Schlagwort: Studien

05 Sep 2013

Daten & Fakten zu Fairtrade in Deutschland

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum

Wie viel Umsatz wird mit Fairtrade-zertifizierten Produkten in Deutschland erwirtschaftet? Was ist Fairtrade-Käufern wichtig? Wie viele Tonnen Fairtrade-zertifizierter Kaffee wurden 2012 in Deutschland verkauft? Diese Fragen beantwortet die folgende Infografik. Die Daten stammen von TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der „Dritten Welt“ e.V. Der gemeinnützige Verein vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. Erstellt wurde die Grafik vom Veranstalter der Messe „FAIR TRADE & FRIENDS“. Die Messe findet vom 6. bis 8. September 2013 in den Westfalenhallen Dortmund statt. Zahlreiche Aussteller präsentieren dort ausschließlich fair erstellte und gehandelte Produkte. Außerdem erwartet Sie ein umfassendes Informations- und Unterhaltungsangebot zu den Themen faires Handeln und nachhaltiges Wirtschaften.

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23 Aug 2013

KiGGS-Studie: So oft treiben Kinder und Jugendliche Sport

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Ergebnisse der KiGGS-Studie zur körperlich-sportlichen Aktivität von Kindern und Jugendlichen

Bewegung hat großen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Quelle: Edingershops: Hudora Trampolin.

Eine wesentliche Voraussetzung für gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ist körperliche Aktivität. Sie hat großen Einfluss auf die organische und motorische Entwicklung, auf das psychosoziale Wohlbefinden, die Persönlichkeitsentwicklung und das Erlernen sozialer Kompetenzen. Vermutlich werden bereits in jungen Jahren die Weichen für einen aktiven Lebensstil und die Gesundheitschancen im weiteren Lebenslauf gestellt. Zahlreiche Studien weisen positive Zusammenhänge zwischen der körperlichen Aktivität im Kindes- und im Erwachsenenalter nach.

KiGGS ist eine Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, die vom Robert Koch-Institut (RKI) durchgeführt wird. In den Jahren 2003-2006 wurde eine erstmalige Basiserhebung vorgenommen. Seit 2009 wird KiGGS als Langzeitstudie fortgeführt. Das bedeutet, dass die Studie kontinuierlich bundesweit repräsentative Daten zur Gesundheit der unter 18-Jährigen liefert. Darüber hinaus nehmen die Kinder und Jugendlichen wiederholt teil. So werden sie bis ins Erwachsenenalter begleitet und zeitliche Entwicklungstrends können dargestellt werden. Außerdem lassen sich Ursachen und Bedingungen von gesundheitlichen Veränderungen im Lebenslauf analysieren. Was sind die Ergebnisse der KiGGS-Studie?

Bei der Untersuchung des Bewegungsverhaltens kam heraus, dass ein Großteil der Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren regelmäßig sportlich aktiv ist. Drei Viertel der Jungen und Mädchen treiben mindestens einmal pro Woche Sport, mehr als ein Drittel sogar dreimal oder häufiger. Kinder, die nicht regelmäßig Sport treiben, kommen überproportional häufig aus Familien mit Migrationshintergrund, niedrigem Sozialstatus und aus den neuen Bundesländern.
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31 Aug 2012

Bei Kinderkrankheiten werden vor allem Medikamente angewendet

Keine Kommentare Gesundheit und Ernährung

Bei Kinderkrankheiten werden vor allem Medikamente angewendet Die GfK Marktforschung Nürnberg hat im Auftrag des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ Eltern gefragt, auf welche Mittel sie bei Erkrankungen ihrer Kinder zurückgreifen. Bei der repräsentativen Umfrage kam raus, dass 76,5% der befragten Mütter und Väter Medikamente aus der Apotheke einsetzen – z.B. Hustensäfte, fiebersenkende Mittel oder entblähende Medikamente.

Hausmittel wie beispielsweise Quarkumschläge oder Wadenwickel werden von 72,5% der befragten Eltern bei Erkrankungen ihrer Kinder angewendet. Im Jahr 2008 lag der Wert noch bei 82,2%. Das Vertrauen in Hausmittel hat also offensichtlich abgenommen (-9,7%).

Angestiegen ist jedoch die Anzahl der Eltern, die ihren erkrankten Kindern homöopathische Mittel verabreichen. Seit 2008 ist der Wert um 1,8% gestiegen – nämlich auf 30,7%. Homöopathische Mittel kommen zum Beispiel bei Erkältungen, Durchfall, kleineren Beulen, Fieber und Insektenstichen zur Anwendung.

Wenn Eltern auf Medikamente zurückgreifen, sollten sie bedenken, dass diese oftmals nicht für Kinder entwickelt wurden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geht davon aus, dass für mehr als 50% der eingesetzten Mittel Untersuchungen fehlen, wie sie auf Kinderkörper wirken. Deswegen gibt es seit 2007 eine EU-Verordnung für kindgerechte Medikamente. Neue Präparate müssen auch an Minderjährigen getestet werden, um sicherzustellen, welche Dosis hinreichend ist und wann Nebenwirkungen auftreten. Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa) hat die Medikamente veröffentlicht, die in den letzten Jahren eine Zulassung für Minderjährige erhalten haben.

Bei der repräsentativen Umfrage wurden 524 Mütter und Väter mit minderjährigen Kindern befragt.

27 Jan 2012

Nur jeder dritte Deutsche kennt die genaue Höhe seiner Stromkosten

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Initiative EnergieEffizienzNur 35 Prozent der Deutschen weiß genau, wie hoch ihre Stromkosten sind. 33 Prozent kennt die ungefähre Höhe. 32 Prozent hat keine Ahnung, wie viel sie für Strom ausgeben. Die Mehrheit der Deutschen kennt also nicht die jährlichen Ausgaben für Strom. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) initiiert wurde. 2000 Privathaushalte wurden im Oktober 2011 vom Meinungsforschungsunternehmen Forsa befragt.

Aus verschiedenen Gründen lohnt es sich, dass jeder Haushalt die eigenen Stromkosten genauer beobachtet. Man kann die Verbrauchmenge dazu nutzen, verschiedene Stromanbieter zu vergleichen. Ein Wechsel kann bares Geld sparen – auch vor dem Hintergrund, dass die Strompreise in den letzten Jahren gestiegen sind.

Die Kenntnis der eignen Stromkosten kann auch zu einem bewussteren Stromkonsum führen. Ein geringerer Stromverbrauch führt zu günstigeren Rechnungen. Die Initiative EnergieEffizienz der dena bietet auf www.stromeffizienz.de zahlreiche Hilfsmittel an, den Stromverbrauch zu reduzieren: Informationsbroschüren, Hilfe beim Kauf von sparsamen Elektrogeräten und Online-Rechner, mit denen man ausrechnen kann, wie hoch die Einsparpotenziale im Haushalt sind. Beispielsweise kann man ausrechnen, wie viel Geld man spart, wenn man ein energieeffizienteres TV-Gerät, Kühl- oder Gefrierschrank, Bürogerät oder Energiesparlampen kauft. In der TopGeräte-Datenbank findet man die energieeffizientesten Modelle mit ihren jeweiligen Verbrauchswerten und jährlichen Stromkosten.

Wer den eignen Stromverbrauch genau erfassen und senken möchte, findet auch auf www.softguide.de verschiedene Hilfsmittel. Die Suche nach „Energie“ liefert viele Programme zum Energiemanagement und Energiecontrolling für Privathaushalte sowie für Unternehmen.

Wer Strom spart, schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss nicht hergestellt werden und erzeugt auch keine Emissionen.

26 Nov 2011

Smartphones: So kann man Energie sparen und die Akkulaufzeit verlängern

1 Kommentar neue Technologien

Gehört ihr zu den zwölf Millionen Deutschen, die ein Smartphone besitzen? Ist der Akku von eurem Gerät auch so schnell entladen? Smartphones verbrauchen tatsächlich mehr Strom als ältere Handys. Die größeren Displays und permanente Datenverbindungen per Mobilfunk oder WLAN sorgen dafür, dass die Geräte mitunter nach weniger Stunden nachgeladen werden müssen. Hier ein paar Tipps, wie ihr die Akkulaufzeit verlängern könnt.

  • Funktionen, die gerade nicht benötigt werden, sollte man ausschalten. Dazu zählen Apps, die ständig im Hintergrund laufen, WLAN, GPS oder automatisches Abrufen von E-Mails. Bei einer Umfrage wurde aufgedeckt, dass jedoch nur 16% der Deutschen dazu bereit sind.
  • Der Energiesparmodus verlängert ebenfalls die Akkulaufzeit. Doch nur 32% der Deutschen nutzen den Stromsparmodus ihres Handys oder Smartphones. 23% der Befragten wussten gar nicht, dass es einen Energiesparmodus bei ihrem Gerät gibt.
  • Es gibt Apps, die sich automatisch darum kümmern, dass ungenutzte Funktionen abgeschaltet werden oder der Energiesparmodus aktiviert wird. Einmal installiert, machen sie ihren Dienst im Hintergrund. Beipielsweise Battery Boost für iPhone oder JuiceDefender für Android-Smartphones.
  • Übrigens würden nur 7% der Deutschen aus Energiespargründen komplett auf ihr Mobiltelefon verzichten. Zum Vergleich: Auf ihren Computer würden nur 1% verzichten. Auf ihren Fernseher würden 2% verzichten. Die Zahlen stammen aus einer repräsentativen Befragung von Toluna im Auftrag von LichtBlick.

    Energiesparen bei Smartphones

21 Okt 2011

So schätzen Verbraucher ihren Einfluss auf Lebensmittelqualität ein

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Dioxine in Eiern, EHEC in Sprossen, Wiesenhof-Hähnchen… Immer häufiger steht die Qualität von Lebensmitteln im Mittelpunkt öffentlicher Debatten. Erst vor Kurzem hat Ernährungsministerin Ilse Aigner das neue Portal „Lebensmittelklarheit“ präsentiert. Bürger und Bürgerinnen können sich hier über Produkte informieren und über Hersteller beschweren. Mit der Frage, inwieweit sich Verbraucher für bessere Lebensmittelqualität einsetzen, hat sich nun das SGS Institut Fresenius beschäftigt.

In der „SGS Institut Fresenius Verbraucherstudie 2011: Lebensmittelqualität & Verbrauchermacht“ wurde festgestellt, dass sich 71% der Verbraucher darüber im Klaren sind, dass sie selbst eine der wichtigsten Organe sind, um für bessere Qualität von Lebensmitteln zu sorgen. 73% räumen ein, dass staatliche Kontrollbehörden – wie zum Beispiel Ämter für Lebensmittelüberwachung – geringfügig mehr Einfluss ausüben können.

Wer kann zur Verbesserung der Lebensmittelqualität beitragen?

Bei der Einschätzung, wie groß der Einfluss auf bessere Lebensmittelqualität tatsächlich ist, sind Verbraucher aber vorsichtiger. Dabei sieht die eine Hälfte einen großen und die andere Hälfte einen eher geringen Einfluss. Vor allem Ostdeutsche sehen dies sehr pessimistisch, denn 61% glauben nicht, dass sie einen großen Einfluss auf Qualität haben.

Um zu besserer Lebensmittelqualität beizutragen, sehen Verbraucher in der Kaufverweigerung die effektivste Möglichkeit. 82% der Verbraucher geben an, Produkte nicht mehr zu kaufen, wenn sie bereits schlechte Erfahrungen damit gemacht haben. 69% empfehlen, Produkte zu meiden, die bereits in Lebensmittelskandale verwickelt waren. Dagegen sind nur 65% der Meinung, dass es hilfreich sein kann, sich beim entsprechenden Händler zu beschweren. Weiterlesen

06 Aug 2011

Was ist Bildungssparen?

1 Kommentar Umdenken und Mitmachen

Gute Bildung und Weiterbildung sind zweifellos wichtig für den Erfolg im Berufsleben. Doch Aus- und Weiterbildung kosten Zeit und vor allem auch Geld. Diese Kosten kann man durch das sogenannte Bildungssparen auffangen. Was verbirgt sich dahinter? Und was halten die Deutschen davon?

Bildungssparen ist zweckgebundenes Sparen. Man baut über einen längeren Zeitraum ein Guthaben auf, das man dann verwendet, wenn man ein Bildungsangebot wahrnehmen möchte. Dabei kann es sich um eine Erstausbildung handeln wie z.B. ein Studium. Eltern oder Verwandte sparen in diesem Fall während der Kindheit einer Person, damit später bei dessen Studium die Studiengebühren oder Lebenshaltungskosten übernommen oder gemindert werden können. Bildungssparen kann man aber auch für Weiterbildung (Stichwort: lebenslanges Lernen). In diesem Fall spart man zumeist selber, um Teilnahmegebühren, Reise- oder Verpflegungskosten, die bei Bildungsmaßnahmen anfallen, zu finanzieren.

Laut einer Umfrage, die im Januar 2011 von der BKM – Bausparkasse Mainz veröffentlicht wurde, besteht in der Bevölkerung großes Interesse am Bildungssparen. Von den 1000 Befragten finden ca. 65 Prozent der 20 bis 25-Jährigen die Idee des Bildungssparens gut. Sie würden auch Geld für ihre Kinder ansparen. Nur wenige Teilnehmer der Umfrage sind der Meinung, dass Bildungssparen nur etwas für einkommensstarke und vermögende Familien ist. 69 Prozent wünschen sich, dass der Staat das Bildungssparen bezuschusst.

In Deutschland wird Bildungssparen nicht gesetzlich unterstützt oder öffentlich gefördert. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan engagiert sich seit 2007 für das staatlich geförderte Bildungssparen. Solche Ideen gab es auch schon vor ihrer Zeit. Bis zum heutigen Tag jedoch erfolglos.

Dem Bürger bleibt also nur die Möglichkeit, eigenes Geld zurückzulegen. Dabei hat man die Möglichkeit, klassische Geldanlage zu betreiben – beispielsweise in Form eines Festgeldkontos (www.bkm.de/geldanlage/). Junge Menschen können aber auch bis zum 25. Lebensjahr das angesparte Guthaben ihres Bausparkontos inklusive der staatlichen Förderung und der vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers in ihre Bildung stecken. So erhalten sie indirekt einen staatlichen Zuschuss für ihre Aus- oder Weiterbildung.