Dem Motto der diesjährigen Fairen Woche stimmten die Gäste des Spitzenkochs Simon Tress vollends zu. Gemeinsam mit Dr. Hans-Christoph Bill, Vorstand des Forums Fairer Handel, und Reginaldo Vicentim, Geschäftsführer der Fruchtsaftkooperative Coagrosol in Brasilien verteilte er zur Eröffnung faires Fingerfood am Brandenburger Tor.
“Ob beim Einkauf von Lebensmitteln oder während eines Restaurantbesuches – wir können täglich einen bewussten Beitrag leisten zu einer partnerschaftlichen und ökologischen Entwicklung des Südens”, betont Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel, Schirmherr der Fairen Woche. Dr. Hans-Christoph Bill würdigte das große Engagement der vielen Aktiven: “Mehr als 1.400 Veranstaltungen zur Fairen Woche finden in den nächsten Tagen bundesweit statt. Das ist eine großartige Einladung an die Verbraucherinnen und Verbraucher, den Fairen Handel kennen zu lernen und gleichzeitig ein beeindruckendes Zeugnis vom Engagement seiner Akteure.”
Reginaldo Vicentim berichtete von den positiven Wirkungen des Fairen Handels für seine Organisationen und Gemeinde: “Der Faire Handel bietet unseren Kleinbauernfamilien und den Pflückerinnen und Pflückern eine Zukunftsperspektive. Viele kleinere Orangenbauern im Umfeld mussten längst ihre Felder aufgeben.” Mit weiteren Gästen aus Costa Rica, Ecuador, Guatemala und Kenia wird er bundesweit Veranstaltungen der diesjährigen Fairen Woche besuchen.
Außerdem sind insbesondere Gastronomen aufgerufen, sich zu beteiligen und fair gehandelte Produkte in ihr Angebot aufzunehmen. Simon Tress räumte mit Vorurteilen auf: “Ich freue mich über die Vielfalt hochwertiger fair gehandelter Produkte, die ich als Koch inzwischen zur Verfügung habe und gerne in meinen Restaurants verwende.” Viele Restaurants, Cafés und Kantinen bieten zur Fairen Woche und darüber hinaus Gerichte mit fair gehandelten Zutaten an.
Der Faire Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Der Faire Handel in Deutschland wächst seit Jahren deutlich und erzielte 2009 einen Umsatz von rund 320 Millionen Euro.

Insbesondere wird es darum gehen, dass Journalisten als Vermittler der komplexen Zusammenhänge und teils widersprüchlicher Analysen, Einschätzungen und Prognosen zum Klimawandel eine besondere Verantwortung tragen. Zur dritten Auflage der Konferenz haben sich erneut 1.300 Teilnehmer aus aller Welt angemeldet.
Rund 15 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren sind übergewichtig. Auch die motorischen Fähigkeiten junger Menschen haben sich deutlich verschlechtert. Abhilfe soll die Initiative “Das gesunde Klassenzimmer” schaffen, die die Johnson & Johnson GmbH ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, Sechs- bis Zehnjährige zu gesundem Verhalten zu animieren und die präventive Gesundheitserziehung in Schulen zu stärken. “Begeisterung für gesunden Lebensstil kann man nicht früh genug wecken”, sagt Peter Feld, Geschäftsführer Johnson & Johnson GmbH Deutschland und Managing Director DASHB. “Als Unternehmen der Gesundheitsfürsorge stehen wir in der Verantwortung, Prävention bei Kindern und Jugendlichen zu stärken.”
Der Markt, Preispolitik, kritisches Konsumverhalten sind Themen, die vielen Schülern abstrakt und langweilig erscheinen. Dass dazu aber spannender Unterricht gemacht werden kann, zeigt das Projekt “test macht Schule” der Stiftung Warentest. Ob Soziale Netzwerke, Musikdownloads, Vanilleeis oder Trekkingräder – das Projekt nutzt aktuelle Themen, die einen direkten Bezug zum Alltag der Schüler haben, um Jugendliche in ihrer Rolle als mündige Verbraucher zu stärken. Die Bewerbungsfrist für das kommende Schuljahr läuft jetzt bis 16. Mai 2010.
Die Folgen des Klimawandels sind für viele Menschen weltweit schon jetzt sichtbar und spürbar. Ob zuhause, im Urlaub oder auf Geschäftsreisen: Jeder von uns begegnet Situationen, die mit dem Klimawandel in Verbindung stehen: Wasserknappheit, Dürre, Überflutungen, Temperaturveränderungen, Artensterben: Mit der Fotoaktion “Hot Shots” macht das 
Die Klimaverhandlungen von Kopenhagen haben gezeigt, dass ein Wandel zu einer nachhaltigen Welt stärker als bisher angenommen von Wirtschaft und Zivilgesellschaft vorangetrieben werden muss. Vor diesem Hintergrund präsentiert die KarmaKonsum Konferenz innovative Lösungen, wie Nachhaltigkeitsströmungen auf Unternehmens- und Konsumentenseite gestärkt (Empowerment) und vernetzt (Networking) werden können. Welche Sennsüchte haben die nachhaltigen Konsumenten von morgen? Wie kann sich eine Organisation auch intern nachhaltig entwickeln? Welche Bedeutung hat authentische, unternehmerische Verantwortung in moralischen Märkten und in Zeiten des Web 2.0s? Diesen und weiteren Fragen rund um den Wachstumsmarkt Nachhaltigkeit widmet sich die KarmaKonsum Konferenz am 25. und 26. Juni 2010 in Frankfurt am Main. Die KarmaKonsum Konferenz findet bereits zum vierten Mal statt und setzt die erfolgreichen Veranstaltungen der Vorjahre in 2010 fort.
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