03 Jan 2009

Matthias Horx veröffentlicht den Trend Report 2009

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum, Umdenken und Mitmachen

Wie verändern sich gesellschaftliche Werte im kommenden Jahr? Mit welchen Entwicklungen müssen wir im soziokulturellen Bereich rechnen? Und was sind die entscheidenden Triebkräfte für die Märkte von morgen? Matthias Horx hat auch in diesem Jahr wieder die wichtigsten Veränderungsprozesse der Kultur- und Konsummärkte ausfindig gemacht. Prägnant und anschaulich erläutert er im neuen Trend-Report die neun relevantesten Entwicklungen für die nächsten Jahre.

Der seit 2003 erscheinende Jahresüberblick gehört zu den am stärksten nachgefragten Printprodukten des Zukunftsinstituts. Ein Novum in diesem Jahr ist, dass der Trend-Report nicht ausschließlich im Think Tank in Kelkheim entstanden ist, sondern auch an der Zeppelin-Universität, wo Matthias Horx als Dozent unterrichtet. Die Trends Kreazipation, Bio-Yourself sowie Ich war dabei! basieren auf Forschungsergebnissen der Studenten vom Bodensee.

Hier ein kurzer Einblick in alle neun Kapitel:

1. Offline-Trend

Der neue Reiz der Unerreichbarkeit
Die 24/7-Highspeedgesellschaft mit der beständigen Gefahr von Information-Overload, lässt zunehmend das Bedürfnis nach analogen Orten aufkeimen. Das Verlangen nach Ruheinseln und Rekreationsräumen, in denen es keinen Handy-Empfang gibt und das einzige Speichermedium das eigene Gehirn ist, wird künftig zu einem immer umfassenderen Wunsch. Das bedeutet nicht das Ende der Online-Kultur. Vielmehr handelt es sich um einen Gegentrend, sich – eine Zeit lang – bewusst von der Immer-Erreichbarkeit auszuklinken. Dass die Sehnsucht nach einer Offline-Kultur nicht nur im Privaten stattfindet, sondern zunehmend auch Wirtschaft und Öffentlichkeit beeinflusst, veranschaulichen die Zukunftsforscher anhand von vielen Zahlen und Best-Practices.

2. Soft-Kapitalismus

Wie in der globalen Krise eine neue Weltordnung und ein neues Wertesystem entsteht
Die Finanzkrise erschüttert derzeit die Märkte Matthias Horx gibt im Kapitel „Soft-Kapitalismus“ Antworten auf die Frage, wie es nach der Krise weitergeht: „Die Wirtschaftskrise, die mit der US-Immobilien-Blase ihren Anfang nahm, lässt einen neuen globalen Sozialkontrakt erahnen, der unser Leben, unsere Wirtschaft und uns selbst verändern wird.“ Und zwar hin zu Humanomics, der „Trust Economy“. Anhand der Kondratieff-Zyklen erklärt der Zukunftsund Trendforscher den Hintergrund der Krise und welche produktiven Innovationen in Zukunft zu einem neuen Aufschwung führen werden.

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11 Nov 2008

The Story of Stuff

1 Kommentar Nachhaltiger Konsum, Umdenken und Mitmachen

The Story of StuffLebkuchenalarm! Überall gibt es schon wieder Lebkuchen! Ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Countdown bis Weihnachten schon längst wieder begonnen hat. Was schenken wir denn dieses Jahr bloß wieder? Zum Glück gibt es das Internet, was einem die Geschenkejagd in den nasskalten Fußgängerzonen erspart. Nun, bei einer Pause vom Surfen auf unzähligen Shoppingseiten, haben wir heute bei Vimeo ein äußerst sehenswertes Filmchen entdeckt. Es geht nur gut 20 Minuten, doch es könnte euch eine ganze Weile länger beschäftigen.

In The Story of Stuff zeigt die amerikanische Öko-Aktivistin Annie Leonard simpel und eindringlich die ökologischen und sozialen Folgen unserer Kauflust auf. Einfach krass! Aber eines gleich vorweg: Ja, es werden im Film Zusammenhänge stark vereinfacht und zugespitzt dargestellt. Wir finden jedoch, dass die Kernaussage überzeugt und es nicht schadet, einmal über das eigene Konsumverhalten nachzudenken…

29 Okt 2008

Skateboarden für den Frieden in Afghanistan

Keine Kommentare Social Entrepreneurs

Skateboarden für den Frieden in AfghanistanDie drei Australier Oliver Percovich, Sharna Nolan und Travis Beard, kommen sieben Jahre nach dem Sturz der Taliban in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans, an. Im Gepäck haben sie drei Skateboards, sie gehen rollen und sind bald darauf umringt von einer Schar afghanischer Mädchen und Jungen, die noch nie zuvor in ihrem Leben Skateboarder gesehen haben und nun alle lernen wollen, wie man das so macht, dieses Pushen und Ollen und Flippen. Ziemlich bald haben die drei Ozzis mit ihren paar Brettern eine improvisierte Skate-Schule aufgebaut, Skateistan heißt sie.

Damit mehr Kabuler Kids unterrichtet werden können, braucht Skateistan noch Bretter, Klamotten, Schuhe, Achsen – egal! Was ihr an Skate-Zeug noch habt, her damit! Die Kids werden es euch danken. Wer die Kids unterstützen will, kann Equipment bis zum 30. November beim nächsten Titus-Store abgeben oder an folgende Adresse schicken:

titus GmbH
Stichwort: Skateistan
Scheibenstr. 121
48153 Münster