Schlagwort: Tiere

27 Nov 2011

Ideen für nachhaltige Weihnachtsgeschenke

3 Kommentare Nachhaltiger Konsum
nachhaltige Weihnachtsgeschenke

Quelle: gänseblümchen / pixelio.de

Weihnachten steht mal wieder vor der Tür und ihr fragt euch vielleicht, was ihr euren Liebsten schenken könnt. Hier stellen wir euch Ideen für schöne Weihnachtsgeschenke vor, die nicht nur originell und persönlich sind, sondern auch nachhaltig. So beglückt ihr nicht nur die Beschenkten, sondern auch die Umwelt.

Ökologische und fair gehandelte Produkte

Der Biobay-Shop bietet euch eine große Auswahl an unterschiedlichen nachhaltigen Produkten. Bio-Wein, Fairtrade-Shirts aus Indien, Haushaltsartikel, Lebensmittel oder gesundes Spielzeug aus Deutschland und vieles mehr. Alle Artikel sind mit streng kontrollierten Umwelt- und Fairtrade-Zertifikaten ausgezeichnet. Hier könnt ihr euch sicher sein, dass Öko drin ist, wenn Öko draufsteht.

Bäume verschenken

ForestFinance bietet ganz besonders nachhaltige Weihnachtsgeschenke, mit denen ihr einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten könnt. Außerdem beschert ihr dem Beschenkten eine nachhaltige Rendite.

Der GeschenkBaum kostet einmalig 60 Euro. Ihr erhaltet dann eine exklusive Geschenkurkunde in einer Holzschatulle. Mit dem Geld pflanzt ForestFinance einen Baum in Panama, der FSC-zertifiziert gepflegt wird und nach 25 Jahren geerntet wird. Der Ertrag aus dem Holzverkauf wird dem Beschenkten dann gutgeschrieben. Aufgrund der Preisentwicklung für tropische Edelhölzer in den letzten 30 Jahren kann man mit einer Rendite von ungefähr 4,5 Prozent rechnen. Weiterlesen

13 Jul 2011

Die Bio-Fischmarke followfish will für aktiven Meeresschutz sensibilisieren

Keine Kommentare Gesundheit und Ernährung, Nachhaltiger Konsum

Rücksichtslose Überfischung ist eine der Hauptursachen dafür, dass die Weltmeere am Rande des Kollapses stehen. followfish ist die Bio-Fischmarke, die sich deshalb konsequent für nachhaltigen Fischfang stark macht. In ihrem Video Spot bringt followfish die Botschaft „Nachhaltig fischen, Meere schützen“ auf sympathische und originelle Weise zum Ausdruck. Der Video Spot zeigt die Probleme, die zum jetzigen Zustand der Weltmeere geführt haben. followfish schwimmt gegen den Strom und will eine Abkehr von der zerstörerischen Praxis der totalen Ausbeutung der Weltmeere erreichen – und dies besser heute als morgen, denn ökologisch intakte Meere sind nun einmal überlebenswichtig. followfish regt mit diesem Spot zum Nachdenken über ein wichtiges Thema an, das uns alle angeht.

05 Apr 2011

Weniger Fleisch wäre gesünder für Mensch, Tier und Umwelt

2 Kommentare Gesundheit und Ernährung, Umdenken und Mitmachen
Weniger Fleisch wäre gesünder

© Rainer Sturm / pixelio.de

Zum Weltgesundheitstag am 7. April erinnert die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN die Konsumenten daran, dass Fleisch zu den gesundheitsschädlichsten Lebensmitteln gehört. Es ist nachweislich für die am weitesten verbreiteten Zivilisationskrankheiten und Haupttodesursachen verantwortlich.

Doch Tierprodukte sind auch ungesund für unser Klima: Bereits mehrere internationale Studien belegen, dass Massentierhaltung – aus der über 90 Prozent des Fleisches stammen – der größte Verursacher des Klimawandels ist.

Dass Massentierhaltung auch ungesund für die Tiere ist, versteht sich von selbst. „Die Menschen haben die geistige Verbindung zwischen dem Tier auf der Wiese und dem Stück Fleisch auf dem Teller verloren“, betont Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. „Viele verdrängen die Tatsache, dass das, was sie gerade zu sich nehmen, einmal gelebt und gefühlt hat.“

Heute weiß man, dass der Konsum von Fleischprodukten zu Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen und bestimmten Krebsarten führen kann. VIER PFOTEN fordert daher ein Umdenken nicht nur seitens der Konsumenten: „Bei der Forschung zu Tierversuchsalternativen ist die so genannte 3R-Methode verbreitet: Reduce, Refine, Replace. Dies lässt sich auch auf den Fleischkonsum und die Fleischproduktion umlegen“, betont Stadler abschließend:

  • Reduce: Viele Ernährungsexperten empfehlen eine Reduktion des Fleisch- und Wurstkonsums auf maximal drei Portionen pro Woche
  • Refine: Massentierhaltung muss Schritt für Schritt durch Freilandhaltung ersetzt werden
  • Replace: Schmackhafte pflanzliche Fleisch- und Wurstprodukte gibt es in immer größerer Auswahl in immer mehr Supermärkten.
31 Mrz 2011

Skurriles aus aller Welt: Die Solarjacke für den Hund

Keine Kommentare neue Technologien

Auf der Suche nach skurrilen Erfindungen aus der Welt der Nachhaltigkeit, sind wir auf diese ulkige Kreation gestoßen: Eine Solarjacke für Hunde. Grüner Daumen nach oben, finden wir – denn während der Erfinder und sein Vierbeiner durch Wald und Wiesen tollen, kann dank der zwei Solarkollektoren auf Bello’s Rücken beispielsweise das Handy aufgeladen werden, und das sogar mit alternativer Energie! Wie dies aussieht, könnt ihr Euch im folgenden Video ansehen:

08 Mrz 2011

Tierversuchsfreie Kosmetik erkennt man am „Leaping Bunny“

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum, Umdenken und Mitmachen

Tierversuchsfreie Kosmetik erkennt man am Leaping Bunny

Das Symbol des „springenden Hasen“ schmückt mittlerweile auch in Deutschland immer mehr Kosmetikprodukte. Das Siegel zeichnet Kosmetik- und Haushaltsprodukte aus, die ohne Tierversuche hergestellt und vertrieben werden und ist somit das erste globale Tierschutzsiegel in der Kosmetikbranche. Ins Leben gerufen wurde das „Leaping Bunny“-Qualitätssiegel in einer Kooperation von zahlreichen internationalen Tierschutzorganisationen, wie Vier Pfoten, BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection, England) und LAV (Lega Anti Vivisezione, Italien).

Das „Leaping Bunny“-Siegel für tierleidfreie Kosmetik entspricht den Richtlinien für „Humane Cosmetic Standards“ (HCS). Demnach erklärt sich jeder qualifizierte Kosmetikhersteller dazu bereit, die Richtlinien ausnahmslos einzuhalten. Die zertifizierten Marken werden außerdem regelmäßig und unabhängig kontrolliert. Eine tolle Initiative mit einer anregenden Message! Wagt auch ihr den Sprung zur tierfreundlichen Schönheitspflege und haltet die Augen offen beim nächsten Beauty-Einkauf. Alle Labels mit dem „Springenden Hasen“ sowie weitere Infos rund um die Leaping Bunny-Organisation findet ihr unter www.leapingbunny.org.

29 Sep 2010

Welttierschutztag am 4. Oktober: Jetzt Tierbotschafter werden!

Keine Kommentare Umdenken und Mitmachen, Umwelt und Klima

WSPA Welttierschutzgesellschaft DeutschlandAnlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober 2010 ruft die WSPA Welttierschutzgesellschaft dazu auf, Teil der Bewegung für eine „Weltweite Tierschutzerklärung“ zu werden. Mit der Kampagne „Werden Sie Tierbotschafter – Ihre Stimme für den Tierschutz!“ wird um Unterstützung geworben. Jeder kann mitmachen und seinen Namen unter die „Weltweite Tierschutzerklärung“ setzen.

Gerade erwacht die Welt, um sich den ökologischen und sozialen Problemen zu widmen. Zeit um auch an die Tiere zu denken. Sie gehören zum täglichen Leben, sind treue Begleiter und Existenzgrundlage von Milliarden Menschen weltweit. Und trotzdem gibt es keinen globalen Schutz für Tiere vor Misshandlung, Ausbeutung und Elend.

Die WSPA Welttierschutzgesellschaft arbeitet daran, den Tierschutz zum Anliegen der internationalen Politik zu machen. Tiere sind fühlende Lebewesen und haben ein Recht auf ein artgerechtes Leben. Die WSPA fordert, dass sich die Staatengemeinschaft zu dieser Botschaft bekennt. Mit Hilfe einer internationalen Petition konnte die WSPA bisher mehr als zwei Millionen Unterschriften gewinnen. Gespräche mit Regierungsvertretern haben dafür gesorgt, dass schon 40 Länder ihre Unterstützung für das internationale Übereinkommen zugesagt haben.

Doch erst mit der Anerkennung der „Weltweiten Tierschutzerklärung“ durch die Vereinten Nationen wird die entscheidende Tierschutzgrundlage geschaffen: Regierungen würden darin bestärkt werden, ihre Tierschutzgesetze zu verbessern. Es gäbe einen Grundstein für Länder, die bisher nicht über Tierschutzgesetze verfügen. Gleichzeitig wird das öffentliche Bewusstsein über die Wichtigkeit des Tierschutzes und für die Grundbedürfnisse von Tieren gestärkt.

13 Aug 2010

Der „Jugendreport Natur 2010“ belegt Ahnungslosigkeit von Jugendlichen

Keine Kommentare Umwelt und Klima

Seit rund zwei Jahrzehnten sind ausgehend vom Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Marburg junge Menschen nach ihrem subjektiven Verhältnis zur Natur befragt worden. Anfangs waren es vorwiegend seminaristische Studien, welche die Grundlage für den ersten Versuch eines umfassender angelegten „Jugendreports Natur“ aus dem Jahr 1997 legten. Seither wurden in regelmäßigen Abständen zusammengenommen knapp 15.000 Schüler der Sekundarstufe mit naturbezogenen Fragebögen zu Wissen und Werten sowie Vorlieben, Interessen und Erfahrungen konfrontiert.

Ergebnis aus dem Jugendreport Natur 2010 zum Thema Alltagswissen Wild

Thematisch handelt es sich bei den Jugendreports um Querschnittstudien, die ein breites Themenfeld abdecken. Sie machen deutlich, dass sich die Naturbeziehung von Jugendlichen (aber nicht nur von ihnen) durch zahlreiche Ungereimtheiten und Widersprüche auszeichnet. Abgesehen von notorischen Wissensdefiziten, wie sie ähnlich allerdings im letzten Jahrhundert von jeder Generation ihrem Nachwuchs zur Last gelegt wurde) sind hierfür u.a. auch ein inkonsistenter Naturbegriff, eine pseudoreligiöse Naturverklärung und ein ambivalenter Naturzugriff charakteristisch. Ihre empirischen Korrelate lassen sich durch folgende Schlagworte beschreiben:

Naturdistanz
Das Wissen junger Menschen über alltägliche Naturerscheinungen ist in hohem Maße lücken- und fehlerhaft. Ihr Interesse an natürlichen Zusammenhängen nimmt kontinuierlich ab. Ihr Bedarf an Naturnähe und Natürlichkeit fällt deutlich schwächer aus als bei Erwachsenen. Vielen erscheint alles, was mit Natur zu tun hat, einfach langweilig.

Natur-Paradox
Was ihr Verständnis von Natur betrifft, so reproduzieren Jugendliche die herrschende Meinung, dass sich wirkliche Natur durch die Unberührtheit von menschlichen Einflüssen auszeichnet. Menschliche Eingriffe haben eine unmittelbare Denaturierung von natürlichen Objekten zur Folge. Die Frage nach der Natur des Menschen führt zwangsläufig zu Widersprüchen und Zirkelschlüssen.

Bambi-Syndrom
Explizit darauf angesprochen, messen Jugendliche der Natur einen hohen Wert zu. Sie erscheint ihnen außerordentlich wichtig, gut, schön und harmonisch, aber auch verletzlich, bedroht und hilfsbedürftig. Daraus resultiert die nachdrückliche Aufforderung, sie zu schützen, sauber zu halten und nicht zu stören, sondern ihr zu helfen. Tiere und Pflanzen müssen gehegt werden. Das Jagen von Tieren und das Fällen von Bäumen schaden aus jugendlicher Sicht der Natur.

Störenfried-Komplex
Jeder menschliche Eingriff wird als illegitime Störung empfunden. Die unausweichliche Notwendigkeit einer massenhaften Nutzung der Natur zur Sicherung unserer materiellen Lebensbedingungen ist den meisten Jugendlichen nicht hinreichend bewusst. Man weiß eher wenig über den Zusammenhang von Naturressourcen und Konsumprodukten und neigt zur Verdrängung wirtschaftlicher Aspekte der Natur, während die individuelle, besonders die eigene Naturnutzung kaum Probleme bereitet.

Nachhaltigkeits-Falle
Das auf die Art der wirtschaftlichen Naturnutzung gemünzte Nachhaltigkeits-Postulat ist jungen Menschen von daher kaum zugänglich. Die Forderung nach einem nachhaltigen Umgang mit Natur begreifen sie stattdessen als moralisches Gebot nach Art des Bambi-Syndroms.

Weltbild-Parzellierung
Das Naturbild junger Menschen zerfällt in weitgehend unzusammenhängende Parzellen. Die Korrelationen zwischen Kenntnissen und Bekenntnissen, Naturerfahrungen und -einstellungen, Wertvorstellungen und Handlungen, Naturmoral und Freizeitvorlieben fallen gering aus. Besonders hoch ist der Bruch zwischen dem hoch aufgeladenen Wertehorizont einerseits und alltäglichen Naturumgang andererseits.

Quelle: Natursoziologie.de