Schlagwort: Trends

23 Mrz 2011

Recycling: Aus Holzböden werden Skateboards

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum

Glide SkateboardsHabt ihr euch beim Schauen eines Basketball-Spiels eigentlich schonmal gefragt, was mit den Holzböden in der Halle passiert, wenn sie abgenutzt sind? Künstler und Handwerker Brian Lopez, dem auch das Label Glide Skateboards gehört, hatte eine äußerst extravagante Geschäftsidee: Warum nicht einfach die Böden recyceln? Was er aus ihnen macht? Etwas Ungewöhnliches: Sie bleiben ihrem sportlichen Ursprung treu und werden in Skateboards recycelt.

Brians Meinung nach war es an der Zeit, Mutter Natur endlich mal ruhen zu lassen und sich an Ressourcen zu bedienen, die bisher vielleicht unentdeckt waren. Und wie kann man die Erde am Besten schonen? Mit Recycling! Das Resultat seines nachhaltigen Einfalls ist eine coole Linie mit einzigartigen Skateboards. Das Sahnehäubchen seiner Idee: Durch das Recyceln ist jedes Board ein absolutes Unikat. Alles Weitere über die umweltbewussten Boards von Brian Lopez erfahrt ihr auf www.glideskateboards.com.

Recycelte Skateboards von Glide Skateboards

Quelle: www.glideskateboards.com

16 Feb 2011

Kompostierbare Schuhe von OAT Shoes

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum

OAT ShoesBereits vor einer ganzen Weile haben wir uns auf die Suche nach nachhaltigen Schuhen gemacht und euch TOMS Shoes vorgestellt. 100% sozialverträglich, denn für jedes verkaufte Paar Schuhe schenkt TOMS ein neues Schuhpaar an ein Kind in Not. So kann jeder Shoe-Addict zum Wohltäter werden. Auf dem Komposthaufen kann man die abgetragenen Stoffschuhe dennoch nicht entsorgen.

Bei OAT Shoes ist das anders! Die Schuhe von OAT sind ausschließlich aus biologisch abbaubaren Materialien hergestellt. Das bedeutet, dass ihr sie einfach im Garten vergraben oder auf den Komposthaufen schmeißen könnt. Abgesehen davon, dass die Sneakers von der Sohle bis zum Schnürsenkel ökologisch abbaubar sind, sehen sie auch noch cool aus. Belohnt wurden die Jungs von OAT Shoes bereits mit dem zweiten Preis bei den Green Fashion Awards in Amsterdam. Erhältlich sind die Sneakers leider noch nicht, aber wir hoffen in Zukunft mehr von dieser Art von nachhaltiger Kleidung zu sehen.

Kompostierbare Schuhe von OAT Shoes

Quelle: Marielle von Leewen für OAT Shoes, www.oatshoes.com

25 Jan 2011

Was bedeutet „Social Entrepreneur“?

11 Kommentare Social Entrepreneurs

„Social Entrepreneurs“ sind die neuen Helden der globalen Zivilgesellschaft. Sie wollen mehr erreichen als nur Wachstum und Gewinn, sie wollen die Welt besser machen. Und sie engagieren sich dort, wo der Staat Hilfen kürzt oder Unternehmen keine Gewinne erwarten. Was versteckt sich hinter dem Begriff „Social Entrepreneurs“?

Der Begriff Social Entrepreneurship ist neu, das Phänomen nicht. Es hat immer Social Entrepreneurs gegeben, und viele Institutionen sind durch sie entstanden. Das sagt einer, der es wissen muss. Günter Faltin hat die Stiftung Entrepreneurship ins Leben gerufen, ist Professor an der Freien Universität Berlin und hat dort den Arbeitsbereich Entrepreneurship aufgebaut, er ist außerdem der Kopf hinter der Teekampagne. Für ihn sind Henri Dunant, Gründer des Roten Kreuzes, oder Friedrich von Bodelschwingh, der bereits im 19. Jahrhundert eine Organisation ins Leben rief, die nach wirtschaftlichen Grundsätzen arbeitete und eigene Handwerksbetriebe, eine eigene Strom- und Wasserversorgung, Schulen und Ausbildungsstätten betrieb, gute Beispiele für frühe Social Entrepreneurs.

Was also ist ein Social Entrepreneur?

Wörtlich ist ein Entrepreneur jemand, der etwas „unter-nimmt“ (französisch: „entre“ und „prendre“). Im normalen Sprachgebrauch wird mit Entrepreneurship die Gründung eines Unternehmens bezeichnet. Der Begriff hat aber eine viel umfangreichere Bedeutung. Die meisten Ökonomen führen ihn auf Jean Baptiste Say zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurück, der sagt: Entrepreneure schaffen Werte – durch höhere Produktivität und Innovation. Das englische „Social“ vorangestellt, bekommt dieser Unternehmertypus gleich eine andere Bedeutung. Er verbindet wirtschaftliches Denken mit einer Vision. Sozial handeln, neue Ideen umsetzen und damit im Idealfall noch Geld verdienen – das zeichnet einen Sozialunternehmer aus. Auch wenn man seine Leistung nicht immer in Geld messen kann.

Muhammad Yunus

Muhammad Yunus, Gründer der Grameen Bank

Als Ikone des Social Entrepreneurs gilt vielen Muhammad Yunus. Der Vater des Mikrofinanzkonzepts und Gründer der Grameen Bank revolutionierte das Verständnis und die Vorgehensweise in der Kreditvergabe. Denn lange Zeit herrschte die Meinung, dass Arme weder kreditwürdig seien und noch fähig zu sparen. Darüber hinaus waren bzw. sind sie für das konventionelle Bankensystem nicht rentabel, weil Kleinstkredite aus deren Sicht einen zu hohen Verwaltungsaufwand verursachen. Yunus, Wirtschaftsprofessor aus Bangladesch, schuf ein gänzlich neues System, bewies, dass die Armen gute Kreditrisiken sind und dass man eine Organisation aufbauen kann, die sich größtenteils selbst finanziert, Zinsen verlangt und erhält. Damit hat er gezeigt, dass man Kleinkredite zu einem tragfähigen ökonomischen System ausbauen kann, das gleichzeitig Entwicklung ermöglicht und Armut reduziert. Und dass Geld und sozialer Ausgleich sich nicht widersprechen müssen. Denn hinter Muhammad Yunus verbirgt sich kein ehrenamtlicher Sozialarbeiter, sondern ein gewinnorientierter Geschäftsmann mit sozialer Mission. Weiterlesen

23 Jan 2011

Was verstehen die Deutschen unter dem Begriff „Nachhaltigkeit“?

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum, Umdenken und Mitmachen

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist in aller Munde. Viele Organisationen und Unternehmen betonen heutzutage ihr nachhaltiges Engagement. Aber was versteht eigentlich die breite Öffentlichkeit darunter?

Dieser Frage ist aktuell die GfK in Nürnberg für die SOS-Kinderdorf-Stiftung nachgegangen. „Stiften“ ist die nachhaltigste Form der Förderung, da eine Stiftung auf Ewigkeit angelegt ist. So kommen zum Beispiel im Fall der SOS-Kinderdorf-Stiftung die Stiftungsmittel dauerhaft den benachteiligten Kindern und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderungen zugute, die in den SOS-Kinderdorf-Einrichtungen betreut werden.

Deutsche engagieren sich lieber sozial, wenn Hilfe nachhaltig wirkt Bei „Nachhaltigkeit“ denken die Deutschen vorrangig an die Aspekte „Dauerhaftigkeit“ bzw. „andauernd“. Ein Drittel der insgesamt 1.000 befragten Personen nannte diese beiden Begriffe auf die Frage, was man unter Nachhaltigkeit verstehe bzw. was Nachhaltigkeit für sie bedeute. Alle anderen Faktoren wie „umweltbewusstes oder zukunftsorientiertes Handeln, Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen, sparsamer Umgang mit Ressourcen oder schützen / bewahren / erhalten“ rangieren mit jeweils unter zehn Prozent weit abgeschlagen auf dieser Rangliste.

Wie man im sozialen Bereich nachhaltig helfen könnte, wissen über 42 Prozent der Deutschen. Und von den 82 Prozent, die sich sozial engagieren, würden es 74 Prozent sehr viel lieber bzw. etwas lieber tun, wenn sie wüssten, dass ihre Hilfe nachhaltig und langfristig wirkt. Erfreulicherweise würden sich gut 62 Prozent am liebsten für Kinder und Jugendliche nachhaltig engagieren, gefolgt von „sozialen Projekten in meiner Stadt bzw. Gemeinde, Menschen mit Behinderungen, Umwelt und Natur“ (jeweils 34 bis 35 Prozent). Dass die Zuwendung an eine Stiftung Jahr für Jahr erneut – und damit nachhaltig und langfristig – wirkt, beurteilen 67 Prozent als sehr gut bzw. gut. Als ein klares Signal an die Unternehmen können die über 96 Prozent verstanden werden, die der Meinung sind, dass sich Unternehmen im Rahmen ihrer unternehmerischen Verantwortung, also ihres nachhaltigen Engagements, auch sozial engagieren sollten.

10 Dez 2010

DeinRegal verkauft individuelle Regale und pflanzt Bäume

2 Kommentare Nachhaltiger Konsum, Social Entrepreneurs

DeinRegal verkauft individuelle Regale und pflanzt BäumeIn Zeiten, in denen man sich sein Müsli oder Parfum im Internet zusammenstellen kann, liegen die beiden Jungunternehmer Christoph Jung und Daniel Kollmann mit ihrer Idee voll im Trend: Sie verkaufen Regale, die der Kunde individuell seinen Vorstellungen entsprechend entwerfen kann. Doch sie gehen dabei noch einen entscheidenden Schritt weiter: Mit jedem verkauften Regal geben sie der Natur ihren Einsatz hundertfach zurück.

Für jedes Regal, das die DeinRegal GmbH baut und verkauft, fließt ein fester Betrag in Wiederaufforstungs-Projekte in Indien der Andheri-Hilfe Bonn e.V. Die Baum-Spende ist im Preis inbegriffen. Im Durchschnitt werden mit jedem Regalkauf 100 Bäume gepflanzt. Der Käufer bekommt dies amtlich mit einer Urkunde der Andheri-Hilfe über die Anzahl der gepflanzten Bäume bestätigt. „Ein Konzept, das hoffentlich viele Nachahmer findet“, sagt Daniel Kollmann, der selbst in der Entwicklungshilfe gearbeitet hat.

Mit Hilfe eines Konfigurationstools lässt sich auf dem Bildschirm schnell und einfach ein passgenaues und individuelles Regal aus Massivholz entwerfen. Das Design der Regale ist bewusst schlicht gehalten. Sämtliche Wände und Böden können beliebig verschoben und problemlos allen Raumanforderungen angepasst werden. Wer bisher an den Charakterzügen einer Altbauwohnung verzweifelt ist, Türumbauten oder Dachschrägen mit einplanen möchte, für den bietet DeinRegal die optimale Lösung. Kunden, die beim Aufbau oder Ausmessen Unterstützung brauchen, bietet DeinRegal deutschlandweit entsprechende Leistungen an.

„In der heutigen Welt wünschen sich immer mehr Kunden individuelle, hochwertige und nachhaltige Produkte, die aber dennoch erschwinglich sind. Mit unseren Massivholz-Regalen sprechen wir Kunden an, die keine Produkte von der Stange kaufen wollen, die aber auch nicht bereit oder in der Lage sind, hohe Tischlerpreise in Kauf zu nehmen“, so Christoph Jung, einer der Geschäftsführer und studierter Maschinenbau-Ingenieur. „Unser Anspruch ist es, hohe Qualität zu liefern und gleichzeitig vollkommen nachhaltig zu arbeiten.“

01 Nov 2010

TransFair e.V. setzt sich für Fairtrade ein

3 Kommentare Nachhaltiger Konsum, Umdenken und Mitmachen

Auch bei Lebensmitteln gibt es Trends. Fairtrade ist ein solcher Trend. Fairtrade oder fairer Handel bedeutet, wir zahlen etwas mehr für den Kaffee, die Schokolade oder die Baumwollhose, damit den Herstellern auf den Farmen und in den Fabriken faire Löhne gezahlt werden können. Helfen durch kaufen erfreut sich sehr großer Beliebtheit, vor allem weil diese Hilfe nachweislich ankommt. Sieben Millionen Menschen weltweit profitieren heute schon vom fairen Handel. Und seit kurzer Zeit gibt es für Leute, die auf diesem Gebiet tätig sind auch einen Preis. Philipp Blanke berichtet…

Über TransFair e. V.

Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair wird von 36 Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland 150 Lizenznehmer rund 1.000 Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Gewürze, Rosen und Textilien aus Fairtrade-Baumwolle an. Die Fairtrade-Produkte sind in über 30.000 Supermärkten, in den Lebensmittelabteilungen der Warenhäuser, im Naturkosthandel und in allen Weltläden erhältlich. Darüber hinaus schenken rund 15.000 Kantinen, Cafés, Mensen und Hotels fair gehandelten Kaffee und andere Produkte aus.

15 Okt 2010

ACHT GRAD spendet Zicklein für Simbabwe

Keine Kommentare Gesundheit und Ernährung

ACHT GRAD spendet Zicklein für SimbabweDie Bio-Weinschorle ACHT GRAD hat eine tierisch gute Spendenaktion gestartet. Für jeden verkauften Karton Bio-Wein über die Internetseite www.8-grad.net spenden die Jungs ein Zicklein für bedürftige Familien in Simbabwe. Zusätzlich erhält pro 200 „Gefällt mir“-Klicks auf der Facebook-Fanpage eine weitere Familie in Simbabwe ein Zicklein und unter allen Teilnehmern der Spendenaktion wird ein Karton ACHT GRAD verlost. Eine tolle Idee, die unterstützt werden sollte.