Nur 35 Prozent der Deutschen weiß genau, wie hoch ihre Stromkosten sind. 33 Prozent kennt die ungefähre Höhe. 32 Prozent hat keine Ahnung, wie viel sie für Strom ausgeben. Die Mehrheit der Deutschen kennt also nicht die jährlichen Ausgaben für Strom. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) initiiert wurde. 2000 Privathaushalte wurden im Oktober 2011 vom Meinungsforschungsunternehmen Forsa befragt.
Aus verschiedenen Gründen lohnt es sich, dass jeder Haushalt die eigenen Stromkosten genauer beobachtet. Man kann die Verbrauchmenge dazu nutzen, verschiedene Stromanbieter zu vergleichen. Ein Wechsel kann bares Geld sparen – auch vor dem Hintergrund, dass die Strompreise in den letzten Jahren gestiegen sind.
Die Kenntnis der eignen Stromkosten kann auch zu einem bewussteren Stromkonsum führen. Ein geringerer Stromverbrauch führt zu günstigeren Rechnungen. Die Initiative EnergieEffizienz der dena bietet auf www.stromeffizienz.de zahlreiche Hilfsmittel an, den Stromverbrauch zu reduzieren: Informationsbroschüren, Hilfe beim Kauf von sparsamen Elektrogeräten und Online-Rechner, mit denen man ausrechnen kann, wie hoch die Einsparpotenziale im Haushalt sind. Beispielsweise kann man ausrechnen, wie viel Geld man spart, wenn man ein energieeffizienteres TV-Gerät, Kühl- oder Gefrierschrank, Bürogerät oder Energiesparlampen kauft. In der TopGeräte-Datenbank findet man die energieeffizientesten Modelle mit ihren jeweiligen Verbrauchswerten und jährlichen Stromkosten.
Wer den eignen Stromverbrauch genau erfassen und senken möchte, findet auch auf www.softguide.de verschiedene Hilfsmittel. Die Suche nach “Energie” liefert viele Programme zum Energiemanagement und Energiecontrolling für Privathaushalte sowie für Unternehmen.
Wer Strom spart, schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss nicht hergestellt werden und erzeugt auch keine Emissionen.




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