Thema: Umdenken und Mitmachen

23 Dez 2014

So viel geben die Deutschen für Weihnachten aus

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Bunte Reklame und schrille Werbespots läuten teilweise schon Ende Oktober den Weihnachtskonsum ein. Dabei liegen die Ausgaben der Deutschen im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld. Für Lebensmittel geben deutsche Familien sogar sehr wenig aus. Dies ist die überraschende Erkenntnis der Deloitte Weihnachtsumfrage 2014. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat auch in diesem Jahr Tausende Europäer zu ihrem Konsumverhalten zu Weihnachten befragt.

Ausgaben für Weihnachten in Europa 2014 Weiterlesen

27 Mrz 2014

Tipps für die Suche nach „grünen Jobs“

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Nachhaltigkeit und Umweltschutz haben Zukunft. Arbeit in diesen Bereichen auch. Bei den sogenannten „grünen Jobs“ handelt es sich um Tätigkeiten in den Bereichen Energieeinsparung und erneuerbare Energien, im Recycling, in umweltbezogenen Produktionszweigen oder Dienstleistungen. Und so finden Sie Stellenangebote in diesen Branchen:

Grüne Stellenmärkte im Internet

Die großen Jobportale bieten meist keine dedizierte Suche nach grünen Jobs. Über geschickt gewählte Suchbegriffe (z.B. Energie, Solar, Recycling, Green Engineering) lassen sich dennoch viele Treffer erzielen, die man dann der Reihe nach durchsuchen kann bzw. muss. Dafür können Sie jobtonic.de nutzen. Die Inserate stammen aus unterschiedlichen Quellen, denn jobtonic.de aggregiert die Stellenangebote der größten Jobportale. Wenn Sie dort beispielsweise nach „Florist Berlin“ suchen, finden Sie entsprechende Arbeitsplätze in der Hauptstadt. Alternativ können Sie die URL http://berlin.jobtonic.de/jobs/florist/ aufrufen.

Daneben gibt es eine ganze Reihe von Portalen, die sich auf grüne Jobs spezialisiert haben. Greenjobs.de ist eine Jobbörse für Umweltfachkräfte. Das Spektrum reicht von erneuerbaren Energien über Umwelttechnologie, Umweltforschung, Umweltplanung, Umwelterziehung bis zu Umweltverwaltung. Da wir mit greenjobs.de zuammenarbeiten, sind die Stellenangebote auf Notopia zu finden.

Die Plattform oekojobs.de bietet Ökojobs in ganz Europa. Hier findet man Möglichkeiten für Freiwilligendienste, Praktika, Jobs, Workcamps und ehrenamtlich Aktive im Umwelt- und Naturschutz. Das Portal jobsingreen.eu bieten ebenfalls Jobs im Ausland. Folglich sind viele Stellenangebote englisch verfasst, aber es sind auch deutsche dabei.
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06 Dez 2013

Mitunterzeichner des Generationen-Manifests schreiben einen offenen Brief an die zukünftige Bundesregierung

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Das Generationen-ManifestDas Generationen-Manifest ist eine Initiative, die von der Utopia.de-Gründerin Claudia Langer und anderen initiiert wurde. Es umfasst Forderungen zu sozialen und ökologischen Themen. Bürger, Politiker und Unternehmer werden aufgefordert, sich für den gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Wandel in Deutschland einzusetzen. Zahlreiche Intellektuelle und Künstler unterstützen die Initiative. Darüber hinaus kann jeder unterschreiben. So sind bereits über 86.000 Unterschriften zusammen gekommen.

Am 03.12.2014 haben einige Mitunterzeichner des Generationen-Manifests einen offenen Brief an die zukünftige Bundesregierung gerichtet. Die Unterzeichner fordern dazu auf, zentrale Punkte des Koalitionsvertrages nachzubessern. Was haltet ihr davon? Hinterlasst ein Kommentar oder besucht die Webseite des Generationen-Manifests und unterschreibt dort.


Offener Brief an die künftige Bundesregierung, Berlin, 03.12.2013

Liebe Mitglieder der künftigen Bundesregierung,

wir, die Unterzeichner dieses Briefes machen uns große Sorgen, weil wir uns seit Jahren mit den großen Zukunftsthemen, wie Generationengerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Energie, Bildung und vielen anderen beschäftigen.

Nun blicken wir mit Sorge auf den Koalitionsvertrag. In zentralen Bereichen wie Energiewende, Klima, Bildung, Familienpolitik und Finanzen deutet sich eher ein Rückschritt an als die nötige Zukunftssicherung für kommende Generationen.
Die Koalitionsverhandlungen haben gezeigt, dass die Koalitionspartner derzeit einen mutlosen Minimalkonsens als Regierungsprogramm diskutieren und drängende Zukunftsfragen eine untergeordnete Rolle spielen.
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03 Nov 2012

Eltern mit ökologischem Lebensstil für ZDF-Doku gesucht

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Marianne Schaefer Trench Die Filmmacherin Marianne Schaefer Trench hat Notopia angeschrieben: „Wir arbeiten zurzeit an einem Dokumentarfilm für das ZDF, 37 Grad zur Kindererziehung. Wir suchen bundesweit Eltern mit einem ausgeprägten, vielleicht sogar extrem ökologischen Lebensstil. Wir wollen wissen, mit welchen Erziehungsmethoden Eltern versuchen, auch ihre Kinder (ca. 8 – 15 Jahre) zu einem ökologisch verantwortungsvollem Bewusstsein, Verhalten und gesunder Ernährung zu bewegen. Wie werden Konflikte gelöst? Wie kann man die Kinder positiv beeinflussen? Wie klappt das mit den Mitschülern, die vielleicht auch gerne mal bei MacDonalds abhängen etc…“

Alle, die in der ZDF-Doku dabei sein möchten, sollten sich direkt an Marianne Schaefer Trench wenden. Hier sind die Kontaktdaten zu finden…

11 Okt 2012

Die Deutsche Umwelthilfe ruft zur Reduzierung von Einweg-Plastiktüten auf

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Einweg-Plastik kommt nicht in die TüteDeutschland gehört mit 5,3 Milliarden verbrauchten Plastiktüten pro Jahr zu den Spitzenreitern im europäischen Vergleich – neben Spanien, Italien und Großbritannien. Mitte 2011 hat die Europäische Kommission eine Online-Umfrage zum Umgang mit Einweg-Plastiktüten durchgeführt. Mit 53% sprach sich die Mehrheit der Teilnehmer für ein Verbot aus. Der EU-Umweltkommissar Janez Potočnik hat jedoch bisher nicht veröffentlicht, welche Konsequenzen daraus abgeleitet werden.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat nun die Kampagne „Einweg-Plastik kommt nicht in die Tüte“ gestartet. Ziel ist es, das Abfallaufkommen von Einweg-Plastiktüten zu verringern. Um dies zu erreichen, fordert die DUH, Plastiktüten zusätzlich zum üblichen Preis im Einzelhandel mit einer Abgabe in Höhe von 20 Cent zu belegen. Vorreiter sei Irland, wo der Verbrauch von Plastiktüten infolge einer Zwangsabgabe (zunächst 15 Cent, dann 22 Cent und zuletzt 44 Cent) um 97% gesunken sei. Die so erwirtschafteten staatlichen Einnahmen sollten für die Umwelterziehung von Jung und Alt verwendet werden.

In diesem Sinn ruft die DUH Verbraucher zum Umstieg von Einweg-Tragetaschen auf Alternativen wie Mehrweg-Tragetaschen aus Jute, Baumwolle oder recycelten Kunststofffasern auf. Um Ressourcen zu schonen und uns vor weiteren Abgaben zu bewahren, ist deshalb jeder aufgerufen, schon jetzt freiwillig mitzumachen!

27 Jan 2012

Nur jeder dritte Deutsche kennt die genaue Höhe seiner Stromkosten

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Initiative EnergieEffizienzNur 35 Prozent der Deutschen weiß genau, wie hoch ihre Stromkosten sind. 33 Prozent kennt die ungefähre Höhe. 32 Prozent hat keine Ahnung, wie viel sie für Strom ausgeben. Die Mehrheit der Deutschen kennt also nicht die jährlichen Ausgaben für Strom. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) initiiert wurde. 2000 Privathaushalte wurden im Oktober 2011 vom Meinungsforschungsunternehmen Forsa befragt.

Aus verschiedenen Gründen lohnt es sich, dass jeder Haushalt die eigenen Stromkosten genauer beobachtet. Man kann die Verbrauchmenge dazu nutzen, verschiedene Stromanbieter zu vergleichen. Ein Wechsel kann bares Geld sparen – auch vor dem Hintergrund, dass die Strompreise in den letzten Jahren gestiegen sind.

Die Kenntnis der eignen Stromkosten kann auch zu einem bewussteren Stromkonsum führen. Ein geringerer Stromverbrauch führt zu günstigeren Rechnungen. Die Initiative EnergieEffizienz der dena bietet auf www.stromeffizienz.de zahlreiche Hilfsmittel an, den Stromverbrauch zu reduzieren: Informationsbroschüren, Hilfe beim Kauf von sparsamen Elektrogeräten und Online-Rechner, mit denen man ausrechnen kann, wie hoch die Einsparpotenziale im Haushalt sind. Beispielsweise kann man ausrechnen, wie viel Geld man spart, wenn man ein energieeffizienteres TV-Gerät, Kühl- oder Gefrierschrank, Bürogerät oder Energiesparlampen kauft. In der TopGeräte-Datenbank findet man die energieeffizientesten Modelle mit ihren jeweiligen Verbrauchswerten und jährlichen Stromkosten.

Wer den eignen Stromverbrauch genau erfassen und senken möchte, findet auch auf www.softguide.de verschiedene Hilfsmittel. Die Suche nach „Energie“ liefert viele Programme zum Energiemanagement und Energiecontrolling für Privathaushalte sowie für Unternehmen.

Wer Strom spart, schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss nicht hergestellt werden und erzeugt auch keine Emissionen.

18 Jan 2012

Ergebnisse der Umfrage zum Verbot von Plastiktüten

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Wir hatten Mitte 2011 über die Umfrage der EU-Kommission zu einem eventuellen Verbot von Kunststoff-Tragetaschen berichtet. Damals hatte die Umfrage für Wirbel gesorgt. Insbesondere die Kunststoff produzierende und verarbeitende Industrie in Deutschland zeigte sich wenig begeistert von dem Vorstoß auf europäischer Ebene. Inzwischen liegen die Ergebnisse der Studie vor.

Der Online-Fragebogen wurde von über 15.500 Teilnehmern ausgefüllt. Davon waren 97% als einzelne Bürger registriert und die Übrigen als Vertreter aus Industrie, Wirtschaft, Umweltgruppen und öffentlichen Institutionen.

Mit 53% spricht sich die Mehrheit der Teilnehmer für ein Verbot aus. Lediglich 12% glauben, dass die bisherigen Maßnahmen in diesem Bereich ausreichen. 65% bejahen einen Handlungsbedarf bei Kunststoff-Tragetaschen. 31% der Befragten würde statt einem Verbot auch eine Tütengebühr ausreichen. Während 58% angeben, dass biologisch abbaubare Tüten für Sie eine Alternative darstellen und deshalb von einem Verbot oder einer Gebühr ausgenommen werden sollten, fordern 23% auch für diese Tüten keine Ausnahmen.

Welche Konsequenzen die Kommission aus den Umfrageergebnissen ziehen wird, hat sie bisher nicht erklärt. Ob die Kunststoff-Tragetasche bald Geschichte ist, bleibt deshalb abzuwarten.


Dieser Gastbeitrag ist von Nicola, die als Juristin im Bereich Verpackungsverordnung und Abfallentsorgung tätig ist. Vielen Dank!