06 Dez 2013

Mitunterzeichner des Generationen-Manifests schreiben einen offenen Brief an die zukünftige Bundesregierung

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Das Generationen-ManifestDas Generationen-Manifest ist eine Initiative, die von der Utopia.de-Gründerin Claudia Langer und anderen initiiert wurde. Es umfasst Forderungen zu sozialen und ökologischen Themen. Bürger, Politiker und Unternehmer werden aufgefordert, sich für den gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Wandel in Deutschland einzusetzen. Zahlreiche Intellektuelle und Künstler unterstützen die Initiative. Darüber hinaus kann jeder unterschreiben. So sind bereits über 86.000 Unterschriften zusammen gekommen.

Am 03.12.2014 haben einige Mitunterzeichner des Generationen-Manifests einen offenen Brief an die zukünftige Bundesregierung gerichtet. Die Unterzeichner fordern dazu auf, zentrale Punkte des Koalitionsvertrages nachzubessern. Was haltet ihr davon? Hinterlasst ein Kommentar oder besucht die Webseite des Generationen-Manifests und unterschreibt dort.


Offener Brief an die künftige Bundesregierung, Berlin, 03.12.2013

Liebe Mitglieder der künftigen Bundesregierung,

wir, die Unterzeichner dieses Briefes machen uns große Sorgen, weil wir uns seit Jahren mit den großen Zukunftsthemen, wie Generationengerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Energie, Bildung und vielen anderen beschäftigen.

Nun blicken wir mit Sorge auf den Koalitionsvertrag. In zentralen Bereichen wie Energiewende, Klima, Bildung, Familienpolitik und Finanzen deutet sich eher ein Rückschritt an als die nötige Zukunftssicherung für kommende Generationen.
Die Koalitionsverhandlungen haben gezeigt, dass die Koalitionspartner derzeit einen mutlosen Minimalkonsens als Regierungsprogramm diskutieren und drängende Zukunftsfragen eine untergeordnete Rolle spielen.
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27 Okt 2013

So machen Sie Ihren Garten winterfest

4 Kommentare Umwelt und Klima
So machen Sie Ihren Garten winterfest

Quelle: RainerSturm / pixelio.de

Hobby-Gärtner aufgepasst: Eine alte Weisheit besagt, dass Gärten bis zum 21. Oktober auf den bevorstehenden Winter vorbereitet werden sollten. Heute geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihren Garten winterfest machen. Wenn Sie nur einen Balkon haben, werden Sie hier natürlich auch fündig.

Blumentöpfe und Kübel

Wenn Sie Blumentöpfe oder Kübel mit einjährigen Blumen wie zum Beispiel Nelken, Klatschmohn und Hortensien bepflanzt haben, ist es nun an der Zeit, diese zu entsorgen. Wenn Sie die Töpfe und Kübel im nächsten Jahr wieder verwenden möchten, sollten Sie sie reinigen, weil sich gegebenenfalls Pilze oder Schädlinge eingenistet haben könnten.

Winterharte Kübelpflanzen überstehen den Winter und müssen nicht entsorgt werden. An einem windgeschützten Ort sind sie während der kalten Jahreszeit gut aufgehoben. Umwickeln Sie die Kübel am besten mit Noppenfolie oder Kokosmatte und stellen Sie sie auf Holz oder Styropor. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Kübel frostfest sind. Andernfalls dürfen diese nicht im Garten überwintern. Dringt Nässe ein und gefriert, könnten die Kübel gesprengt werden.

Hecken und Beete

Hecken sollten lange vor dem ersten Frost letztmalig geschnitten werden. Eine Akku-Heckenschere, wie es sie zum Beispiel günstig bei Lidl gibt, hat den Vorteil, dass kein Kabel stört. Bevor Sie mir der Heckenschere loslegen, vergewissern Sie sich, dass sich kein Vogelnest in der Hecke befindet.
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05 Sep 2013

Daten & Fakten zu Fairtrade in Deutschland

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum

Wie viel Umsatz wird mit Fairtrade-zertifizierten Produkten in Deutschland erwirtschaftet? Was ist Fairtrade-Käufern wichtig? Wie viele Tonnen Fairtrade-zertifizierter Kaffee wurden 2012 in Deutschland verkauft? Diese Fragen beantwortet die folgende Infografik. Die Daten stammen von TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der „Dritten Welt“ e.V. Der gemeinnützige Verein vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. Erstellt wurde die Grafik vom Veranstalter der Messe „FAIR TRADE & FRIENDS“. Die Messe findet vom 6. bis 8. September 2013 in den Westfalenhallen Dortmund statt. Zahlreiche Aussteller präsentieren dort ausschließlich fair erstellte und gehandelte Produkte. Außerdem erwartet Sie ein umfassendes Informations- und Unterhaltungsangebot zu den Themen faires Handeln und nachhaltiges Wirtschaften.

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30 Aug 2013

„Deutschlands Kundenchampions 2013“ wurden ausgezeichnet

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Bereits zum sechsten Mal begab sich die Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) und die forum! Marktforschung GmbH auf die Suche nach „Deutschlands Kundenchampions 2013„. Gesucht wurden die Unternehmen mit den besten Kundenbeziehungen.

„Fans sind Kunden, die nicht nur zufrieden sind, sondern die emotional an das Unternehmen gebunden sind. Fans sind besonders attraktiv, weil sie mehr und häufiger kaufen und weil sie als wertvolle Botschafter das Unternehmen weiterempfehlen. Unternehmen, die die emotionale Kundenbindung stärken und ihre Fanquote erhöhen, sind wirtschaftlich erfolgreich“, wie auf der Webseite des Wettbewerbs nachzulesen ist.

Deutschlands Kundenchampions

Quelle: Deutschlands Kundenchampions

Um die Gewinner zu ermitteln, wurde das Kundenbeziehungsmanagement der teilnehmenden Unternehmen untersucht. Dafür wurden die Kundenbindung und -zufriedenheit, Weiterempfehlungsbereitschaft, Imagewahrnehmung, der Grad der emotionalen Bindung und die Zufriedenheit mit den angebotenen Leistungen und den Servicemitarbeitern mit Hilfe einer repräsentativen Befragung erhoben. Zudem erfolgte ein Benchmarking, bei dem Produkte und Dienstleistungen unterschiedlicher Unternehmen einer Branche miteinander verglichen wurden. Und das sind die Gewinner:

Kategorie „Beste große Unternehmen“ (500 und mehr Mitarbeiter):

  1. Audi AG
  2. Amazon.de GmbH
  3. Home Shopping Europe GmbH

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25 Aug 2013

Badegewässer in Berlin: Wie sauber sind sie wirklich?

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Tegeler See

Quelle: levis / pixelio.de

Berlin ist nicht nur Deutschlands einwohnerreichste Stadt, Berlin ist auch führend, was Bademöglichkeiten in natürlichen Gewässern angeht. Die Flüsse Havel, Spree und Dahme, die durch Berlin fließen, machen es möglich. Sie sind an vielen Stellen zu großen Wasserflächen erweitert, beispielsweise zum Großen Wannsee oder Großen Müggelsee. Außerdem gibt es in Berlin einige Landseen wie den Weißen See oder die Seen der Grunewaldseenkette. Manche Seen liegen mitten in der Hauptstadt, wie z.B. der Flughafensee oder der Plötzensee mit eigenem Autobahnanschluss. So sind sie gut erreichbar und bieten Badespaß und Erholung für die 3,3 Millionen Berliner. Doch wie sauber sind die Berliner Badegewässer?

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) und die Gesundheitsbehörden der Bezirke kontrollieren die Wasserqualität aller Bäder und Badestellen, die in Liste der Badestellen erfasst sind. Die Überwachung findet während der Badesaison vom 15. Mai bis zum 15. September alle zwei Wochen statt. Sie basiert auf der Badegewässerrichtline der Europäischen Union. Die Untersuchungen finden im Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) statt. Dabei wird nach sogenannten Indikatorkeimen gesucht wie E.coli, intestinale Enterokokken und coliforme Bakterien. Außerdem können mikrobiologische Untersuchungen auf Salmonellen u.a. durchgeführt werden, wenn es einen Verdacht auf Abwassereinleitungen gibt. Bei Badegewässern müssen mindestens 95% der untersuchten Proben unter den von der EU festgelegten Grenzwerten liegen.

Kommt es zu einer Grenzwertüberschreitung, werden weitere Wasserproben entnommen und geprüft. Wenn die Werte weiterhin über den Grenzwerten liegen, wird vom Baden abgeraten oder ein Badeverbot ausgesprochen. Die jeweilige Beurteilung kann man online in der Liste der Badestellen finden oder beim Badegewässertelefon des LAGeSo erfragen. Es handelt sich dabei um eine farbliche Markierung nach Ampelprinzip (grün = zum Baden geeignet, gelb = vom Baden wird abgeraten, rot = Badeverbot).
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23 Aug 2013

KiGGS-Studie: So oft treiben Kinder und Jugendliche Sport

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Ergebnisse der KiGGS-Studie zur körperlich-sportlichen Aktivität von Kindern und Jugendlichen

Bewegung hat großen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Quelle: Edingershops: Hudora Trampolin.

Eine wesentliche Voraussetzung für gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ist körperliche Aktivität. Sie hat großen Einfluss auf die organische und motorische Entwicklung, auf das psychosoziale Wohlbefinden, die Persönlichkeitsentwicklung und das Erlernen sozialer Kompetenzen. Vermutlich werden bereits in jungen Jahren die Weichen für einen aktiven Lebensstil und die Gesundheitschancen im weiteren Lebenslauf gestellt. Zahlreiche Studien weisen positive Zusammenhänge zwischen der körperlichen Aktivität im Kindes- und im Erwachsenenalter nach.

KiGGS ist eine Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, die vom Robert Koch-Institut (RKI) durchgeführt wird. In den Jahren 2003-2006 wurde eine erstmalige Basiserhebung vorgenommen. Seit 2009 wird KiGGS als Langzeitstudie fortgeführt. Das bedeutet, dass die Studie kontinuierlich bundesweit repräsentative Daten zur Gesundheit der unter 18-Jährigen liefert. Darüber hinaus nehmen die Kinder und Jugendlichen wiederholt teil. So werden sie bis ins Erwachsenenalter begleitet und zeitliche Entwicklungstrends können dargestellt werden. Außerdem lassen sich Ursachen und Bedingungen von gesundheitlichen Veränderungen im Lebenslauf analysieren. Was sind die Ergebnisse der KiGGS-Studie?

Bei der Untersuchung des Bewegungsverhaltens kam heraus, dass ein Großteil der Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren regelmäßig sportlich aktiv ist. Drei Viertel der Jungen und Mädchen treiben mindestens einmal pro Woche Sport, mehr als ein Drittel sogar dreimal oder häufiger. Kinder, die nicht regelmäßig Sport treiben, kommen überproportional häufig aus Familien mit Migrationshintergrund, niedrigem Sozialstatus und aus den neuen Bundesländern.
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08 Aug 2013

Ist Wasser sparen in Deutschland sinnvoll?

1 Kommentar Umwelt und Klima

Schon im Kindesalter bringt man uns bei, Wasser zu sparen. Die EU-Kommission erwägt nun, Bürger dazu zu verpflichten. Aus einem vorläufigen „Arbeitsplan“ geht hervor, dass in naher Zukunft im europäischen Handel nur noch wassersparende Armaturen und Duschköpfe angeboten werden könnten. Ggfs. müssen Immobilien nachgerüstet werden. Ziel des Arbeitsplanes ist ein „ressourceneffizientes Europa“. Doch ist das Wassersparen überhaupt sinnvoll? Nein, sagen Kritiker und Experten.

Die Deutschen sind im europäischen Vergleich ohnehin bereits sehr sparsam. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist auf 130 Liter pro Tag gesunken. Vor zwanzig Jahren lag der Wert noch bei 150 Litern. Für die Gegner des Wassersparens ist dies keine gute Entwicklung. Sie sehen die Nachteile, die im Video der WDR Servicezeit dargestellt werden:

Das deutsche Wasserversorgungsnetz wurde in den 1970er-Jahren für einen viel höheren Wasserverbrauch konzipiert. Wenn zu wenig Abwasser durch die Wassersysteme fließt, entstehen Ablagerungen, die zu Verstopfungen und Gestank führen können. Außerdem darf das Wasser nicht in den Rohren stehen, um belastende Keime und Korrosion zu verhindern. Die Wasserversorger spülen deshalb die Rohre und Kanäle mit Trinkwasser durch.
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