Archiv: Umdenken und Mitmachen

27 Jan 2012

Nur jeder dritte Deutsche kennt die genaue Höhe seiner Stromkosten

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Initiative EnergieEffizienzNur 35 Prozent der Deutschen weiß genau, wie hoch ihre Stromkosten sind. 33 Prozent kennt die ungefähre Höhe. 32 Prozent hat keine Ahnung, wie viel sie für Strom ausgeben. Die Mehrheit der Deutschen kennt also nicht die jährlichen Ausgaben für Strom. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) initiiert wurde. 2000 Privathaushalte wurden im Oktober 2011 vom Meinungsforschungsunternehmen Forsa befragt.

Aus verschiedenen Gründen lohnt es sich, dass jeder Haushalt die eigenen Stromkosten genauer beobachtet. Man kann die Verbrauchmenge dazu nutzen, verschiedene Stromanbieter zu vergleichen. Ein Wechsel kann bares Geld sparen – auch vor dem Hintergrund, dass die Strompreise in den letzten Jahren gestiegen sind.

Die Kenntnis der eignen Stromkosten kann auch zu einem bewussteren Stromkonsum führen. Ein geringerer Stromverbrauch führt zu günstigeren Rechnungen. Die Initiative EnergieEffizienz der dena bietet auf www.stromeffizienz.de zahlreiche Hilfsmittel an, den Stromverbrauch zu reduzieren: Informationsbroschüren, Hilfe beim Kauf von sparsamen Elektrogeräten und Online-Rechner, mit denen man ausrechnen kann, wie hoch die Einsparpotenziale im Haushalt sind. Beispielsweise kann man ausrechnen, wie viel Geld man spart, wenn man ein energieeffizienteres TV-Gerät, Kühl- oder Gefrierschrank, Bürogerät oder Energiesparlampen kauft. In der TopGeräte-Datenbank findet man die energieeffizientesten Modelle mit ihren jeweiligen Verbrauchswerten und jährlichen Stromkosten.

Wer den eignen Stromverbrauch genau erfassen und senken möchte, findet auch auf www.softguide.de verschiedene Hilfsmittel. Die Suche nach “Energie” liefert viele Programme zum Energiemanagement und Energiecontrolling für Privathaushalte sowie für Unternehmen.

Wer Strom spart, schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss nicht hergestellt werden und erzeugt auch keine Emissionen.

05 Jan 2012

Die Deutsche Post hilft beim Recycling von alten Elektrogeräten

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Recycling von alten Elektrogeräten

Quelle: Harald Wanetschka / pixelio.de

Handys, PCs und andere elektronische Geräte veralten schnell und werden durch neue ersetzt. Im Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) steht, dass ausgediente Geräte nicht mehr im Hausmüll entsorgt werden dürfen, sondern bei Abfallsammelstellen der Kommunen abgegeben werden müssen. Dort wird eine umweltverträgliche Entsorgung vorgenommen und wertvolle Rohstoffe dem Recycling zugeführt.

Wem der Gang zur Abfallsammelstelle zu umständlich ist, kann das Angebot “Electroreturn” der Deutschen Post nutzen. Alte Elektrogeräte kann man zum umweltgerechten Recycling schicken. Alle Geräte, die leichter als ein Kilo sind und in einen Maxi-Briefumschlag passen, sind willkommen. Also Handys, Digitalkameras, Computerbauteile oder auch leere Druckerpatronen. Und so funktioniert es:

  • Das Elektrogerät in einen Umschlag packen.
  • Die Versandmarke herunterladen, ausdrucken und auf den Umschlag kleben.
  • In einen Briefkasten werfen oder in der Postfiliale abgeben.
  • Die Post transportiert das Elektrogerät zu einem Recyclingpartner, der sich um die fachgerechte Entsorgung und Verwertung kümmert.

“Electroreturn” ist völlig kostenlos. Die Telekom legt außerdem noch was drauf: Für jedes Handy, das eingesendet wird, spendet die Telekom 2 Euro an die Organisation “Ein Herz für Kinder”.

29 Dez 2011

Das war 2011. Alles Gute für’s kommende Jahr…

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Google hat einen emotionalen Rückblick aus den populärsten Suchbegriffen des Jahres 2011 gebastelt. Ja, es ist viel passiert: Erdbeben und Tsunami in Japan, die Katastrophe von Fukushima, Überschwemmungen in Brasilien und Thailand, die Hinrichtung von Osama bin Laden, Proteste in Griechenland, arabischer Frühling, die Occupy-Bewegung, Todesfälle von Promis, jede Menge Klatsch und Tratsch. Insgesamt viele Katastrophen, viel zu wenige gute Nachrichten. Europa kommt ein bisschen zu kurz – genauso wie die vielen ganz privaten Ereignisse von uns allen. Also, wünschen wir uns, dass 2012 im Großen und im Kleinen ein schönes Jahr wird. Möge es im nächsten Rückblick mehr gute Nachrichten geben. Frohes neues Jahr!

07 Nov 2011

Computerkauf und -nutzung: So schont man den Geldbeutel und die Umwelt

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UmweltbundesamtEin Leben ohne Computer ist heutzutage kaum vorstellbar. PC-Nutzung erweitert unsere Möglichkeiten – sowohl beruflich als auch privat. Dabei werden leider viele Ressourcen und Energie verbraucht. Das Umweltbundesamt hat deshalb die Broschüre “Computer, Internet und Co. – Geld sparen und Klima schützen” herausgegeben. Hier findet ihr daraus die besten Tipps, wie ihr sparen könnt und so euren Geldbeutel und die Umwelt schont.

Den richtigen Computer kaufen

Beim Computerkauf sollte man sich genau überlegen, was man mit dem PC machen möchte und wie leistungsfähig der Computer tatsächlich sein muss. High-End-PCs sind nicht nur in der Anschaffung teurer, sondern verbrauchen auch mehr Strom. Fürs Internet-Surfen und Office-Anwendungen reichen Mini-PCs oder Laptops völlig aus. Letztere verbrauchen ca. 70% weniger Strom als ein herkömmlicher Desktop-Computer. Außerdem werden bei deren Produktion weniger Rohstoffe wie Kunststoff, Glas oder Edelmetalle verwendet, was die Umwelt freut. Laptops sind nicht nur platzsparender, sondern auch flexibler nutzbar, weil man sie auch unterwegs einsetzen kann. Wenn man beispielsweise bei Dell kauft, kann man übrigens mit einem Dell Gutschein zusätzlich sparen.

Bei der Herstellung eines einzelnen Computers werden 1.500 Liter Wasser, 23 kg verschiedene Chemikalien und 2.790 kWh Energie verbraucht. 850 kg Treibhausgase werden dabei freigesetzt. Deshalb empfiehlt es sich, Geräte zu kaufen, die langlebig und aufrüstbar sind. Durch die Erweiterung des Arbeitsspeichers oder Austausch der Festplatte kann man sich oftmals einen Neukauf sparen. Beim Handy sollte man sich übrigens auch fragen, ob man regelmäßig ein neues braucht. Oft sind defekte Akkus der Grund für ein Handywechsel. Akkus lassen sich jedoch für kleines Geld nachkaufen – beispielsweise bei Amazon. Mit einem Amazon Gutschein kann man nochmal zusätzlich sparen.

Beim Kauf eines neuen Computers sollte man auf Umweltzeichen achten. Der “Blaue Engel” ist beispielsweise nur auf besonders umweltfreundlichen Produkten zu finden. Weitere Umweltzeichen sind das Energy-Star-Label der amerikanischen Umweltbehörde (EPA), die TCO-Kennzeichnung oder die “Blume” der Europäischen Kommission. Weiterlesen

29 Aug 2011

Einladung zum Tag des offenen Denkmals am 11. September

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Tag des offenen Denkmals

Fotos: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Am 11. September öffnen mehr als 7.500 Boden- und Baudenkmale ihre Türen und können von Jedermann besucht werden. Dabei kann man die Denkmale besichtigen und Erläuterungen von den Besitzern und Fachleuten erhalten. Es finden Führungen, Ausstellungen und Präsentationen statt, bei denen die Geschichte, der Bauzustand und Instandsetzungsmaßnahmen erläutert werden.

Zumeist handelt es sich um historische Stätten und Bauten, die normalerweise nicht zugänglich sind. Das Ziel des Denkmaltags ist es, für unser kulturelles Erbe zu begeistern und für das Thema Denkmalpflege zu sensibilisieren. Das diesjährige Motto lautet “Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert”. Diese Epoche zeichnet sich durch stilistische Vielseitigkeit, rasanten technischen Fortschritt und gesellschaftlichen Wandel aus, der sich in spannender Art und Weise in der Architektur widerspiegelt. Fast die Hälfte aller Denkmale passt zu diesem Motto. Außerdem gibt es Boden- und Baudenkmale aus vielen anderen Epochen zu besichtigen. Von den Anfängen der Archäologie bis zur Moderne ist alles dabei – auch technische und industrielle Denkmale.

In welchen Städten Denkmale besichtigt werden können, kann man im Programm auf www.tag-des-offenen-denkmals.de nachschauen. Dort gibt es auch eine App, mit der man das Programm auf mobilen Geräten nutzen kann.

Der Tag des offenen Denkmals wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Europarats. Insgesamt führen 49 Länder Ähnliches in den Monaten September und Oktober durch.

06 Aug 2011

Was ist Bildungssparen?

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Gute Bildung und Weiterbildung sind zweifellos wichtig für den Erfolg im Berufsleben. Doch Aus- und Weiterbildung kosten Zeit und vor allem auch Geld. Diese Kosten kann man durch das sogenannte Bildungssparen auffangen. Was verbirgt sich dahinter? Und was halten die Deutschen davon?

Bildungssparen ist zweckgebundenes Sparen. Man baut über einen längeren Zeitraum ein Guthaben auf, das man dann verwendet, wenn man ein Bildungsangebot wahrnehmen möchte. Dabei kann es sich um eine Erstausbildung handeln wie z.B. ein Studium. Eltern oder Verwandte sparen in diesem Fall während der Kindheit einer Person, damit später bei dessen Studium die Studiengebühren oder Lebenshaltungskosten übernommen oder gemindert werden können. Bildungssparen kann man aber auch für Weiterbildung (Stichwort: lebenslanges Lernen). In diesem Fall spart man zumeist selber, um Teilnahmegebühren, Reise- oder Verpflegungskosten, die bei Bildungsmaßnahmen anfallen, zu finanzieren.

Laut einer Umfrage, die im Januar 2011 von der BKM – Bausparkasse Mainz veröffentlicht wurde, besteht in der Bevölkerung großes Interesse am Bildungssparen. Von den 1000 Befragten finden ca. 65 Prozent der 20 bis 25-Jährigen die Idee des Bildungssparens gut. Sie würden auch Geld für ihre Kinder ansparen. Nur wenige Teilnehmer der Umfrage sind der Meinung, dass Bildungssparen nur etwas für einkommensstarke und vermögende Familien ist. 69 Prozent wünschen sich, dass der Staat das Bildungssparen bezuschusst.

In Deutschland wird Bildungssparen nicht gesetzlich unterstützt oder öffentlich gefördert. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan engagiert sich seit 2007 für das staatlich geförderte Bildungssparen. Solche Ideen gab es auch schon vor ihrer Zeit. Bis zum heutigen Tag jedoch erfolglos.

Dem Bürger bleibt also nur die Möglichkeit, eigenes Geld zurückzulegen. Dabei hat man die Möglichkeit, klassische Geldanlage zu betreiben – beispielsweise in Form eines Festgeldkontos (www.bkm.de/geldanlage/). Junge Menschen können aber auch bis zum 25. Lebensjahr das angesparte Guthaben ihres Bausparkontos inklusive der staatlichen Förderung und der vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers in ihre Bildung stecken. So erhalten sie indirekt einen staatlichen Zuschuss für ihre Aus- oder Weiterbildung.

26 Jul 2011

Tolle Ideen zum Basteln und Heimwerken

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Die Baumarkt-Kette OBI hat den schönen Blog “Selbstgemacht!” ins Leben gerufen. Jeder kann dort seine kreativen Ideen zum Basteln und Heimwerken hochladen. Es wird jeweils beschrieben, wie man die Idee umsetzt und welche Materialien man dafür braucht. Auf Fotos sieht man, wie das Selbstgemachte aussehen wird. Außerdem ist es möglich, die Vorschläge zu kommentieren und zu bewerten. Hier einige tolle Ideen, die zum Nachmachen anregen:

Katzen-Dschungel und Kletterpark

Katzen-Dschungel und KletterparkDie Bauanleitung der “Katzeneltern” eignet sich für Anfänger. Es wird ein Katzenspielplatz gebaut. Dafür benötigt man verschiedenes Holz, Seil, Lasur, Leim, Spieße und Schrauben. Als Werkzeug lediglich eine Stichsäge und einen Akkuschrauber. Das Ergebnis kann sich mit jedem gekauften Produkt messen und ist wahrscheinlich sogar gesünder für die Tiere, wenn man alte Hölzer aus dem Wald verwendet.

Dekorative Windfahnen

Dekorative WindfahnenIn dieser Anleitung geht es um dekorative Windfahnen. Sie passen gut in die Weihnachts- und Winterzeit. Aus Gewindestangen, Nylon, Schnüren und Nähseide entstehen schöne Deko-Gegenstände, die in den Garten gesteckt werden können.

Baumhaus

BaumhausAls Idee des Monats Februar 2011 wurde eine Anleitung zum Bau eines Baumhauses gewählt. Das Baumhaus ist 2,20m x 2,20m groß und in 2m Höhe. Für Kinder bestimmt ein großer Spaß. Für die Bauherren möglicherweise auch – immerhin waren wohl zwei Leute mehrere Tage mit dem Bau beschäftigt. Der Bauherr räumt übrigens ein, dass der Baum keinen Schaden nimmt. Die Materialkosten liegen bei ca. 450 Euro. Den Betrag kann man beispielsweise mit einem OBI Gutschein verringern.

Schuhkühlschrank

SchuhkühlschrankBesonders gut hat mir der Schuhkühlschrank gefallen. Es gibt zwar keine Anleitung, aber das Bild spricht für sich. Den alten Kühlschrank (oder wahlweise auch der Retro-Kühlschrank) wird einfach für die Lagerung von Schuhen verwendet – eine ganz neue Form des Recyclings. Einfach und witzig!

Fotos: OBI GmbH & Co. Deutschland KG

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