Schlagwort: Tiere

12 Jul 2010

Nachhaltige Kratzmöbel für Katzen

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum

Nachhaltige Kratzmöbel für Katzen

Dass nachhaltige Möbeldesigns aus Pappe bereits schwer im Trend liegen, haben uns schon viele Designer vor Augen geführt. Es spricht schließlich auch vieles dafür: Pappe ist einfach zu verarbeiten, kostengünstig und in den meisten Fällen nachhaltig und ungiftig. Warum den Wertstoff also nicht auch bei Möbelstücken für das geliebte Haustier einsetzen? Bisher musste man Stilbruch begehen, wenn es darum ging, der eigenen Katze eine Kratzfläche zu bieten. cat-on hat allerdings den Trend von Nachhaltigkeit für sich entdeckt und designt formschöne Kratzmöbel für Katzen aus umweltfreundlicher und recycelter Wellpappe. Die Kratzflächen sind erstaunlich stilvoll und robust und direkt im Online-Shop von cat-on erhältlich. Bei Preisen ab 24 Euro bis 299 Euro ist sicherlich für jeden Geldbeutel und Geschmack etwas dabei. Eine echt nachhaltige Stilrevolution!

08 Jul 2010

Politiker stimmen gegen die Verbesserung der Kaninchenmast

Keine Kommentare Gesundheit und Ernährung, Nachhaltiger Konsum

Im März diesen Jahres hatte die Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung, Ilse Aigner, noch großmundig Verbesserungen bei der Haltung von Mastkaninchen angekündigt. Nun heben die Vertreter von Schwarz-Gelb genau für das Gegenteil den Arm zur Abstimmung. Verbesserungen wurden mit der Mehrheit der Koalition abgelehnt.

VIER PFOTEN Mitarbeiter Marcus Müller ist entsetzt: „Es herrscht akuter Handlungsbedarf!“ Millionen von Mastkaninchen in Deutschland leben in engen Käfigbatterien – unter Bedingungen, die bei allen weiteren Nutztierarten strafbare Tierquälerei wären. Kannibalismus, Selbstverstümmelung und Todesraten über zwanzig Prozent gehören bei den Mastkaninchen zum Alltag.

VIER PFOTEN hatte im März Bildmaterial aus Kaninchenmastanlagen in fünf Bundesländern veröffentlicht. Die Bilder von verstümmelten Tieren, überfüllten Käfigen und verwesenden Kadavern erschütterten Deutschland.

Marcus Müller erklärt: „Die Politik sollte sich ein Beispiel an der Wirtschaft nehmen. Während der CDU/CSU und FDP Tiere mal wieder egal sind, haben REWE, LIDL, tegut, Famila , ALDI Süd und weitere Supermarktketten bereits Konsequenzen gezogen und verzichten freiwillig auf Kaninchenfleisch.“ Auch die Bauern erkennen mehr und mehr die Zeichen der Zeit: Die Anzahl der abgebauten Käfigbatterien steigt, sie werden durch Bodenhaltung mit Platz zum Hoppeln und Heu zum Knabbern ersetzt.

Die Experten der Bundestierärztekammer bezeichnen die Kaninchenhaltung im Batteriekäfig ebenso als eindeutige Tierquälerei. Für Marcus Müller ist die Entscheidung der Politik unverständlich: „Wir von VIER PFOTEN fordern, dass die Politik endlich die Unumgänglichkeit eines Verbots für Mastkaninchenhaltung in Käfigen erkennt. Es ist schon erstaunlich, dass sich die deutsche Koalition selbst von der Lobby der knapp hundert Kaninchenmäster Deutschlands vor den Karren spannen lässt.“

11 Mrz 2010

Gesunde Produkte für Hunde

Keine Kommentare Gesundheit und Ernährung

Gesunde Produkte für Hunde

Der Mannheimer Hundeshop Martha & Lotte vereint alles rund um den Hund unter einem Dach. Da darf natürlich auch eine hauseigene Hundebäckerei nicht fehlen. Feine Dinkelmuffins, handgemachte Leberherzen und Co. lassen hier nicht nur jedes Hundeherz höher schlagen, sondern auch das des Besitzers: Denn bei Martha & Lotte werden ausschließlich feinste Naturprodukte verwendet. Die Leckereien bestehen aus schmackhaftem und hundeverträglichem Obst, Gemüse, Früchten, Fleisch, Dinkelmehl und ausgesuchten Ölen. Auch Allergikerhunde kommen nicht zu kurz: für sie gibt es glutenfreie Leckereien. Auf unverträgliche und umstrittene Inhaltsstoffe, wie Salz, Zucker, Zusatz- und Konservierungsstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker wird in der Bäckerei verzichtet. Auch Schokolade, Zwiebeln, Pfeffer und Knoblauch sind in den Keksen von Martha & Lotte tabu. Stattdessen verwenden die Bäcker nur beste Zutaten aus biologischem Anbau für die Vierbeiner. Hier schlemmt eben auch der Hund mit gutem Gewissen! Wer mehr über die feinen Leckereien und das Angebot bei Martha & Lotte erfahren möchte, findet weitere Infos unter www.martha-lotte.de. Wuff!

22 Feb 2010

Der heimische Rothirsch ist bedroht

Keine Kommentare Umwelt und Klima

Die Vereinten Nationen haben 2010 zum Internationalen Jahr der Biologischen Vielfalt erklärt. Die Deutsche Wildtier Stiftung nimmt das UN-Jahr zum Anlass, auf die Situation heimischer Wildtiere vor unserer Haustür aufmerksam zu machen. Denn Feldlerche und Feldhase, Reh und Rothirsch, Luchs und Laubfrosch sind ebenso faszinierend wie exotische Tierarten. Heute geht es um den unbekannten König der Wildtiere: den Rothirsch.

Rothirsch im Wasser (Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung/T. Martin, 2010)

Rothirsche sind Wiederkäuer. Wie Rinder haben sie einen Pansen, der bis zu 25 Liter Nahrung fassen kann. Hirsche verdauen verholztes Gras genauso gut wie Kräuter und Knospen, Moose und Flechten, Eicheln und Kastanien. Am Tag nehmen sie etwa zwanzig Kilogramm Nahrung auf – sie „äsen“, wie es der Jäger nennt. Doch Nahrung ist am Winterende besonders knapp. „Die Tiere beginnen deshalb auch die Rinde von den Baumstämmen zu schälen“, sagt der Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung, Hilmar Freiherr von Münchhausen. Das Schälen von Bäumen ist aus Sicht der Forstwirtschaft ein Schaden, denn Baumwachstum und Holzqualität werden erheblich gemindert. Geschälte Bäume finden sich vor allem dort, wo der Rothirsch keine andere Nahrung findet und er zudem auch noch durch Menschen aufgeschreckt wird. Die Folge: der Rothirsch gilt als Schädling.

„Nicht der Rothirsch ist das Problem, sondern die fehlenden Äsungsflächen und Ruhezonen für das Wild“, erklärt Baron Münchhausen. Dabei sind Jäger, Land- und Forstwirte gleichermaßen gefragt. „Wildwiesen bieten bei geeigneter Lage dem Wild schon früh im Jahr Nahrung. Auch Prossholz-Flächen werden gern angenommen“, sagt Baron Münchhausen. Unter Prossholz versteht der Fachmann schnell wachsende Weichholzarten wie Weide und Holunder, Robinie und Eberesche. Rinde und Knospen dieser für das Wild gepflanzten Bäume sind eine hervorragende Äsung nicht für den Rothirsch, sondern auch für Reh und Feldhase.

Der Rothirsch verbringt bis zu zehn Stunden am Tag mit dem Äsen. Dann wird die Nahrung weitere sechs Stunden wiedergekäut. Können die Tiere nicht regelmäßig Nahrung aufnehmen, leiden sie unter Äsungsstörungen, die sogar zu Pansenerkrankungen führen können.

„Rothirsche sind eigentlich Tiere der halboffenen Landschaft und nicht die Könige des Waldes“, sagt der Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. Erst der Mensch hat den Hirsch in den Wald zurückgedrängt und selbst dort leidet er unter Störungen durch den Menschen. Daher ist Ruhe in den Lebensräumen des Rotwildes das wichtigste Gebot. Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert deshalb mehr Wildruhezonen, die Einhaltung des Nachtjagdverbotes, eine Verkürzung der Jagdzeit und „Holz für den Hirsch“ – damit er nicht weiter als Waldschädling in Verruf gerät.