Thema: neue Technologien

10 Apr 2011

Ökologisches Kino mit dem Sol Cinema

Keine Kommentare neue Technologien

Der ökologische Fußabdruck unserer Kinobesuche wird immer größer: Surround Sound, riesige Leinwände und die Massen an Müll, die durch Popcorntüten und Coladosen entstehen, machen solche Ausflüge nicht gerade umweltfreundlich. Das Sol Cinema sorgt aber für das genaue Gegenteil. Dieses kleine Theater bietet Platz für 8 Personen. Den Strom für die Filmvorführungen erhält das süße Karavan-Kino aus vier Lithium-Ionen-Batterien, die widerrum ihre Kraft aus den 120W-Sonnenkollektoren gewinnen, welche vor dem Kino Sonne tanken. Eine wirklich wundervolle Erfindung für die Zukunft und garantiert einen Besuch wert! Weitere lustige Fotos dieses extravagant-skurrilen Kinos findet ihr auf der Facebook-Fanpage des Sol Cinema.

Ökologisches Kino mit dem Sol Cinema

Quelle: Facebook-Fanpage des Sol Cinema

07 Apr 2011

Greenpeace hält Atomausstieg bis 2015 für realistisch

Keine Kommentare neue Technologien, Umwelt und Klima

Bis 2015 kann Deutschland aus der Atomkraft aussteigen, ohne dass dadurch negative Folgen für die Sicherheit der Stromversorgung, den Klimaschutz oder die Energiekosten entstehen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Berechnung von Greenpeace, die die unabhängige Umweltschutzorganisation auf Basis aktueller Kraftwerksplanungen vorgenommen hat.

Greenpeace hält Atomausstieg bis 2015 für realistisch

Demnach können die sieben ältesten AKW und der Pannenmeiler Krümmel abgeschaltet bleiben. Auch das in einem Erdbebengebiet liegende AKW Neckarwestheim 2 kann bereits 2011 dauerhaft stillgelegt werden. In den Jahren 2012 bis 2015 können jedes Jahr zwei weitere Reaktoren vom Netz gehen, so dass 2015 das letzte AKW abgeschaltet werden würde. Das ist möglich, weil im bestehenden Kraftwerkspark Überkapazitäten bestehen und außerdem bereits 51 neue Kraftwerke in Bau und Planung sind, darunter fast 20 Erdgaskraftwerke und 10 Windparks auf dem Meer.

„Wenn Regierung und Opposition jetzt einen schnellstmöglichen Atomausstieg fordern, dann müssen sie sich auch am Machbaren orientieren. Und das ist eben 2015, wie unsere Berechnungen belegen, und nicht 2017, 2020 oder später“, sagt Andree Böhling, Energie-Experte bei Greenpeace. „Alles andere wäre ein fauler Kompromiss, bei dem die Interessen der AKW-Betreiber über das Sicherheitsbedürfnis der Bürger gestellt würden.“

Für die 17 deutschen Atomkraftwerke müssen Kraftwerkskapazitäten von 21.000 Megawatt ersetzt werden. In jahres- und kraftwerksgenauen Berechnungen legt Greenpeace dar, dass und wie dies in jedem Jahr und zu jeder Zeit ohne zusätzliche Stromimporte gewährleistet werden kann. Selbst in Zeiten mit extrem hoher Stromnachfrage in denen aber gerade kaum Strom aus Wind- und Sonnenenergie zur Verfügung steht, ist die Versorgung immer gesichert.

Der zu ersetzende Strom kommt dabei überwiegend aus geplanten und sich schon im Bau befindlichen Gaskraftwerken, Windstrom- und Solaranlagen. Dabei basieren die Greenpeace-Berechnungen auf aktuellen Zahlen zum Neubau von Kraftwerken des Bundesverband der Energiewirtschaft. Für die Jahre 2011 und 2012 gehen auch vier Kohlekraftwerke ans Netz, die sich bereits im Bau befinden. Allerdings werden laut Greenpeace-Berechnungen weit weniger Kohlekraftwerke benötigt, als zur Zeit gebaut werden. Ab 2013 und verstärkt ab 2016 können dann durch weitere Kraftwerkszubauten alte Kohlekraftwerke vorzeitig abgeschaltet werden, was für den Klimaschutz notwendig ist.

„Eine Laufzeitverkürzung von Atomkraftwerken kann den Klimaschutz befördern, wenn dadurch Investitionen in Erneuerbare, in Effizienz und in neue Gaskraftwerke wie Kraft-Wärme-Kopplung ausgelöst werden“, so Böhling. „Zusätzliche Kohlekraftkraftwerke werden nicht gebraucht und würden das Klimaproblem verschärfen.“

31 Mrz 2011

Skurriles aus aller Welt: Die Solarjacke für den Hund

Keine Kommentare neue Technologien

Auf der Suche nach skurrilen Erfindungen aus der Welt der Nachhaltigkeit, sind wir auf diese ulkige Kreation gestoßen: Eine Solarjacke für Hunde. Grüner Daumen nach oben, finden wir – denn während der Erfinder und sein Vierbeiner durch Wald und Wiesen tollen, kann dank der zwei Solarkollektoren auf Bello’s Rücken beispielsweise das Handy aufgeladen werden, und das sogar mit alternativer Energie! Wie dies aussieht, könnt ihr Euch im folgenden Video ansehen:

21 Mrz 2011

Atomkatastrophe in Japan: Wie kann der Atomausstieg in Deutschland gelingen?

3 Kommentare neue Technologien, Umwelt und Klima

Atomkatastrophe in Japan

Die Welt ist entsetzt über die Atomkatastrophe in Japan. Nach diesem Desaster muss und wird sich auch in der Energiepolitik in Deutschland Wesentliches verändern. Die Bundesregierung hat zunächst mit einem so genannten Moratorium für die erst im vergangenen Herbst beschlossene Laufzeitverlängerung reagiert. In einem ersten Schritt sind sieben Reaktoren sofort vom Netz genommen worden. Die Bundeskanzlerin hat in ihrer Regierungserklärung am 17. März 2011 ausgeführt, dass die Regierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien nun beschleunigen will, um den Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung schneller zu ermöglichen.

Doch wie kann der Umstieg gelingen? Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) präsentiert nun konkrete Vorschläge, wie man die Energieversorgung hierzulande schneller auf Erneuerbare Energien umzustellen könnte.

„Wir schlagen mit unserem Aktionsprogramm eine Reihe von Maßnahmen vor, die für den Gesetzgeber schnell und einfach umzusetzen sind und dem Ausbau der Erneuerbaren deutliche Impulse auf allen Ebenen geben. Bis zum Jahr 2020 können die Erneuerbaren Energien den Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland bereits vollständig kompensieren. Wir sind jedoch einer Meinung mit weiten Teilen der Bundesregierung und der Bevölkerung, dass es sinnvoller und möglich ist, die Nutzung der folgenschweren Hochrisikotechnologie Atomkraft noch schneller zu beenden“, erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz.

Als erste Maßnahme auf dem Weg dorthin sei ein Erneuerbare-Energien-Ausbaubeschleunigungsgesetz notwendig – ein Artikelgesetz, das alle relevanten Regelwerke auf den Prüfstand stellt. „Nicht nur in die originären EE-Gesetze wie Erneuerbare-Energien-Gesetz oder Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, sondern beispielsweise auch in Energiewirtschaftsgesetz, Raumordnungsgesetz, Naturschutzgesetz und Wasserhaushaltsgesetz muss das Ziel des Umstiegs auf Erneuerbare Energien aufgenommen werden“, so Schütz. Weiterlesen

12 Mrz 2011

Laptops mit kleinem ökologischen Fußabdruck

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum, neue Technologien

Auch beim Kauf eines Laptops sollte man auf Nachhaltigkeit achten. Umweltfreundliche Laptops zeichnen sich durch niedrigen Energieverbrauch, eine recyclinggerechte Konstruktion und den Verzicht auf bestimmte gefährliche Stoffe im Computergehäuse aus. Hier stellen wir euch drei Laptops mit einem kleinen ökologischen Fußabdruck vor:

MacBook Air

Das neue MacBook Air ist kleiner und schmaler denn je. Aus Aluminium gefertigt, besteht der Laptop aus einem super recycelbarem Material. Ein weiteres Plus: Das MacBook Air ist Energy Star 5.0-zertifiziert und Apple recycelt zudem Deinen alten PC, wenn Du einen neuen kaufst.

MacBook Air Weiterlesen

04 Mrz 2011

Der elektrische Komposter für den Heimgebrauch

1 Kommentar neue Technologien, Umwelt und Klima

Bio-Abfall trennen ist so unkompliziert, aber nicht jeder hat einen eigenen Garten. Außerdem verlangen viele Ortschaften mittlerweile sogar Kilo-Preise für das Recyceln von Biomüll, was die Menschen nicht wirklich zum ökologischen Handeln anregt. Was nun?

Nature Mill ComposterMit dem „Nature Mill Composter“ könnt ihr ab sofort Euren Biomüll auch ohne eigenem Grün vor der Haustür selbst kompostieren. In den USA bereits weit verbreitet, sind die elektrischen Komposter für zu Hause nun endlich auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Der große Vorteil gegenüber den üblichen Kompostern: Mit dem „Nature Mill Composter“ lässt sich viel mehr als nur pflanzlicher Abfall entsorgen! Essensreste und sogar Katzenstreu können mit dem neuen Gerät kinderleicht zu Humus verarbeitet werden. Alle 4 Stunden wird der Kompost automatisch vom „Nature Mill Composter“ gewendet. Ein luftdichter Deckel sorgt zudem dafür, dass der Müll keine unangenehmen Gerüche verbreitet. Innerhalb von 2 Wochen ist der Kompost bereits fertig zu Erde verarbeitet. Der Nature Mill Composter ist in verschiedenen Größen und Modellen auf www.naturemill.net erhältlich.

07 Feb 2011

Energiesparhaus: Effizientes Wohnen wird gefördert

2 Kommentare neue Technologien, Umdenken und Mitmachen

Eine eigene Immobilie zu besitzen, ist der Traum von vielen Deutschen. Doch nicht jeder kann den Kaufpreis selbst aufbringen und muss eine Finanzierung in Anspruch nehmen. Dabei gibt es hilfreiche Förderungen – insbesondere bei Energiesparhäusern.

Energiesparende Immobilien schonen unsere natürlichen Ressourcen und leisten somit einen Beitrag zum Umweltschutz. Außerdem schonen sie den Geldbeutel der Bewohner, weil Energiekosten gespart werden können. Darüber hinaus kann man auf verschiedene Förderungsmöglichkeiten bei der Finanzierung zurückgreifen. Für den Bau oder Umbau einer Immobilie gibt es dann Förderungsmittel, wenn das Ergebnis die Voraussetzungen der Energiespargrundlagen erfüllt. Das Gleiche gilt für den Neubau von Wohnraum.

Einzelne Länder und Kommunen stellen beispielsweise günstige Kredite zur Verfügung. Besonders attraktiv sind die Angebote der KfW-Bank, die diverse Förderprogramme anbietet. Die KfW bietet unter anderem Darlehen an, die besonders niedrige Zinssätze haben. Hier ein Überblick der KfW-Förderkredite für den Hausbau und -umbau.

Die KfW vergibt die Darlehen unter dem Titel „Bauen, Wohnen und Energie sparen“. Damit der Kredit bewilligt wird, muss er bei der eigenen Hausbank oder einer anderen Bank beantragt werden. Die KfW erwartet, dass es sich um ein Energiesparhaus nach entsprechenden Richtlinien handelt. Der Mindeststandard, der von der KfW festgelegt wurde, ist ein Index von 70 oder besser. Diese Häuser werden im Volksmund auch als Passivhaus (Definition) bezeichnet. Eine weitere Vorgabe ist, dass das Haus überwiegend privat genutzt wird. Eine Kombination zwischen Gewerbe- und Privathaus ist dennoch möglich, sofern der Hauptteil des Gebäudes privat beansprucht wird.