Sonnenstrahlen merkt, wie viel Staub und Dreck sich eigentlich über die Wintermonate in der Wohnung angesammelt hat und klar wird: Es ist Zeit für den Frühjahrsputz! Wir wollen Euch drei schlaue Tipps verraten, wie ihr die eigenen vier Wände auf Vordermann bringen könnt, ohne dabei Mutter Natur zu verärgern.

Mischt eure eigenen Reinigungsmittel!

Umweltfreundliche Reinigungsmittel aus dem Supermarkt sind schonmal ein guter Anfang. Für einen richtig grünen Frühjahrsputz könnt ihr aber auch eure eigenen Putzmittel mixen. So könnt ihr nicht nur Chemikalien weglassen, sondern umgeht gleichzeitig auch sämtliche Ressourcen, die in Produktion, Verschiffung und den Verkauf von Fertig-Reinigungsmitteln fließen. Verrührt ihr Wasser mit einigen Tropfen Essig und/oder Backpulver habt ihr ein kostengünstiges und effektives Mittel, um Eure Wohnung umweltfreundlich in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Recycelt!

Klar – Die meisten von uns recyceln bereits Zeitungen, Magazine und Glasmüll. Was ist also neu an diesem Vorschlag? Schaut Euch einfach mal in Eurer Wohnung um, denn man kann viel mehr recyceln als ihr vielleicht auf den ersten Blick denkt. Wollt ihr beispielsweise alte Elektrogeräte entsorgen? Dann bringt sie doch zu einem der zahlreichen Händler mit speziellen Recycling-Programmen statt sie einfach in den Müll zu werfen – und schon habt ihr der Natur eine weitere Freude gemacht.

Seid sparsam!

Loofah Universalschwamm

Loofah Universalschwamm (Quelle: www.dhusg.de)

Egal wie nachhaltig Eure Waschmittel und Sprays zu Hause bereits sein mögen, wenn ihr eine ganze Rolle Küchentücher benutzt, um die Schneidefläche zu reinigen, dann ist das alles andere als umweltfreundlich. Tauscht also Zewa-Tücher gegen wiederverwendbare Schwämme ein und benutzt einen Besen statt Eurem Swiffer. Wir wünschen Euch einen sonnigen Frühling!

13 Feb 2011

Serie über Social Entrepreneurs: co2online ist das Netzwerk für den Klimaschutz

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Social Entrepreneurs“ sind die neuen Helden der globalen Zivilgesellschaft. Sie wollen mehr erreichen als nur Wachstum und Gewinn, sie wollen die Welt besser machen. Und sie engagieren sich dort, wo der Staat Hilfen kürzt oder Unternehmen keine Gewinne erwarten. In dieser Serie stelle ich einige Social Entrepreneurs aus dem Ashoka Fellowship-Programm vor.

co2onlineJohannes Hengstenberg zeigt, dass Klimaschutz nicht nur Sache von Wissenschaft, Regierung und Unternehmen ist, sondern jeder einfach dazu beitragen kann – und dabei sogar Geld spart: Sein co2online-Ratgeber und seine Heizspiegel ermöglichen es, Kosten für privaten Energieverbrauch zu senken. Seine Website berät automatisiert, aber individuell, wie energieeffiziente Elektrogeräte oder die Modernisierung des Hauses sich auch finanziell lohnen. Über das pragmatische Argument des Geldsparens holt er auch jene Bürger ab, die nicht primär ökologisch motiviert sind. Mehr als 2,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden die über zwei Millionen Nutzer seit Beginn der „Klima sucht Schutz“-Kampagne Mitte 2004 – jede Woche kommen 10.000 Nutzer dazu.


Autorin: Sandra Klein. Der Artikel ist aus „MUM – Markt & Medien“ (Ausgabe Mai 2010). Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der ÖKO-TEST Verlag GmbH.

Hier findest Du weitere Beispiele für Social Entrepreneurs…

07 Feb 2011

Energiesparhaus: Effizientes Wohnen wird gefördert

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Eine eigene Immobilie zu besitzen, ist der Traum von vielen Deutschen. Doch nicht jeder kann den Kaufpreis selbst aufbringen und muss eine Finanzierung in Anspruch nehmen. Dabei gibt es hilfreiche Förderungen – insbesondere bei Energiesparhäusern.

Energiesparende Immobilien schonen unsere natürlichen Ressourcen und leisten somit einen Beitrag zum Umweltschutz. Außerdem schonen sie den Geldbeutel der Bewohner, weil Energiekosten gespart werden können. Darüber hinaus kann man auf verschiedene Förderungsmöglichkeiten bei der Finanzierung zurückgreifen. Für den Bau oder Umbau einer Immobilie gibt es dann Förderungsmittel, wenn das Ergebnis die Voraussetzungen der Energiespargrundlagen erfüllt. Das Gleiche gilt für den Neubau von Wohnraum.

Einzelne Länder und Kommunen stellen beispielsweise günstige Kredite zur Verfügung. Besonders attraktiv sind die Angebote der KfW-Bank, die diverse Förderprogramme anbietet. Die KfW bietet unter anderem Darlehen an, die besonders niedrige Zinssätze haben. Hier ein Überblick der KfW-Förderkredite für den Hausbau und -umbau.

Die KfW vergibt die Darlehen unter dem Titel „Bauen, Wohnen und Energie sparen“. Damit der Kredit bewilligt wird, muss er bei der eigenen Hausbank oder einer anderen Bank beantragt werden. Die KfW erwartet, dass es sich um ein Energiesparhaus nach entsprechenden Richtlinien handelt. Der Mindeststandard, der von der KfW festgelegt wurde, ist ein Index von 70 oder besser. Diese Häuser werden im Volksmund auch als Passivhaus (Definition) bezeichnet. Eine weitere Vorgabe ist, dass das Haus überwiegend privat genutzt wird. Eine Kombination zwischen Gewerbe- und Privathaus ist dennoch möglich, sofern der Hauptteil des Gebäudes privat beansprucht wird.

31 Jan 2011

Wie findet man einen echten Ökostromanbieter?

4 Kommentare Nachhaltiger Konsum, Umwelt und Klima

NaturvoltStrom wird immer teurer. Regelmäßig werden die Versorgungspreise erhöht. Doch Verbraucher können sich dagegen wehren und den Stromanbieter wechseln. Außerdem bietet der Wechsel die Möglichkeit, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln. Doch welcher Energieversorger ist der richtige und was sollte man beim Wechsel beachten?

Wie das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST rausgefunden hat, ist Ökostrom nicht immer ökologisch. Denn die Strategie einiger Energieversorger ist es zum Beispiel, im Inland Öko-Strom zu vermarkten, der meist bei alten Wasserkraftwerken im Ausland eingekauft wird. Der ausländische Stromproduzent schließt die auftretende Angebotslücke, indem er in neue Kohle- oder Atomkraftwerke investiert. Und es gibt noch eine andere Art der Schönfärberei: Manche Stromkonzerne, die alle Arten von Energieerzeugung und maßgeschneiderte Tarife im Portfolio haben, bieten zwar der wachsenden Zahl von grünen Verbrauchern Öko-Strom an. Doch das geht auf Kosten des restlichen Energiemix, der einfach weniger Öko-Strom beinhaltet.

Tarifvergleichsportale im Internet liefern eine große Preistransparenz. Der günstigste Anbieter ist schnell gefunden, doch es ist schwer herauszufinden, welche Anbieter und Tarife tatsächlich ökologisch sind.

Das Portal Naturvolt.de hilft dort weiter. Im kostenlosen Preisrechner sind nur die Tarife von echten Ökostromanbietern zu finden. Die Anbieter kommen meist aus der Umweltbewegung heraus und bieten sehr transparent Einblick in ihre Tätigkeiten und Bezugsquellen. Demnach gewinnen diese Ökostromanbieter den Strom nachhaltig zu 100 % aus erneuerbarer Energie, sind unabhängig von den großen Konzernen und fördern durch ihre Arbeit aktiv den Ausbau der erneuerbaren Energiequellen.

Laut Naturvolt.de ist es wichtig, dass Verbraucher nicht an lange Vertragslaufzeiten gebunden sind, damit sie schnell auf Preisänderungen mit einem Anbieterwechsel reagieren können. Aus diesem Grund listet Naturvolt.de nur die Anbieter, die keine Mindestvertragslaufzeit verlangen.