Archiv: neue Technologien

26 Nov 2011

Smartphones: So kann man Energie sparen und die Akkulaufzeit verlängern

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Gehört ihr zu den zwölf Millionen Deutschen, die ein Smartphone besitzen? Ist der Akku von eurem Gerät auch so schnell entladen? Smartphones verbrauchen tatsächlich mehr Strom als ältere Handys. Die größeren Displays und permanente Datenverbindungen per Mobilfunk oder WLAN sorgen dafür, dass die Geräte mitunter nach weniger Stunden nachgeladen werden müssen. Hier ein paar Tipps, wie ihr die Akkulaufzeit verlängern könnt.

  • Funktionen, die gerade nicht benötigt werden, sollte man ausschalten. Dazu zählen Apps, die ständig im Hintergrund laufen, WLAN, GPS oder automatisches Abrufen von E-Mails. Bei einer Umfrage wurde aufgedeckt, dass jedoch nur 16% der Deutschen dazu bereit sind.
  • Der Energiesparmodus verlängert ebenfalls die Akkulaufzeit. Doch nur 32% der Deutschen nutzen den Stromsparmodus ihres Handys oder Smartphones. 23% der Befragten wussten gar nicht, dass es einen Energiesparmodus bei ihrem Gerät gibt.
  • Es gibt Apps, die sich automatisch darum kümmern, dass ungenutzte Funktionen abgeschaltet werden oder der Energiesparmodus aktiviert wird. Einmal installiert, machen sie ihren Dienst im Hintergrund. Beipielsweise Battery Boost für iPhone oder JuiceDefender für Android-Smartphones.
  • Übrigens würden nur 7% der Deutschen aus Energiespargründen komplett auf ihr Mobiltelefon verzichten. Zum Vergleich: Auf ihren Computer würden nur 1% verzichten. Auf ihren Fernseher würden 2% verzichten. Die Zahlen stammen aus einer repräsentativen Befragung von Toluna im Auftrag von LichtBlick.

    Energiesparen bei Smartphones

14 Nov 2011

Was sind LED-Lampen und welche Vorteile bieten sie?

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum, neue Technologien

LED-LampeIn der Europäischen Union dürfen Glühbirnen nicht mehr hergestellt und vertrieben werden. Die Energiefresser werden sukzessive durch Energiesparlampen ersetzt. Doch es gibt noch eine andere Alternative: LED-Lampen haben warmweißes, glühlampenähnliches Licht und sind langlebig und energieeffizient. Sie sind Meister der Nachhaltigkeit. Was sind LED-Lampen und welche Vorteile bieten sie?

Die drei Buchstaben “LED” stehen für “Light Emitting Diode”. Das bedeutet nichts anderes als lichtemittierende Diode, was ein elektrisches Halbleiterelement ist. Jeder wird schon mal eine solche kleine stiftähnliche Diode mit zwei Beinchen in den Fingern gehalten haben. Bei LED-Lampen sind die Dioden so angeordnet, dass man sie wie eine “normale Glühbirne” in herkömmliche Fassungen schrauben kann. Im Handel sind LED-Lampen für die Fassungen E27, E14 und viele andere erhältlich. Sie sind in verschiedenen Ausführungen für zahlreiche Bereiche der Allgemein- und Akzentbeleuchtung erhältlich. LED Leuchten kann man online kaufen oder im klassischen Handel.

LED-Lampen unterscheiden sich von Energiesparlampen darin, dass sie keine giftigen Metalle wie zum Beispiel Quecksilber enthalten. Aus diesem Grund dürfen Energiesparlampen auch nicht über den gewöhnlichen Hausmüll, sondern müssen als Sondermüll entsorgt werden. Wenn eine Energiesparlampe zerbricht, kann ein gesundheitliches Risiko für Menschen und Haustiere entstehen. Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass Energiesparlampen möglicherweise Dämpfe abgeben können, die in Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Weiterlesen

11 Apr 2011

Deutschland liegt weltweit auf Platz 2 bei Investitionen in erneuerbare Energien

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Deutschland liegt weltweit auf Platz 2 bei Investitionen in erneuerbare Energien

© sprisi / Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Die weltweiten Finanzierung und die Investitionen in saubere Energie erlebten in 2010 ein grosses Wachstum auf 243 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. China, Deutschland, Italien und Indien zählten zu den Ländern, die, laut einer neuen veröffentlichten Studie von The Pew Charitable Trusts, die meisten privaten Investitionen anzogen.

China festigte weiterhin seine Position als weltweites Kraftwerk für saubere Energien. Sein Rekord von 54,4 Milliarden Dollar in 2010 stellt ein Wachstum von 39 Prozent seit 2009 dar. Deutschland belegte unter den G-20 den zweiten Platz (dritter Platz im Vorjahr), nachdem es bei den Investitionen ein Wachstum von 100 Prozent auf 41,2 Milliarden Dollar erlebt hatte.

“Der Sektor der sauberen Energien erlebt als einer der dynamischsten und wettbewerbsfähigsten Sektoren weltweit mit einem Wachstum von 630 Prozent auf dem Gebiet der Finanzierung und der Investitionen seit 2004 einen Aufschwung”, so Phyllis Cuttino, Director von Pew’s Clean Energy Program. “Länder wie China, Deutschland und Indien waren für Finanziers attraktiv, weil sie über nationale Richtlinien verfügen, die die Standards für erneuerbare Energien, die Ziele der Kohlereduzierung und/oder Motivationen für Investitionen und die Produktion unterstützen und eine langfristige Gewissheit für Investoren schaffen.”

Die Vereinigten Staaten, die bis 2008 Spitzenreiter gewesen waren, büssten 2010 mit 34 Milliarden Dollar einen weiteren Platz ein und fielen somit auf den dritten Platz. Das Vereinigte Königreich erlebte den grössten Rückgang unter den G-20-Staaten und fiel vom fünften auf den 13. Platz. Im Bericht wird vermutet, dass Ungewissheiten im Bezug auf die Richtlinien zu den sauberen Energien in diesen Ländern die Investoren dazu bewegen, sich nach anderweitigen Gelegenheiten umzusehen. Weiterlesen

10 Apr 2011

Ökologisches Kino mit dem Sol Cinema

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Der ökologische Fußabdruck unserer Kinobesuche wird immer größer: Surround Sound, riesige Leinwände und die Massen an Müll, die durch Popcorntüten und Coladosen entstehen, machen solche Ausflüge nicht gerade umweltfreundlich. Das Sol Cinema sorgt aber für das genaue Gegenteil. Dieses kleine Theater bietet Platz für 8 Personen. Den Strom für die Filmvorführungen erhält das süße Karavan-Kino aus vier Lithium-Ionen-Batterien, die widerrum ihre Kraft aus den 120W-Sonnenkollektoren gewinnen, welche vor dem Kino Sonne tanken. Eine wirklich wundervolle Erfindung für die Zukunft und garantiert einen Besuch wert! Weitere lustige Fotos dieses extravagant-skurrilen Kinos findet ihr auf der Facebook-Fanpage des Sol Cinema.

Ökologisches Kino mit dem Sol Cinema

Quelle: Facebook-Fanpage des Sol Cinema

07 Apr 2011

Greenpeace hält Atomausstieg bis 2015 für realistisch

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Bis 2015 kann Deutschland aus der Atomkraft aussteigen, ohne dass dadurch negative Folgen für die Sicherheit der Stromversorgung, den Klimaschutz oder die Energiekosten entstehen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Berechnung von Greenpeace, die die unabhängige Umweltschutzorganisation auf Basis aktueller Kraftwerksplanungen vorgenommen hat.

Greenpeace hält Atomausstieg bis 2015 für realistisch

Demnach können die sieben ältesten AKW und der Pannenmeiler Krümmel abgeschaltet bleiben. Auch das in einem Erdbebengebiet liegende AKW Neckarwestheim 2 kann bereits 2011 dauerhaft stillgelegt werden. In den Jahren 2012 bis 2015 können jedes Jahr zwei weitere Reaktoren vom Netz gehen, so dass 2015 das letzte AKW abgeschaltet werden würde. Das ist möglich, weil im bestehenden Kraftwerkspark Überkapazitäten bestehen und außerdem bereits 51 neue Kraftwerke in Bau und Planung sind, darunter fast 20 Erdgaskraftwerke und 10 Windparks auf dem Meer.

“Wenn Regierung und Opposition jetzt einen schnellstmöglichen Atomausstieg fordern, dann müssen sie sich auch am Machbaren orientieren. Und das ist eben 2015, wie unsere Berechnungen belegen, und nicht 2017, 2020 oder später”, sagt Andree Böhling, Energie-Experte bei Greenpeace. “Alles andere wäre ein fauler Kompromiss, bei dem die Interessen der AKW-Betreiber über das Sicherheitsbedürfnis der Bürger gestellt würden.”

Für die 17 deutschen Atomkraftwerke müssen Kraftwerkskapazitäten von 21.000 Megawatt ersetzt werden. In jahres- und kraftwerksgenauen Berechnungen legt Greenpeace dar, dass und wie dies in jedem Jahr und zu jeder Zeit ohne zusätzliche Stromimporte gewährleistet werden kann. Selbst in Zeiten mit extrem hoher Stromnachfrage in denen aber gerade kaum Strom aus Wind- und Sonnenenergie zur Verfügung steht, ist die Versorgung immer gesichert.

Der zu ersetzende Strom kommt dabei überwiegend aus geplanten und sich schon im Bau befindlichen Gaskraftwerken, Windstrom- und Solaranlagen. Dabei basieren die Greenpeace-Berechnungen auf aktuellen Zahlen zum Neubau von Kraftwerken des Bundesverband der Energiewirtschaft. Für die Jahre 2011 und 2012 gehen auch vier Kohlekraftwerke ans Netz, die sich bereits im Bau befinden. Allerdings werden laut Greenpeace-Berechnungen weit weniger Kohlekraftwerke benötigt, als zur Zeit gebaut werden. Ab 2013 und verstärkt ab 2016 können dann durch weitere Kraftwerkszubauten alte Kohlekraftwerke vorzeitig abgeschaltet werden, was für den Klimaschutz notwendig ist.

“Eine Laufzeitverkürzung von Atomkraftwerken kann den Klimaschutz befördern, wenn dadurch Investitionen in Erneuerbare, in Effizienz und in neue Gaskraftwerke wie Kraft-Wärme-Kopplung ausgelöst werden”, so Böhling. “Zusätzliche Kohlekraftkraftwerke werden nicht gebraucht und würden das Klimaproblem verschärfen.”

31 Mrz 2011

Skurriles aus aller Welt: Die Solarjacke für den Hund

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Auf der Suche nach skurrilen Erfindungen aus der Welt der Nachhaltigkeit, sind wir auf diese ulkige Kreation gestoßen: Eine Solarjacke für Hunde. Grüner Daumen nach oben, finden wir – denn während der Erfinder und sein Vierbeiner durch Wald und Wiesen tollen, kann dank der zwei Solarkollektoren auf Bello’s Rücken beispielsweise das Handy aufgeladen werden, und das sogar mit alternativer Energie! Wie dies aussieht, könnt ihr Euch im folgenden Video ansehen:

21 Mrz 2011

Atomkatastrophe in Japan: Wie kann der Atomausstieg in Deutschland gelingen?

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Atomkatastrophe in Japan

Die Welt ist entsetzt über die Atomkatastrophe in Japan. Nach diesem Desaster muss und wird sich auch in der Energiepolitik in Deutschland Wesentliches verändern. Die Bundesregierung hat zunächst mit einem so genannten Moratorium für die erst im vergangenen Herbst beschlossene Laufzeitverlängerung reagiert. In einem ersten Schritt sind sieben Reaktoren sofort vom Netz genommen worden. Die Bundeskanzlerin hat in ihrer Regierungserklärung am 17. März 2011 ausgeführt, dass die Regierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien nun beschleunigen will, um den Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung schneller zu ermöglichen.

Doch wie kann der Umstieg gelingen? Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) präsentiert nun konkrete Vorschläge, wie man die Energieversorgung hierzulande schneller auf Erneuerbare Energien umzustellen könnte.

“Wir schlagen mit unserem Aktionsprogramm eine Reihe von Maßnahmen vor, die für den Gesetzgeber schnell und einfach umzusetzen sind und dem Ausbau der Erneuerbaren deutliche Impulse auf allen Ebenen geben. Bis zum Jahr 2020 können die Erneuerbaren Energien den Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland bereits vollständig kompensieren. Wir sind jedoch einer Meinung mit weiten Teilen der Bundesregierung und der Bevölkerung, dass es sinnvoller und möglich ist, die Nutzung der folgenschweren Hochrisikotechnologie Atomkraft noch schneller zu beenden”, erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz.

Als erste Maßnahme auf dem Weg dorthin sei ein Erneuerbare-Energien-Ausbaubeschleunigungsgesetz notwendig – ein Artikelgesetz, das alle relevanten Regelwerke auf den Prüfstand stellt. “Nicht nur in die originären EE-Gesetze wie Erneuerbare-Energien-Gesetz oder Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, sondern beispielsweise auch in Energiewirtschaftsgesetz, Raumordnungsgesetz, Naturschutzgesetz und Wasserhaushaltsgesetz muss das Ziel des Umstiegs auf Erneuerbare Energien aufgenommen werden”, so Schütz. Weiterlesen

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