Thema: Auto und Mobilität

30 Jul 2010

„Quartier Vauban“ in Freiburg: So könnte die Stadt von Morgen aussehen

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Freiburg Vauban

Quelle: www.vauban.de

Das 2006 fertiggestellte Freiburger Stadtviertel Vauban ist so außergewöhnlich, dass es die Siedlung bereits in die New York Times geschafft hat. Vauban verfolgt ein strenges umweltfreundliches Konzept: Fast alle Häuser sind mit Solarzellen auf den Dächern besetzt, haben Vakkuumtoiletten und ein kreislauforientiertes Abwassersystem – und der Stadtteil ist autofrei! 70% der 5.500 Bewohner besitzen kein Auto, 57% haben ihr eigenes verkauft, als der Umzug nach Vauban immer näher rückte. Parkplätze sind kaum vorhanden und wenn, dann sind sie sehr teuer. Statt von Autos, wird das Bild der Solar- und Ökosiedlung von viel Grün und Fahrrädern geprägt. Eine vorbildliche Alternative für ein besseres Leben in der Stadt von Morgen.

21 Jul 2010

Airbus startet Ideen-Wettbewerb für umweltfreundliches Fliegen

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Airbus hat heute auf der internationalen Luftfahrtmesse im englischen Farnborough den Wettbewerb „Fly Your Ideas (FYI)“ gestartet. Universitätsstudenten aus Deutschland und der ganzen Welt sind aufgerufen, in drei- bis fünfköpfigen Teams Ideen für eine noch umweltfreundlichere Flugzeugindustrie zu entwickeln. Das Siegerteam erhält 30.000 Euro, das zweitplatzierte Team 15.000 Euro.

Zur Teilnahme sind Studenten jeglicher wissenschaftlicher Disziplin eingeladen – vom Ingenieurswesen über Marketing, von der Betriebswirtschaft bis zur Philosophie und Design. Begrüßt werden Vorschläge zu allen Aspekten des „ökologischen Lebenszyklus“ eines Flugzeuges, der aus fünf Phasen besteht: Entwicklung, Zulieferkette, Fertigung, Flugzeugbetrieb und Recycling von Flugzeugen. Dieser innovative Ansatz von Airbus soll die Umweltverträglichkeit eines Flugzeugs und seines Produktionsprozesses weiter verbessern.

Charles Champion, Airbus Entwicklungsvorstand und FYI-Schirmherr, sagte zum Start von FYI 2011: „Der Wettbewerb soll dazu anregen, Ideen für eine nachhaltigere Welt zu entwickeln. Er ermöglicht es Airbus, Studenten in die Suche nach neuen Technologien und Möglichkeiten einzubinden und so der wachsenden Nachfrage nach Flugverkehr mit einer besseren Umweltverträglichkeit nachzukommen.“

Der internationale Airbus-Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt und besteht aus drei Runden mit wachsendem Schwierigkeitsgrad, in denen Airbus- und Branchenexperten die Jury bilden. Beim ersten Wettbewerb, der im Oktober 2008 startete, nahmen 2350 Studenten aus über 80 Ländern teil. Das Projekt des Siegerteams von der Universität Queensland in Australien drehte sich um die Nutzung eines effizienten Naturfaserverbundwerkstoffs zum Einsatz in Flugzeugkabinen.

Studenten, die an FYI 2011 teilnehmen möchten, müssen sich bis zum 30. November 2010 mit ihrem Team unter www.airbus-fyi.com anmelden und bis zum 10. Dezember 2010 ihre Projekte eingereicht haben. Die fünf Teams der Endrunde gewinnen eine Reise im Juni 2011 nach Paris und präsentieren dort Ihre Projekte einer unabhängigen Jury. Die Sieger werden auf der Internationalen Luftfahrtausstellung in Paris, Le Bourget bekanntgegeben.

11 Jun 2010

Studie gewährt neue Einblicke in den Lifestyle der LOHAS

1 Kommentar Auto und Mobilität, Gesundheit und Ernährung, Nachhaltiger Konsum

Neue Einblicke in die Zielgruppe der LOHAS liefert der aktuelle Schober Lifestyle-Report. Die Abkürzung LOHAS steht für „Lifestyle of Health and Sustainability“. Damit werden Verbraucher bezeichnet, die auf Nachhaltigkeit Wert legen und die möglichst nur noch Produkte kaufen, die ethisch, sozial, fair und biologisch hergestellt werden. Wohin LOHAS in den Urlaub fahren, welche Interessen sie haben oder ob sie ein Auto besitzen, sind einige Fragen, die der Report beantwortet. Datenbasis sind 60.000 LOHAS, die im Rahmen der Schober Lifestyle-Befragung zum aktuellen Konsumverhalten Auskunft gaben.

Die hippe Zielgruppe der LOHAS ist seit der Entdeckung in den USA im Jahr 2005 von großer Bedeutung für die Wirtschaft und Werbeindustrie. Wie aber leben die „Health- und Öko-Hedonisten“ heute und was ist für sie zum Beispiel beim Kauf von Produkten wichtig? Der „Schober Lifestyle-Report“ mit dem Untertitel „LOHAS – Lifestyle of Health and Sustainability: Neue Einblicke in den neo-ökologischen Lifestyle“ zeigt beispielsweise, dass LOHAS eher weiblich und in der Altergruppe 50plus zu finden sind.

„Das Ziel unserer Studie ist, herauszufinden, wer die LOHAS sind und welche Interessen sie aufweisen. Über die Schober Lifestyle-Befragungsdaten können wir das Profil der LOHAS in der Gesamtbevölkerung identifizieren. So kann diese kaufkräftige, kritische und meinungsbildende Zielgruppe für Marketingzwecke adressgenau und direkt angesprochen werden“, so Dr. Katja Neller, Senior Consultant Data Mining & CRM von der Schober Group.

Urlaubsziele und -typen

LOHAS machen gerne in Deutschland Urlaub. Attraktive Nahziele sind aber auch Österreich und Italien sowie andere europäische Länder. Fernreisen sind bei den „Neo-Ökos“ weniger beliebt. Auch Cluburlaub kommt in dieser Lifestyle-Gruppe quasi nicht vor.

Interessen

Für welche Hobbys geben LOHAS Geld aus? Sehr weit oben stehen hier mit Garten und Kochen zwei Interessengebiete mit Bezug zu Öko- und Genussthemen. Nummer eins ist das „Bücher lesen“. Insgesamt interessieren sich die LOHAS signifikant häufiger als der Bevölkerungsdurchschnitt für Luxusthemen wie Wein, Delikatessen, Kunst, Kultur und Antiquitäten sowie Lifestyle.

Fahrzeugnutzung

LOHAS besitzen entweder kein Auto oder fahren als Erstwagen eine klassische deutsche Marke mit Traditionsimage. Außerdem fahren die „Neo-Ökos“ überdurchschnittlich oft Energiesparfahrzeuge oder Hybridautos – beziehungsweise planen sie ihre Anschaffung.

Erhebung und Studie

Die Studie basiert auf der Lifestyle-Marktanalyse und Konsumentenbefragung, der größten schriftlichen Konsumenten- befragung in Deutschland seit 1997, die zweimal pro Jahr durchgeführt wird.

03 Mai 2010

Die Presse warnt vor Elektroauto-Euphorie

4 Kommentare Auto und Mobilität, neue Technologien

Die Epoche des billigen Öls geht zu Ende, und die Autohersteller müssen sich eingestehen, dass sie mit einer Technologie von gestern nicht die Zukunft gewinnen können. Wenn die Kanzlerin nun zu einem Auto-Gipfel lädt und die Elektromobilität zur „nationalen Aufgabe“ erklärt, hört sich das an wie eine Revolution mit Ansage – und ist im Grundsatz sinnvoll. Doch Merkel sollte sich davor hüten, der E-Euphorie zu verfallen und vorschnell eine Epochenwende auszurufen. Das Versprechen, bis 2020 eine Million Autos an die Steckdose zu bringen, ist schlicht unrealistisch. Darüber hinaus weckt es den Argwohn, dass Industrie und Regierung hier ein neues Feigenblatt züchten, um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, den Klimawandel billigend in Kauf zu nehmen.

Tatsache ist: Elektrofahrzeuge sind gegenüber herkömmlichen Autos allein schon wegen ihrer hohen Kosten nicht konkurrenzfähig. Und ein Weg, deren teure Batterien in Billigprodukte zu verwandeln, ist derzeit nicht erkennbar. Vor diesem Hintergrund erscheinen Forderungen von Autoherstellern, der Staat möge doch den Aufpreis für Elektrofahrzeuge übernehmen, als Anmaßung. Auch wenn Kaufanreize nicht Tabu bleiben dürfen: Weder kann es sich der Staat leisten, der Industrie hohe Subventionen zu zahlen, noch sollte er sich dazu verleiten lassen, allein auf Elektromobilität zu setzen. Schon mehrfach hatte die Politik für sich proklamiert, den Weg zu kennen und sich flugs in technische Sackgassen manövriert. Ob Transrapid, Biosprit oder Brennstoffzellen: Immer wieder waren die Erwartungen unrealistisch hoch, immer wieder wurden Millionen an Steuermitteln vergeudet. Beim Autogipfel sollte es daher weniger um Subventionen gehen, als vielmehr um nationale und internationale Kooperationen. Denn während Chinas Planwirtschaftler die Entwicklung von Elektrofahrzeugen in ihrem Riesenreich präzise koordinieren, wird in Europa an zwölf Orten genau dasselbe erforscht. Die traditionsreichen Pkw-Hersteller des Abendlandes werden sich nach dem Ende des Erdöl-Zeitalters auf dem Weltmarkt nur dann erfolgreich neu erfinden können, wenn sie ihre Konzepte gemeinsam vorantreiben – Konkurrenz belebt in diesem Fall eben nicht das Geschäft.

Quelle: Westdeutsche Zeitung, Christoph Lumme, 03.05.2010

29 Apr 2010

Umweltschutzverbände behaupten, dass Elektroautos den Klimaschutz nicht voran bringen

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Vor undifferenzierter Euphorie zur Elektromobilität warnen die führenden Umweltschutzverbände und fordern die Bundesregierung zu einer realistischen Betrachtung von Elektrofahrzeugen auf. Die von Regierung und Industrie angepriesenen Elektrofahrzeuge bringen weder den Klimaschutz in den nächsten zehn Jahren voran, noch lösen Elektroautos die Verkehrsprobleme von heute. Greenpeace Deutschland, NABU, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Klimaschutzziele ins Zentrum der Verkehrspolitik zu stellen und in der Nationalen Plattform Elektromobilität nicht weiter einseitig den Interessen von Auto-, Chemie- und Stromkonzernen zu folgen.

Die Umweltschutzverbände appellieren an Kanzlerin Merkel, die geplanten Milliardensubventionen für die Industrie stattdessen zielgerichtet in klima- und umweltverträgliche Mobilitätslösungen für die gesamte Gesellschaft zu lenken. Die Regierung dürfe die angebliche Entscheidung der Industrie auf Elektromotoren nicht auch noch mit Steuergeld bemänteln, sondern müsse technikneutral die klimafreundlichsten Antriebstechniken befördern.

„Die Autoindustrie lenkt alle fünf Jahre mit neuen Heilsversprechen davon ab, dass sie mit ihrem aktuellen Fahrzeugangebot die EU-Klimaschutzauflagen nicht erfüllt. Jetzt sollen wieder mehrere Milliarden Euro direkte und indirekte Subventionen an die deutschen Autohersteller für ein potemkinsches Dorf der Elektromobilität im Jahre 2020 fließen, während gleichzeitig der Verkauf spritfressender PS-Boliden mit erhöhter staatlicher Förderung weitergeht“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Resch warnte vor einer erneuten „Plünderung der Steuerkassen durch die Autokonzerne“ und forderte die Bundesregierung auf, keine Steuergelder an die Autoindustrie für die Elektromobilität auszuzahlen. Stattdessen solle die Regierung mit einem aufkommensneutral finanzierten Marktanreizprogramm die besonders sparsamen Fahrzeuge unabhängig von der Technologie fördern und Spritschlucker zur Gegenfinanzierung mit einer Strafsteuer belegen. In Frankreich hat sich dieses Bonus-Malus-System ausgesprochen bewährt.

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16 Dez 2009

Private Haushalte haben 2008 weniger Pkw-Kraftstoffe verbraucht

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Die privaten Haushalte haben 2008 nach einer Analyse des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bei Pkw-Fahrten 2,3% weniger Kraftstoff verbraucht als 2007. Im Vergleich zum Jahr 2000 betrug der Rückgang 5,6%. Trotz des Verbrauchsrückgangs gaben die Haushalte 2008 mehr für Kraftstoffe aus als im Vorjahr. Grund dafür ist der deutliche Preisanstieg in diesem Zeitraum. Die Kraftstoffpreise erhöhten sich zwischen 2007 und 2008 bei Superbenzin um 4,4%, bei Diesel sogar um 14%. Dadurch stiegen die Ausgaben der Haushalte für Kraftstoffe um 3,0% auf 46,8 Milliarden Euro.

Die Analyse ergibt für die Fahrleistungen der privaten Haushalte eine erstmals rückläufige Entwicklung: sie gingen 2008 um 0,9% gegenüber dem Vorjahr zurück. Der Bestand an Personenkraftwagen (Pkw) stagnierte nahezu: 2008 gab es einen leichten Rückgang um 0,2% gegenüber dem Vorjahr. Zwischen 2000 und 2006 waren die Bestände noch um 8,4% angestiegen. Dies war auf die gestiegene Zahl von neuzugelassenen Dieselfahrzeugen und damit deren deutlichen Bestandsaufbau (+76,2%) zurückzuführen. Dagegen sanken die Bestände der Benziner ab 2003. Die gesamten Fahrleistungen waren zwischen 2000 und 2006 noch um 3,1% angestiegen.

Zu den Einsparungen im Kraftstoffverbrauch trugen auch deutliche Rückgänge beim spezifischen Kraftstoffverbrauch bei. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der Personenkraftwagen-Flotte sank zwischen 2000 und 2008 von 8,3 Liter je 100 Kilometer auf 7,6 Liter je 100 Kilometer und damit um 8,3%. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den gestiegenen Anteil der verbrauchsärmeren Dieselfahrzeuge, aber auch auf einen Rückgang der Verbrauchswerte bei den einzelnen Fahrzeugkategorien zurückzuführen.

Bis zum Jahr 2006 konnte neben dem Trend zu Dieselfahrzeugen auch ein Trend zu höheren Hubraumklassen (mehr als 1600 Kubikzentimeter) beobachtet werden. Seit 2007 geht der Anteil von Fahrzeugen höherer Hubraumklassen am Gesamtbestand jedoch zurück. Im Jahr 2008 sank er im Vergleich zum Vorjahr um 0,2%-Prozentpunkte auf 47,2%. Die in Folge der „Abwrackprämie“ sehr stark gestiegenen Neuzulassungen von Fahrzeugen kleinerer Hubraumklassen – und eine entsprechende Ersetzung größerer Fahrzeuge – wird im Jahr 2009 diesen Trend verstärken und zu einer weiteren Absenkung des durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchs führen.

Der Rückgang des Kraftstoffverbrauchs führte auch zu einer vergleichbaren Reduktion der Kohlendioxid-(CO2)-Emissionen: diese sanken zwischen 2000 und 2008 um rund 3,5 Millionen Tonnen (-3,9%) auf rund 88,7 Millionen Tonnen. Das sind gut 10% der direkten CO2-Emissionen in Deutschland (2008: 832 Millionen Tonnen).

30 Okt 2009

Die meisten Deutschen fahren mit dem Auto zur Arbeit

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Das Statistische Bundesamt hat das Verkehrsverhalten von Pendlern untersucht. Dabei kam heraus, dass die meisten Erwerbstätigen mit dem Auto zur Arbeit fahren. Fast 60% nutzen das Auto. Nur 3,5% als Mitfahrer. 13% der Erwerbstätigen wählen öffentliche Verkehrsmittel. 8,3% fahren mit dem Fahrrad und 9,5% gehen zu Fuß zur Arbeit.

Berufspendler nach dem für die längste Wegstrecke benutzten Verkehrsmittel

Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2009)

45% aller Erwerbstätigen legen weniger als 10 km zur Arbeitsstätte zurück (einfache Strecke). Bei 28% sind es zwischen 10 und 25 km. 16% pendeln 25 km oder mehr. Nur 3,4% arbeiten zu Hause. Vergleicht man die  Zahlen mit vergleichbaren Daten aus dem Jahr 1996, so stellt man fest, dass sich die Wege zur Arbeit verlängert haben. Außerdem sind Erwerbstätige länger unterwegs. 31,8% sind pro Strecke über 30 Minuten unterwegs.

Welche Verkehrsmittel genutzt werden, hängt stark von der Entfernung zum Arbeitsplatz ab. Strecken unter 10 km werden mit dem Fahrrad (17%), zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln (28%) und vor allem mit dem Auto (47,8%) zurückgelegt. Bei längeren Entfernungen fahren rund 15% der Erwerbstätigen mit Schienenverkehrsmitteln (Bahn, U-/S-/Straßenban). Das Auto ist mit 77,5% das beliebteste Verkehrsmittel.

Im Vergleich mit den Ergebnissen aus dem Jahr 1996 nahm die Nutzung des Fahrrads bei kurzen Strecken zu. Bei weiten Entfernungen wird häufiger in die Bahn umgestiegen. Insgesamt jedoch fährt die deutliche Mehrheit der deutschen Erwerbstätigen nach wie vor mit dem Auto zur Arbeit. Außerdem verbringen sie mehr Zeit auf der Straße. Angesichts steigender Benzinpreise und dringend nötigen Maßnahmen gegen den Klimawandel ist es sicherlich Zeit, dies zu überdenken.