13 Jul 2013

FROSCHking ist ein neuer Marktplatz für nachhaltige Produkte

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum

FROSCHking ist ein neuer Marktplatz für nachhaltige Produkte

Zum Thema nachhaltiger Konsum gibt es bereits viele „grüne“ Marktplätze und Online-Shops. Mit FROSCHking (www.froschking.de) betritt nun ein neuer Online-Marktplatz für nachhaltige Produkte die Bühne. FROSCHking bietet nachhaltige Alternativen in den Bereichen Haushalt&Wohnen, Gesundheit&Pflege, Essen&Trinken, Kinderbedarf, Mode&Textilien, Büromaterial, E-Mobilität, erneuerbare Energien und Lifestyle- und Geschenkartikel an.

FROSCHking entstand im November 2012 als gemeinsames Projekt von Freunden, die Ihre Talente und Erfahrungen bündelten, um eine neue Art von nachhaltigem Online-Marktplatz zu erschaffen. Oberste Prämisse war und ist es dabei, innovative und qualitativ hochwertige Produkte mit einem bewusst nachhaltigen Konsum und Lebensstil zu verbinden. So entstand mitten im Herzen Berlins die FROSCHking Internet GmbH. Nach Monaten intensiver technischer und konzeptioneller Vorbereitungen, Messebesuchen sowie Kundenakquise, ging der Online-Marktplatz Anfang Juni 2013 online.

Was ist nachhaltig an FROSCHking?

FROSCHking wählt die angebotenen Produkte bewusst und sorgfältig nach sechs Eigenschaften aus: innovativ, ökologisch, biologisch, nachhaltig, recycelt und sozial & fair. Zu aller erst arbeitet FROSCHking dabei auf Vertrauensbasis eng mit den ausgewählten Anbietern zusammen. Zudem hat man sich für eine demokratische Überwachung durch die User entschieden. Kunden haben die Möglichkeit, Unternehmen bzw. deren Produkte als sogenannte „schwarze Frösche“ zu markieren, wenn es Zweifel an deren Nachhaltigkeit gibt. FROSCHking prüft dies anschließend. Somit kann sich bei FROSCHking jeder aktiv an der Kontrolle der Nachhaltigkeit des Produktsortiments beteiligen. Ebenso haben alle Nutzer die Möglichkeit, sich mittels „grüner Frösche“ und Kommentare ausdrücklich positiv über Anbieter und Produkte zu äußern. Weiterlesen

27 Jan 2013

Utopische Ideen: Kann man Energie im Weltall gewinnen?

6 Kommentare neue Technologien
SunTower

Quelle: NASA / Marshall Space Flight Center

Jules Verne ließ schon vor 150 Jahren Menschen zum Mond fliegen. Bei Star Trek waren dann auch Zeitreisen möglich. Die Phantasie des Menschen ist der wissenschaftlich-technischen Realität oft ein Schritt voraus. Doch in vielen Fällen wurden daraus Alltagsgegenstände: Radio, Fernsehen, Ceran-Kochfelder, Computer. Mit Hilfe von Solaranlagen können wir aus Sonnenenergie Strom erzeugen. Auch in diesem Bereich gibt es phantastische Ideen, die der Menschheit riesige Energie-Potenziale erschließen möchten.

Sonnenenergie im Weltall gewinnen und zur Erde beamen

Die Idee, Sonnenenergie dort einzusammeln, wo sie kontinuierlich und viel intensiver zur Verfügung steht als auf der Erde, ist fast so alt wie der letzte Roman von Jules Verne. Der deutsche Astrophysiker Herrmann Oberth formulierte in den 1920er Jahren den Gedanken, Kraftwerke im Orbit zu stationieren, die mit großen Segeln 24 Stunden am Tag Sonnenenergie nutzen, indem sie diese in Mikrowellen transformieren und zur Erde schicken. Dort sollten die Mikrowellen in elektrischen Strom umgewandelt werden.

Die Richtigkeit dieser Theorie ist immerhin teilweise bewiesen. Sonnensegel versorgen die Internationale Raumstation ISS mit Elektrizität. Die Transformation von Sonnenlicht in Mikrowellen, deren Weiterleitung und Umwandlung in Elektrizität ist bereits erprobt worden – zumindest auf kürzerer Distanz. Hunderte von Satelliten stehen in 36 Kilometer Höhe im Orbit und haben ständigen Sichtkontakt zur Sonne. Schlechtes Wetter spielt keine Rolle mehr. Mikrowellen können die Wolkendecke ohne Kapazitätsverlust durchdringen – die idealen „Beamer“. Weiterlesen

03 Nov 2012

Eltern mit ökologischem Lebensstil für ZDF-Doku gesucht

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Marianne Schaefer Trench Die Filmmacherin Marianne Schaefer Trench hat Notopia angeschrieben: „Wir arbeiten zurzeit an einem Dokumentarfilm für das ZDF, 37 Grad zur Kindererziehung. Wir suchen bundesweit Eltern mit einem ausgeprägten, vielleicht sogar extrem ökologischen Lebensstil. Wir wollen wissen, mit welchen Erziehungsmethoden Eltern versuchen, auch ihre Kinder (ca. 8 – 15 Jahre) zu einem ökologisch verantwortungsvollem Bewusstsein, Verhalten und gesunder Ernährung zu bewegen. Wie werden Konflikte gelöst? Wie kann man die Kinder positiv beeinflussen? Wie klappt das mit den Mitschülern, die vielleicht auch gerne mal bei MacDonalds abhängen etc…“

Alle, die in der ZDF-Doku dabei sein möchten, sollten sich direkt an Marianne Schaefer Trench wenden. Hier sind die Kontaktdaten zu finden…

13 Okt 2012

Tipps zur Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen

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Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Asthma werden stark von der Luftqualität beeinflusst – insbesondere von der Konzentration an Staubpartikeln. Als Feinstaub werden die Partikel mit besonders kleinem Durchmesser bezeichnet. Je kleiner die Partikel sind, desto gefährlicher sind sie für die Gesundheit des Menschen. Die World Health Organization (WHO) hat die Luft in 1.100 Städten auf der ganzen Welt untersucht und festgestellt, dass der größte Teil der Bevölkerung einer Feinstaub-Belastung ausgesetzt ist, die die von der WHO empfohlenen Standards weit übersteigt.

Da wir 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen verbringen, ist eine hohe Luftqualität in Gebäuden sehr wichtig. Menschen mit einer Vollzeitbeschäftigung in einem Büro atmen beispielsweise 1.880 Stunden pro Jahr Innenraumluft ein. Hinzu kommen die Stunden, die man in der Wohnung, öffentlichen Gebäuden etc. verbringt. Auch in Innenräumen kann die Feinstaub-Konzentration sehr hoch ein. Hier einige Tipps zur Verbesserung der Innenraumluftqualität:

  • Verlegen Sie Teppichböden, denn diese Form des Bodenbelags bindet Staub. Mittlerweile gibt es Teppichböden, die darauf optimiert sind, die Feinstaubkonzentration im Raum zu senken.
  • Reinigen Sie Ihren Boden regelmäßig. Dabei sollten Sie einen Staubsauger mit hoher Saugkraft, einer Motorbürste und einem Schwebstofffilter nutzen (hier zu finden).
  • Lüften Sie regelmäßig, indem Sie Fenster und Türen öffnen. 5 Minuten Stoßlüften (also komplette Öffnung aller Fenster) reicht oftmals schon aus. Dies sollte mehrmals täglich gemacht werden – vor allem morgens und abends vor dem Schlafen.
  • Sorgen Sie für eine Luftfeuchtigkeit von 30 bis 50 Prozent. Dafür gibt es Raumbefeuchter.
  • Luftreiniger mit HEPA-Filter sind im Handel erhältlich. Beachten Sie beim Kauf, dass die Leistung auf die Raumgröße abgestimmt ist. Die Filter sollten regelmäßig kontrolliert und gewechselt werden.
  • Auch Zimmerpflanzen helfen bei der Reinigung der Innenraumluft.
11 Okt 2012

Die Deutsche Umwelthilfe ruft zur Reduzierung von Einweg-Plastiktüten auf

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Einweg-Plastik kommt nicht in die TüteDeutschland gehört mit 5,3 Milliarden verbrauchten Plastiktüten pro Jahr zu den Spitzenreitern im europäischen Vergleich – neben Spanien, Italien und Großbritannien. Mitte 2011 hat die Europäische Kommission eine Online-Umfrage zum Umgang mit Einweg-Plastiktüten durchgeführt. Mit 53% sprach sich die Mehrheit der Teilnehmer für ein Verbot aus. Der EU-Umweltkommissar Janez Potočnik hat jedoch bisher nicht veröffentlicht, welche Konsequenzen daraus abgeleitet werden.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat nun die Kampagne „Einweg-Plastik kommt nicht in die Tüte“ gestartet. Ziel ist es, das Abfallaufkommen von Einweg-Plastiktüten zu verringern. Um dies zu erreichen, fordert die DUH, Plastiktüten zusätzlich zum üblichen Preis im Einzelhandel mit einer Abgabe in Höhe von 20 Cent zu belegen. Vorreiter sei Irland, wo der Verbrauch von Plastiktüten infolge einer Zwangsabgabe (zunächst 15 Cent, dann 22 Cent und zuletzt 44 Cent) um 97% gesunken sei. Die so erwirtschafteten staatlichen Einnahmen sollten für die Umwelterziehung von Jung und Alt verwendet werden.

In diesem Sinn ruft die DUH Verbraucher zum Umstieg von Einweg-Tragetaschen auf Alternativen wie Mehrweg-Tragetaschen aus Jute, Baumwolle oder recycelten Kunststofffasern auf. Um Ressourcen zu schonen und uns vor weiteren Abgaben zu bewahren, ist deshalb jeder aufgerufen, schon jetzt freiwillig mitzumachen!

06 Okt 2012

Stromsparende Smartphones und Computer durch Spintronik

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Wer kennt das nicht? Das Smartphone fährt im ungünstigsten Moment herunter, weil der Akku leer ist. Oder eine wichtige Arbeit auf dem Laptop geht verloren, weil man vor dem Stromausfall nicht mehr sichern konnte. All diese Probleme könnte die Spintronik in Zukunft lösen – und außerdem die Geschwindigkeit von Computern in einer Weise erhöhen, die wir uns heute kaum vorstellen können.

In herkömmlichen Mikroprozessoren werden Transistoren verwendet, um elektrische Schaltvorgänge vorzunehmen. Je mehr Rechenleistung, desto größer der Strombedarf solcher Systeme. Zudem entsteht dabei Wärme, die meist eine aktive Kühlung erfordert, welche die Akkulaufzeit erheblich begrenzen kann.

Die Spintronik geht einen anderen Weg. Hier wird eine quantenmechanische Eigenschaft von Elektronen ausgenutzt, die man simplifiziert als „Drehung“ (oder eben „Spin“) beschreiben kann. Bei diesem Spin erzeugen die Elektronen ein magnetisches Moment, ganz ähnlich einer Kompassnadel. Ein Prozessor mit dieser Technologie hätte große Vorteile, denn für die magnetische Informationsverarbeitung wird kein Strom benötigt. Der Energiebedarf des gesamten Systems würde also deutlich sinken. Die Wärmeentwicklung wäre außerdem kein Thema mehr. Aufladen von Akkus wäre nach Ansicht von Experten dann nur noch sehr selten nötig. Laufzeiten von bis zu mehreren Monaten wären demnach keine Utopie mehr.

Ganz entscheidend erhöhen würde sich auch die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung. Mit Taktfrequenzen von bis zu 10.000 Gigahertz würde die Spintronik eine technologische Revolution auslösen. Doch es wird noch einige Zeit dauern, bis es zu einem Durchbruch mit praktischen Anwendungen kommt. Bis zu 20 Jahre veranschlagen Forscher derzeit noch für die Entwicklung funktionierender Systeme.

30 Sep 2012

Was sind Hybridheizungen?

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Steigende Energiekosten und der Wunsch nach Klimaverträglichkeit spielen bei der Wahl einer Heizung eine große Rolle. Hybridheizungen versprechen, eine sparsame und umweltschonende Lösung zu sein. Was sind Hybridheizungen?

Hybridheizungen kombinieren verschiedene Systeme zur Wärmeerzeugung. Beispielsweise Öl- oder Gas-Heizungen, Solar-Thermie, Luft- oder Wärmepumpen speisen Wärme in den zentralen Wärmespeicher. Dabei handelt es sich um einen großvolumigen Pufferspeicher, der als Wärmequelle für Heizung und Warmwasser fungiert. Wenn die Temperatur im Wärmespeicher unter einen Schwellenwert fällt, springt der Heizkessel ein.

So funktioniert eine Hybridheizung

Beim Umbau einer bestehenden Heizungsanlage kann man sich einen Fachhandwerker zur Hilfe nehmen, der einen standardisierten Heizungs-Check vornimmt und einen Sanierungsfahrplan erstellt. Dieser stellt dar, wie sich beispielsweise eine bereits vorhandene Öl- oder Gasheizung in eine Hybridlösung integrieren lässt. Da man weitere Wärmequellen Schritt für Schritt ergänzen kann, sollte man dies einplanen, so dass von Vorneherein der richtige Wärmespeicher ausgewählt wird.

Förderprogramme helfen bei der Finanzierung einer Hybridheizung. Auf dem Portal www.intelligent-heizen.info kann man in der Fördermitteldatenbank nach staatlicher Unterstützung suchen.