26 Jan 2010

So können Eigenheimbesitzer Energiekosten sparen

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum, Umdenken und Mitmachen

Immobilien sind CO2-Schwergewichte: 40 Prozent des deutschen Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen gehen auf ihr Konto. Das Themenspezial “Modernisierung als Geldanlage” auf www.energiesparclub.de räumt mit den gängigen Vorurteilen gegenüber Modernisierungen auf und zeigt, wo in den eigenen vier Wänden bares Geld schlummert.

So viel kosten die bei Hausbesitzern gefragtesten Modernisierungen (Quelle: co2online gGmbH)

“Viele Vorhaben scheitern bislang, weil Hausbesitzer oft verunsichert sind und die Entscheidung für eine Modernisierung auf die lange Bank schieben”, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH und Initiatorin des Energiesparclubs. Das neue  Themenspezial und das kostenlose Energiesparkonto, Herzstück des Energiesparclubs, helfen, die richtigen Modernisierungsentscheidungen zu treffen und Sparerfolge zu prüfen. Das Energiesparkonto berät Haushalte kontinuierlich beim Energiesparen und zeigt, wie Modernisierungsmaßnahmen ihr volles Potenzial entfalten. Der Energiesparclub der gemeinnützigen co2online GmbH wird vom Bundesumweltministerium (BMU) im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert. Das Themenspezial begleitet die Aktionswoche “Klima & Finanzen”, die das BMU in dieser Woche unter dem Motto “Klima schützen, Werte schaffen” veranstaltet.

“Verbraucht das Herstellen von Dämmstoffen wirklich mehr Energie, als später dadurch eingespart wird?” Das Themenspezial auf www.energiesparclub.de hat die acht gängigsten Vorteile über Modernisierungen zusammen getragen und auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft. Außerdem erfahren Hausbesitzer, welche Modernisierungen sie für weniger als 5.000 Euro, 20.000 Euro oder 40.000 Euro in Angriff nehmen können und wie schnell sich diese auszahlen. Im Energiesparclub-Quiz können Nutzer ihr Wissen über Energieeffizienz und Modernisierung testen und Energiespar-Pakete des Energiesparclub-Partners Nuon gewinnen. Im Interview verrät Finanzexperte Michael Mehr von der Allianz Dresdner Bauspar AG, warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist, einen Modernisierungskredit abzuschließen.

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16 Dez 2009

Private Haushalte haben 2008 weniger Pkw-Kraftstoffe verbraucht

Keine Kommentare Auto und Mobilität

Die privaten Haushalte haben 2008 nach einer Analyse des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bei Pkw-Fahrten 2,3% weniger Kraftstoff verbraucht als 2007. Im Vergleich zum Jahr 2000 betrug der Rückgang 5,6%. Trotz des Verbrauchsrückgangs gaben die Haushalte 2008 mehr für Kraftstoffe aus als im Vorjahr. Grund dafür ist der deutliche Preisanstieg in diesem Zeitraum. Die Kraftstoffpreise erhöhten sich zwischen 2007 und 2008 bei Superbenzin um 4,4%, bei Diesel sogar um 14%. Dadurch stiegen die Ausgaben der Haushalte für Kraftstoffe um 3,0% auf 46,8 Milliarden Euro.

Die Analyse ergibt für die Fahrleistungen der privaten Haushalte eine erstmals rückläufige Entwicklung: sie gingen 2008 um 0,9% gegenüber dem Vorjahr zurück. Der Bestand an Personenkraftwagen (Pkw) stagnierte nahezu: 2008 gab es einen leichten Rückgang um 0,2% gegenüber dem Vorjahr. Zwischen 2000 und 2006 waren die Bestände noch um 8,4% angestiegen. Dies war auf die gestiegene Zahl von neuzugelassenen Dieselfahrzeugen und damit deren deutlichen Bestandsaufbau (+76,2%) zurückzuführen. Dagegen sanken die Bestände der Benziner ab 2003. Die gesamten Fahrleistungen waren zwischen 2000 und 2006 noch um 3,1% angestiegen.

Zu den Einsparungen im Kraftstoffverbrauch trugen auch deutliche Rückgänge beim spezifischen Kraftstoffverbrauch bei. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der Personenkraftwagen-Flotte sank zwischen 2000 und 2008 von 8,3 Liter je 100 Kilometer auf 7,6 Liter je 100 Kilometer und damit um 8,3%. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den gestiegenen Anteil der verbrauchsärmeren Dieselfahrzeuge, aber auch auf einen Rückgang der Verbrauchswerte bei den einzelnen Fahrzeugkategorien zurückzuführen.

Bis zum Jahr 2006 konnte neben dem Trend zu Dieselfahrzeugen auch ein Trend zu höheren Hubraumklassen (mehr als 1600 Kubikzentimeter) beobachtet werden. Seit 2007 geht der Anteil von Fahrzeugen höherer Hubraumklassen am Gesamtbestand jedoch zurück. Im Jahr 2008 sank er im Vergleich zum Vorjahr um 0,2%-Prozentpunkte auf 47,2%. Die in Folge der „Abwrackprämie“ sehr stark gestiegenen Neuzulassungen von Fahrzeugen kleinerer Hubraumklassen – und eine entsprechende Ersetzung größerer Fahrzeuge – wird im Jahr 2009 diesen Trend verstärken und zu einer weiteren Absenkung des durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchs führen.

Der Rückgang des Kraftstoffverbrauchs führte auch zu einer vergleichbaren Reduktion der Kohlendioxid-(CO2)-Emissionen: diese sanken zwischen 2000 und 2008 um rund 3,5 Millionen Tonnen (-3,9%) auf rund 88,7 Millionen Tonnen. Das sind gut 10% der direkten CO2-Emissionen in Deutschland (2008: 832 Millionen Tonnen).

08 Okt 2009

Unternehmen erhalten Hilfe beim Klimaschutz und Energieeffizienz

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Mit einer neuen Partnerschaft legen die Bundesregierung und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Basis dafür, sich den Herausforderungen des Klimaschutzes und der Steigerung der Energieeffizienz in der deutschen Wirtschaft gemeinsam zu stellen. In der Partnerschaft fördert das Bundesumweltministerium (BMU) mit seiner Klimaschutzinitiative ein breit angelegtes Projekt des DIHK und der Industrie- und Handelskammern (IHKs). Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) fördert zusammen mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Energieeffizienzberatungen und besonders zinsgünstige Kredite mit seinem “Sonderfonds Energieeffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)”.

Ziel der Partnerschaft ist es, Firmen zu motivieren, die bereits heute wirtschaftlich rentablen Investitionen in Energieeffizienz und Klimaschutz weit stärker als bisher zu realisieren. Die Aktionen der Partnerschaft richten sich direkt an die Unternehmen, um damit zusätzliche Impulse für mehr Energieeffizienz auszulösen. Diese ist für viele Unternehmen ein wichtiger Faktor, um schneller aus der Krise zu kommen und sich gut für den Wettbewerb danach zu positionieren.

Kein Unternehmen kommt ohne Energie aus. Daher können sich Energieeffizienzmaßnahmen in jedem einzelnen Fall bezahlt machen. In vielen Betrieben lassen sich je nach Branche und Größe erhebliche Einsparpotenziale finden, die im Einzelfall bis zu 30 Prozent betragen.

Eine Säule der Partnerschaft ist die Gründung von KLIMASCHUTZ UNTERNEHMEN – Die Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der deutschen Wirtschaft. Die Mitgliedsunternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen in ihre Unternehmensstrategie integrieren und die Einsparerfolge dokumentieren, sondern sich in bestimmten Abständen auch einem Prüfverfahren unterziehen. Mitglieder aus möglichst allen Branchen und Größenklassen zeigen vorbildhaft, dass sich Energieeffizienz und Klimaschutz auszahlen. Mit ihren Best-Practice-Beispielen sind sie prädestiniert, auch andere Unternehmer vom Nutzen der Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen zu überzeugen.

Die zweite Säule der Partnerschaft ist eine Informations- und Qualifizierungsoffensive des DIHK und der IHKs. Die Informationsoffensive erleichtert durch so genannte Energiecoaches der IHKs den Unternehmern vor Ort den Einstieg in die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz. Zentraler Bestandteil sind Betriebsbesuche, bei denen die Energiecoaches die Unternehmen auf die Möglichkeiten der Energieeffizienzberatung und auf andere passende Förderprogramme, Fortbildungsangebote oder Informationsveranstaltungen hinweisen. Im Rahmen der Qualifizierungsoffensive wird die Weiterbildung von Mitarbeitern der Unternehmen zu Energiemanagern (IHK) bezuschusst.

02 Okt 2009

Die Deutschen verbrauchen weniger Wasser

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Deutsche Haushalte und Kleingewerbe haben im Jahr 2007 durchschnittlich 122 Liter Wasser pro Tag und pro Kopf verbraucht. 2004 waren es 4 Liter mehr pro Tag. Im Jahr 1991 verbrauchte jeder Einwohner zusätzliche 22 Liter pro Tag. Die gute Nachricht ist also, dass der Pro-Kopf-Verbrauch von Wasser in den letzten Jahren gesunken ist.

Wasserverbrauch in Deutschland

Täglicher Pro-Kopf-Verbrauch von Wasser in Deutschland (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2009)

Laut Statistischem Bundesamt lieferten Wasserversorger im Jahr 2007 3,6 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser an Haushalte und Kleingewerbe in Deutschland. Insgesamt haben sie 5,1 Milliarden Kubikmeter gefördert. Das entspricht einem Rückgang von 200 Millionen Kubikmeter gegenüber dem Wert aus dem Jar 2004.

24 Sep 2009

Stiftung Warentest veröffentlicht das Energiesparbuch

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Energie sparen ist in. Man schont gleichzeitig Geldbörse und die Umwelt. Doch wo anfangen? Und was bringt das alles? Das Energiesparbuch der Stiftung Warentest stellt verblüffend einfache Mittel vor, die helfen, den eigenen Energieverbrauch deutlich zu senken und mit gutem Gewissen zu leben. Konkrete Rechenbeispiele zeigen, wie man pro Jahr und Person im Haushalt bis zu 1.100 Euro sparen kann. Da fallen die 12,90 Euro für das Buch kaum ins Gewicht.

In ihren Tests von Geschirrspülern, Waschmaschinen und Kühlschränken entlarvt die Stiftung Warentest immer wieder Energieschleudern und findet vorbildlich sparsame Geräte. Für das neue Energiesparbuch stand nun ein gründlicher Gang durch einen kompletten Haushalt an: Wo verstecken sich die Stromverschwender? Wie kann man bei Heizung und Warmwasser sparen? Was haben Ernährung und Einkaufen mit dem Klima zu tun? Wie kann man energiebewusst reisen?

Das handliche Buch gibt Antworten auf all diese Fragen und dazu eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Energiesparen, die sich ganz schnell im Geldbeutel bemerkbar macht. Außerdem bietet es einen lesenswerten Einblick in die Entwicklung von Strom- und Ölpreis und beschreibt anschaulich, wo es in Sachen Energieerzeugung und Klimawandel am stärksten „qualmt“. Vor diesem Hintergrund sind viele Energiesparmaßnahmen leichter nachzuvollziehen und schaffen das notwendige Bewusstsein, um Dinge konsequent und nachhaltig zu verändern. Umweltminister Sigmar Gabriel: „Das Energiesparbuch zeigt in verständlicher und motivierender Weise auf, dass das Einsparen von Energie nicht nur hilft, der globalen Erderwärmung zu begegnen. Es füllt auch das eigene Sparschwein.“

Das Buch hat 176 Seiten und ist ab Donnerstag, 24. September 2009 für 12,90 Euro im Buchhandel erhältlich. Es kann auch online unter www.test.de/energiesparbuch bestellt werden.

17 Sep 2009

Durch Erdwärme lassen sich 60% Heizkosten sparen

1 Kommentar neue Technologien, Umdenken und Mitmachen, Umwelt und Klima

“Mit Erdwärme verringern sich die Heizkosten um bis zu 60 Prozent”, freute sich heute Albert Göttle, der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) über das Ergebnis einer neuen Feldstudie des LfU, die er bei der Eröffnung der Ausstellung “Geothermie – Wärme aus der Erde” in Marktredwitz vorstellte. LfU-Experten hatten den Jahresenergieverbrauch von zwei Ein-Familienhäusern mit Öl- bzw. Erdwärme-Heizungen verglichen. “Geothermie ist eine sehr gute Alternative zu fossilen Energieträgern. In Bayern ist der Boden praktisch überall warm genug, um Erdwärme zu gewinnen”, so Göttle. Damit können Häuser, Büros oder Werkhallen im Winter geheizt und im Sommer gekühlt werden. Angesichts steigender Energiepreise interessieren sich ohnehin immer mehr Menschen für alternative Energiequellen. Besonders attraktiv ist dabei die Nutzung der natürlich gespeicherten Wärme in den oberen Erdschichten. Erfreulicher Trend: Die Geothermie ist auf dem Vormarsch. Im Jahr 2003 wurden in Deutschland 9.700 Wärmepumpen verkauft. Im Jahr 2008 waren es fast 63.000 Stück – eine 6,5-fache Steigerung. “Jeder einzelne kann mit Geothermie bequem und behaglich einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten”, so Göttle.

Für die Landesamts-Studie verglichen die Geologen zwei Ein-Familien-häuser, das eine geheizt mit gängiger Öl-Brennwert-Niedrigtemperatur, das andere mit Erdwärmesonden und Solarthermie. Bei 160 Quadratmetern Wohnfläche mit 3 Personen, Baujahr 1972, Gasbeton, neue Fenster und Haustür wurden 2000 Liter Öl im Jahr verbraucht. Bei einem Heizölpreis von 0,65 Euro ergeben sich also im Monat Kosten von 108 Euro. Im Gegensatz dazu zahlte der 3-Personenhaushalt mit einer Wohnfläche von 130 Quadratmetern, Baujahr 2006, Holzbauweise mit Erdwärmesondenanlage und Solarthermie nur 35 Euro im Monat – normiert auf die gleiche Wohnfläche eine satte Einsparung von 60 Prozent.

Genau über diese praktischen Erfahrungen will die Ausstellung “Geothermie – Wärme aus der Erde” informieren. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Umwelt- und Wirtschaftsministerium erstellt und ist bis zum 28. September im Gewölbe des Historischen Rathauses in Marktredwitz zu besichtigen. Die Ausstellung ist zugleich ein kleines Jubiläum: Vor zehn Jahren haben die Geologie-Fachleute des Landesamtes ihre Arbeit in Marktredwitz aufgenommen und sind in das Kösseine-Einkaufszentrum gezogen. Dort ist unter anderem Bayerns Bodenarchiv mit mehr als 15.000 Bodenproben eingelagert.