07 Okt 2011

Die Nominierten für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis stehen fest

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum

Deutscher NachhaltigkeitspreisMit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis werden Unternehmen ausgezeichnet, die den wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Umweltbewusstsein verbinden sowie nachhaltiges Handeln zum wirtschaftlichen Wachstum nutzen.

Seit Juli 2011 stehen die Spitzengruppen im diesjährigen Wettbewerb fest. Die Verleihung selbst findet erst am 4. November 2011 in Düsseldorf statt. Dabei wird klar, dass das Bedürfnis nach alternativen Energien sowie sicheren Lebensmitteln immer wichtiger wird. Nachhaltige Dienstleistungen und Produkte stehen immer mehr im Vordergrund des Kerngeschäftes von Unternehmen. Dabei setzen die Unternehmen zunehmend auf energieeffiziente Technologien und Verfahren.

Aus Sicht der Jury gehören dieses Jahr der Bio-Händler Alnatura, Catering-Dienstleister Aramark und die Ökobäckerei Ludwig Stocker-Hofpfisterei zu den nachhaltigsten Unternehmen des Landes. Die Marken GEPA, GLS Bank sowie Viessmann setzen sich ebenfalls durch. Die Technologieinnovatoren 3M und der Softwareriese SAP verfolgen die nachhaltigsten Konzernstrategien.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist eine Initiative des gleichlautenden Vereins in enger Zusammenarbeit mit der Bundesregierung sowie dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, unterschiedlichen Wirtschaftsverbänden und Forschungseinrichtungen sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen. Der Preis wird dieses Jahr zum vierten Mal vergeben. Letztes Jahr ging der Preis für das nachhaltigste Unternehmen an Deutsche See. Der Preis für die nachhaltigste Marke an Lichtblick. Ebenso erhielt Puma den Preis für die nachhaltigste Zukunftsstrategie. Die bekannten Unternehmen C&A sowie Daimler erhielten den Preis für “Deutschlands nachhaltigste Produkte”. Viele weitere Unternehmen konnten sich zudem über eine Auszeichnung freuen.

Noch ist der Deutsche Nachhaltigkeitspreis jung und relativ unbekannt. Vielleicht wird er bald eine wichtige Auszeichnung sein, über die stärker berichtet wird. Und da Unternehmen daran gelegen ist, Aufmerksamkeit zu erhalten, sollte dies ein Ansporn für Unternehmen sein, weiterhin an ihrer Nachhaltigkeit zu arbeiten.

  • Twitter
  • Facebook
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Digg
06 Okt 2011

Welche Hybridautos gibt es und wie sparsam sind sie?

Keine Kommentare Auto und Mobilität
Toyota Prius

Toyota Prius (Foto: Toyota Deutschland GmbH)

Der Kauf eines sparsamen Autos ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern entlastet auch den Geldbeutel. Hybridfahrzeuge haben den Ruf, dass sie besonders umweltfreundlich sind. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl von einem Elektromotor, als auch von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden. Diese Kombination macht sie besonders verbrauchsgünstig. Doch welche Hybridmodelle gibt es und wie sparsam sind sie tatsächlich?

Der Klassiker unter den Hybridautos ist der Toyota Prius. Das kantige Auto wird seit Ende 1997 gebaut und es gibt ihn schon in der dritten Generation. Wer sich für einen Prius entscheidet, muss mindestens 25.750 € für ein Neufahrzeug ausgeben und erhält dafür eines der ausgereiftesten und zugleich sparsamsten Hybridautos: Der Prius verbraucht nur 4,3 Liter auf 100 km laut Herstellerangaben. Die Energieeinsparung gegenüber Benzinern der gleichen Fahrzeugklasse beträgt gemäß Werksangaben rund 30 Prozent.

Sportliches Aussehen und umweltfreundlicher Hybridantrieb – passt das zusammen? Laut dem Hersteller Honda schon, denn diese beiden Eigenschaften verknüpft der Honda CR-Z. Das Auto verfügt über verschiedene Fahrmodi und mit den 124 PS ist man durchaus zügig unterwegs. Ab 21.990 € ist der Honda zu haben. Den Benzinverbrauch gibt Honda mit 5 Litern pro 100 km an, die CO2-Emission mit 117 g/km.

Wer nicht auf der Suche nach einem sportlichen Auto, sondern nach einem Van für die Familie ist, sollte sich den Honda Jazz näher ansehen. Er bietet ausreichend Platz für eine Kleinfamilie. Schon für 17.000 € kann man hiermit ein umweltfreundliches Familienfahrzeug erhalten, das über genügend Stauraum verfügt und nur 4,5 Liter auf 100 km verbraucht.

Deutsche Hersteller bieten noch nicht so viele Hybridmodelle an. Im Premiumsegment gibt es den BMW 7er mit Hybridtechnologie für stolze 105.990 €. Der VW Touareg mit BlueMotion-Technologie kostet 73.500 Euro. Mit Hybridausstattung verbraucht er immerhin noch 8,2 Liter auf 100 km.

Es wird deutlich, dass es in fast jeder Klasse Hybridmodelle gibt. Der Kaufpreis kann durchaus günstig sein – wenn man sich für ein ausländisches Modell entscheidet. Aber nicht nur bei der Anschaffung lässt sich Geld sparen, sondern auch beim Unterhalt, denn aufgrund des geringeren Verbrauchs muss man tatsächlich seltener zur Tankstelle.

  • Twitter
  • Facebook
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Digg
05 Okt 2011

Naturparks statt Modetrends: Wie Douglas Tompkins die Wildnis rettet

1 Kommentar Social Entrepreneurs, Umwelt und Klima
The Conservation Land Trust

Foto: The Conservation Land Trust

Der US-amerikanische Umweltaktivist und Naturschützer Douglas Tompkins, Jahrgang 1943, ist mittlerweile einer der größten privaten Grundbesitzer weltweit. Tompkins verkaufte Anfang der 80iger Jahre seine Anteile an den selbst gegründeten Textilfirmen Esprit und Northface für 250 Millionen Dollar, um in Chile und Argentinien Land zu kaufen sowie das gekaufte Land in ein Naturschutzgebiet umzuwandeln.

Douglas und Kris Tompkins

Foto: Sam Beebe/ Wikipedia

Seit dem Jahr 1989 kaufte Tompkins ungefähr 325.000 Hektar Land im südlichen Chile, eine Fläche so groß wie das Land Hamburg und Saarland zusammen. Dabei zieht sich die Fläche vom Stillen Ozean bis zu den Höhenzügen der Anden und an die Grenze von Argentinien. Inzwischen steht das Areal mit dem Namen Parque Pumalin unter Naturschutz und wird von der Umweltstiftung EDUCEC Education, Ciendiay Ecologia verwaltet. Die dort lebenden Siedlerfamilien zahlte er aus, obwohl die meisten Menschen dort keinen Rechtstitel für das Land besaßen. Zudem baute die Stiftung eine Schule und unterstützt im nahegelegenen Chaiten das kirchliche Radioprogramm. Des Weiteren ist der Park mit ungefähr 150 Dauerarbeitsplätzen der größte Arbeitgeber der Region.

Im Jahr 2005 erhielt der Park von der chilenischen Regierung den Titel “santuario de la naturaleza”. Hierdurch hat der Umweltschutz in diesem Gebiet oberste Priorität. Zudem sind Industrieansiedlungen nicht gestattet. Im Jahr 1991 kaufte Tompkins die Renihue-Ranch, um das mit Regenwald bewachsene Areal zu schützen. Zudem erwarb er mit seiner Umweltstiftung The Conservation Land Trust in den Folgejahren weitere Flächen Land. Zu seinen Projekten gehört auch das Sumpfgebiet Esteros del Ibera, das im Nordosten von Argentinien liegt. Dieses Gebiet zählt zu den wichtigsten Frischwasser-Reservoirs in Südamerika. Dabei soll dieses spezifische Ökosystem durch die Schaffung eines Naturschutzgebietes erhalten bleiben. Weiterlesen

  • Twitter
  • Facebook
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Digg
13 Sep 2011

Die “ökoRAUSCH – Messe für Design mit Bewusstsein” findet am 24. und 25. September statt

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum

ökoRAUSCHDie “ökoRAUSCH – Messe für Design mit Bewusstsein” vergrößert sich im vierten Jahr und zieht in die ehemalige 4711-Seifenfabrik in Köln-Ehrenfeld. Über 50 innovative Aussteller und zahlreiche Künstler präsentieren einen Mix aus Design, Kunst und Nachhaltigkeit. Ein neu konzipiertes ökoRAUSCH-Symposium soll den Dialog und Austausch zwischen Besuchern und den Designern anregen.

Am 24. und 25. September 2011 öffnet in Köln die vierte “ökoRAUSCH – Messe für Design mit Bewusstsein” ihre Türen für Fachpublikum und Besucher. In diesem Jahr findet auf der ökoRAUSCH die Auftaktveranstaltung zur Roadshow “11 Impulse für Morgen” des Kompetenzzentrums Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes statt.

Noch zentraler und größer präsentiert sich die Messe für nachhaltiges Design erstmals im Kölner Barthonia Forum, der ehemaligen 4711-Seifenfabrik in der Venloer Strasse in Köln-Ehrenfeld. Die ökoRAUSCH setzt auch diesen Herbst wieder innovative Designlabels in Szene, für die ökologisches Bewusstsein und Fair Trade kein Trend, sondern selbstverständlich ist. Schwerpunkt im PopUpKaufhaus ist in diesem Jahr das Thema “Nachhaltiger Konsum”. Weiterlesen

  • Twitter
  • Facebook
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Digg
29 Aug 2011

Einladung zum Tag des offenen Denkmals am 11. September

Keine Kommentare Umdenken und Mitmachen
Tag des offenen Denkmals

Fotos: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Am 11. September öffnen mehr als 7.500 Boden- und Baudenkmale ihre Türen und können von Jedermann besucht werden. Dabei kann man die Denkmale besichtigen und Erläuterungen von den Besitzern und Fachleuten erhalten. Es finden Führungen, Ausstellungen und Präsentationen statt, bei denen die Geschichte, der Bauzustand und Instandsetzungsmaßnahmen erläutert werden.

Zumeist handelt es sich um historische Stätten und Bauten, die normalerweise nicht zugänglich sind. Das Ziel des Denkmaltags ist es, für unser kulturelles Erbe zu begeistern und für das Thema Denkmalpflege zu sensibilisieren. Das diesjährige Motto lautet “Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert”. Diese Epoche zeichnet sich durch stilistische Vielseitigkeit, rasanten technischen Fortschritt und gesellschaftlichen Wandel aus, der sich in spannender Art und Weise in der Architektur widerspiegelt. Fast die Hälfte aller Denkmale passt zu diesem Motto. Außerdem gibt es Boden- und Baudenkmale aus vielen anderen Epochen zu besichtigen. Von den Anfängen der Archäologie bis zur Moderne ist alles dabei – auch technische und industrielle Denkmale.

In welchen Städten Denkmale besichtigt werden können, kann man im Programm auf www.tag-des-offenen-denkmals.de nachschauen. Dort gibt es auch eine App, mit der man das Programm auf mobilen Geräten nutzen kann.

Der Tag des offenen Denkmals wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Europarats. Insgesamt führen 49 Länder Ähnliches in den Monaten September und Oktober durch.

  • Twitter
  • Facebook
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Digg
27 Aug 2011

Unfug Clothing ist das Label für nachhaltige Mode

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum

nachhaltige Mode von Unfug Clothing

Unfug Clothing“Unfug Clothing” ist ein frisch gegründetes Modelabel, das sich dem Gedanken des strategischen Konsums verpflichtet fühlt. “Unfug” soll eine Alternative zu den großen Modehäusern darstellen und für alle da sein, die nicht blind konsumieren, sondern ihre Verantwortung als Konsumeten begreifen und sich deshalb ihre Kleidung auch unter ökologischen und sozialen Aspekten aussuchen.

“Unfug” unterscheidet sich besonders im Produktionsverfahren von anderen Marken bzw. Labels. Die Motive werden ausschließlich auf EarthPositive-Textilien gedruckt und bestehen aus 100% Biobaumwolle, die GOTS zertifiziert ist. Durch das FairWear-Zertifikat wird sichergestellt, dass die Produktion der Textilien möglichst fair abläuft. Zudem werden die Textilien CO2-reduziert prodziert (es werden 90% CO2 eingespart). Alle Produktionspartner befinden sich im lokalem Umfeld, um unnötig lange Transportwege und den damit verbundenen CO2-Ausstoß zu vermeiden. Desweiteren laufen die Server von “Unfug” mit Ökostrom.

Eine weitere Besonderheit des Labels ist, dass manche Shirts eine Spende für ein unterstützenswertes Projekt beinhalten. Aber das ist noch nicht alles. Es gibt Unikatshirts, die von Hand vollendet werden. Durch diesen Prokuktionsablauf ist jedes Shirt ein Einzelstück. Im übrigen sind auch alle Artikel, die “Unfug Clothing” verkauft, limitiert und werden auch bei hoher Nachfrage nicht nachproduziert. Unfug steht für Individualität und nicht für Massenproduktion. Fall Du neugierig geworden bist, schau Dir den Shop auf www.unfug-shop.com an.

  • Twitter
  • Facebook
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Digg
24 Aug 2011

CNN sucht grüne Projekte aus deutschen Städten für die Sendereihe “Road to Durban: A Green City Journey”

Keine Kommentare Umwelt und Klima

Road to Durban: A Green City JourneyIn dieser Woche startet CNN International die neue Sendereihe Road to Durban: A Green City Journey. Im Vorfeld der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen im südafrikanischen Durban im Dezember zeigt die Sendung, was Städte rund um den Globus gegen den Klimawandel unternehmen. Die erste Sendung kommt aus Großbritannien, weitere Folgen stellen Projekte aus Deutschland, der Türkei, Kenia und Südafrika vor. Für die zweite Ausgabe von Road to Durban: A Green City Journey im September sucht CNN noch bemerkenswerte Projekte und Ideen aus deutschen Städten.

Wenn Anfang Dezember die Vereinten Nationen zum 17. Weltklimagipfel in die südafrikanische Hafenstadt Durban rufen, schaut die Welt wieder genauer hin, wie die Staatengemeinschaft den Klimawandel bekämpfen will. CNN macht sich schon heute mit einem Korrespondententeam auf die Reise nach Durban und stellt ab sofort jeden Monat Projekte von Forschern, Unternehmern, Politikern, Initiativen und Privatpersonen vor, die einen besonderen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft in grüneren Städten leisten. Die neue Sendereihe Road to Durban: A Green City Journey startet diese Woche mit Großbritannien (Sendezeiten siehe Webseite zur Sendung: http://cnn.com/greenjourney).

Die zweite Ausgabe von Road to Durban: A Green City Journey wird Klimaschutz-Projekte aus deutschen Städten vorstellen. Für die Sendung im September (Erstausstrahlung 21.9., 9:30 und 19:30 Uhr) sucht CNN ab sofort Ideen und Projekte von Städten, Unternehmen, Initiativen und Privatpersonen. Die CNN-Redaktion wählt aus den Einreichungen Projekte aus, die vor Ort mit einem Kamerateam gedreht und in der Sendung ausgestrahlt werden. Außerdem werden ausgewählte Beiträge auch direkt in die Sendung übernommen oder auf CNN.com gezeigt. Weiterlesen

  • Twitter
  • Facebook
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Digg