30 Sep 2012

Was sind Hybridheizungen?

Keine Kommentare neue Technologien

Steigende Energiekosten und der Wunsch nach Klimaverträglichkeit spielen bei der Wahl einer Heizung eine große Rolle. Hybridheizungen versprechen, eine sparsame und umweltschonende Lösung zu sein. Was sind Hybridheizungen?

Hybridheizungen kombinieren verschiedene Systeme zur Wärmeerzeugung. Beispielsweise Öl- oder Gas-Heizungen, Solar-Thermie, Luft- oder Wärmepumpen speisen Wärme in den zentralen Wärmespeicher. Dabei handelt es sich um einen großvolumigen Pufferspeicher, der als Wärmequelle für Heizung und Warmwasser fungiert. Wenn die Temperatur im Wärmespeicher unter einen Schwellenwert fällt, springt der Heizkessel ein.

So funktioniert eine Hybridheizung

Beim Umbau einer bestehenden Heizungsanlage kann man sich einen Fachhandwerker zur Hilfe nehmen, der einen standardisierten Heizungs-Check vornimmt und einen Sanierungsfahrplan erstellt. Dieser stellt dar, wie sich beispielsweise eine bereits vorhandene Öl- oder Gasheizung in eine Hybridlösung integrieren lässt. Da man weitere Wärmequellen Schritt für Schritt ergänzen kann, sollte man dies einplanen, so dass von Vorneherein der richtige Wärmespeicher ausgewählt wird.

Förderprogramme helfen bei der Finanzierung einer Hybridheizung. Auf dem Portal www.intelligent-heizen.info kann man in der Fördermitteldatenbank nach staatlicher Unterstützung suchen.

31 Aug 2012

Bei Kinderkrankheiten werden vor allem Medikamente angewendet

Keine Kommentare Gesundheit und Ernährung

Bei Kinderkrankheiten werden vor allem Medikamente angewendet Die GfK Marktforschung Nürnberg hat im Auftrag des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ Eltern gefragt, auf welche Mittel sie bei Erkrankungen ihrer Kinder zurückgreifen. Bei der repräsentativen Umfrage kam raus, dass 76,5% der befragten Mütter und Väter Medikamente aus der Apotheke einsetzen – z.B. Hustensäfte, fiebersenkende Mittel oder entblähende Medikamente.

Hausmittel wie beispielsweise Quarkumschläge oder Wadenwickel werden von 72,5% der befragten Eltern bei Erkrankungen ihrer Kinder angewendet. Im Jahr 2008 lag der Wert noch bei 82,2%. Das Vertrauen in Hausmittel hat also offensichtlich abgenommen (-9,7%).

Angestiegen ist jedoch die Anzahl der Eltern, die ihren erkrankten Kindern homöopathische Mittel verabreichen. Seit 2008 ist der Wert um 1,8% gestiegen – nämlich auf 30,7%. Homöopathische Mittel kommen zum Beispiel bei Erkältungen, Durchfall, kleineren Beulen, Fieber und Insektenstichen zur Anwendung.

Wenn Eltern auf Medikamente zurückgreifen, sollten sie bedenken, dass diese oftmals nicht für Kinder entwickelt wurden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geht davon aus, dass für mehr als 50% der eingesetzten Mittel Untersuchungen fehlen, wie sie auf Kinderkörper wirken. Deswegen gibt es seit 2007 eine EU-Verordnung für kindgerechte Medikamente. Neue Präparate müssen auch an Minderjährigen getestet werden, um sicherzustellen, welche Dosis hinreichend ist und wann Nebenwirkungen auftreten. Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa) hat die Medikamente veröffentlicht, die in den letzten Jahren eine Zulassung für Minderjährige erhalten haben.

Bei der repräsentativen Umfrage wurden 524 Mütter und Väter mit minderjährigen Kindern befragt.

12 Mrz 2012

Was bedeutet „Cradle to Cradle“?

Keine Kommentare Nachhaltiger Konsum, neue Technologien

Vom 26.01. bis 16.03.2011 fand in Berlin das Cradle to Cradle-Festival statt. Cradle to Cradle (C2C) bedeutet „von der Wiege zur Wiege“ und steht für ein Leben ohne Abfälle. Man nennt dies auch Ökoeffektivität. Produkte werden so konzipiert, dass sie entweder in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden können oder kontinuierlich in technischen Kreisläufen gehalten werden. Beispielsweise Plastikverpackungen oder T-Shirts werden also kompostiert, so dass sie als biologische Nährstoffe wertvoll für die Natur sind. Alternativ werden Cradle to Cradle-Produkte – zum Beispiel Fernseher – so recycelt, dass daraus neue Produkte entstehen. Das Video erklärt das Cradle to Cradle-Prinzip und zeigt viele Beispiele, die bereits heute Realität sind.

27 Jan 2012

Nur jeder dritte Deutsche kennt die genaue Höhe seiner Stromkosten

2 Kommentare Umdenken und Mitmachen

Initiative EnergieEffizienzNur 35 Prozent der Deutschen weiß genau, wie hoch ihre Stromkosten sind. 33 Prozent kennt die ungefähre Höhe. 32 Prozent hat keine Ahnung, wie viel sie für Strom ausgeben. Die Mehrheit der Deutschen kennt also nicht die jährlichen Ausgaben für Strom. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) initiiert wurde. 2000 Privathaushalte wurden im Oktober 2011 vom Meinungsforschungsunternehmen Forsa befragt.

Aus verschiedenen Gründen lohnt es sich, dass jeder Haushalt die eigenen Stromkosten genauer beobachtet. Man kann die Verbrauchmenge dazu nutzen, verschiedene Stromanbieter zu vergleichen. Ein Wechsel kann bares Geld sparen – auch vor dem Hintergrund, dass die Strompreise in den letzten Jahren gestiegen sind.

Die Kenntnis der eignen Stromkosten kann auch zu einem bewussteren Stromkonsum führen. Ein geringerer Stromverbrauch führt zu günstigeren Rechnungen. Die Initiative EnergieEffizienz der dena bietet auf www.stromeffizienz.de zahlreiche Hilfsmittel an, den Stromverbrauch zu reduzieren: Informationsbroschüren, Hilfe beim Kauf von sparsamen Elektrogeräten und Online-Rechner, mit denen man ausrechnen kann, wie hoch die Einsparpotenziale im Haushalt sind. Beispielsweise kann man ausrechnen, wie viel Geld man spart, wenn man ein energieeffizienteres TV-Gerät, Kühl- oder Gefrierschrank, Bürogerät oder Energiesparlampen kauft. In der TopGeräte-Datenbank findet man die energieeffizientesten Modelle mit ihren jeweiligen Verbrauchswerten und jährlichen Stromkosten.

Wer den eignen Stromverbrauch genau erfassen und senken möchte, findet auch auf www.softguide.de verschiedene Hilfsmittel. Die Suche nach „Energie“ liefert viele Programme zum Energiemanagement und Energiecontrolling für Privathaushalte sowie für Unternehmen.

Wer Strom spart, schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss nicht hergestellt werden und erzeugt auch keine Emissionen.

25 Jan 2012

Kindergartenmöbel sind robust, sicher, haltbar und nachhaltig

2 Kommentare Nachhaltiger Konsum

Nachhaltige Möbel zeichnen sich dadurch aus, dass sie umweltfreundlich produziert wurden und eine lange Lebensdauer haben, also nicht nach wenigen Jahren auf dem Sperrmüll landen. Für alle, die auf der Suche nach einer Kinderzimmer-Einrichtung sind, die diesen Anforderungen entspricht, haben wir hier einen guten Tipp: Möbel aus dem Kindergartenbedarf.

Das klingt zunächst seltsam. Kindergartenmöbel müssen jedoch hohen Anforderungen entsprechen, die sie von normalen Möbeln unterscheiden. Über mehrere Jahre hinweg werden Kindergartenmöbel von vielen Kindern fast täglich benutzt und sind ihrem wilden Spiel ausgesetzt. Dabei sind sie sicher und haltbar. Als Baustoff für Kindergartenmöbel dient vor allem Holz. Stabile Holzmöbel können über viele Jahre und teilweise über mehrere Generationen hinweg verwendet werden. Gerade bei Kinderbetten, Wickeltischen und anderen Gebrauchsmöbeln für Kinder ist diese Eigenschaft von Vorteil.

Auch das Design von Kindergartenmöbeln ist zeitloser als die meisten Möbel aus den gängigen Möbelhäusern. Ohne Schnörkel und mit abgerundeten Kanten sind sie sicher gestaltet. Oft wird auf plastische oder aufdringliche Muster und Farben verzichtet. Helle, fröhliche Farben werden als Highlight genutzt und mit dem natürlichen, warmen Farbton von Holz kombiniert. Das Ergebnis ist ein kindgerechtes Design, das auch in vielen Jahren noch genauso schön ist.

Möbel aus dem Kindergartenbedarf sind also nachhaltig, weil sie dank ihrer robusten Materialien, dank ihrer sicheren Konstruktion und dank ihres zeitlosen, kindgerechten Designs ein Leben lang halten.

18 Jan 2012

Ergebnisse der Umfrage zum Verbot von Plastiktüten

1 Kommentar Umdenken und Mitmachen

Wir hatten Mitte 2011 über die Umfrage der EU-Kommission zu einem eventuellen Verbot von Kunststoff-Tragetaschen berichtet. Damals hatte die Umfrage für Wirbel gesorgt. Insbesondere die Kunststoff produzierende und verarbeitende Industrie in Deutschland zeigte sich wenig begeistert von dem Vorstoß auf europäischer Ebene. Inzwischen liegen die Ergebnisse der Studie vor.

Der Online-Fragebogen wurde von über 15.500 Teilnehmern ausgefüllt. Davon waren 97% als einzelne Bürger registriert und die Übrigen als Vertreter aus Industrie, Wirtschaft, Umweltgruppen und öffentlichen Institutionen.

Mit 53% spricht sich die Mehrheit der Teilnehmer für ein Verbot aus. Lediglich 12% glauben, dass die bisherigen Maßnahmen in diesem Bereich ausreichen. 65% bejahen einen Handlungsbedarf bei Kunststoff-Tragetaschen. 31% der Befragten würde statt einem Verbot auch eine Tütengebühr ausreichen. Während 58% angeben, dass biologisch abbaubare Tüten für Sie eine Alternative darstellen und deshalb von einem Verbot oder einer Gebühr ausgenommen werden sollten, fordern 23% auch für diese Tüten keine Ausnahmen.

Welche Konsequenzen die Kommission aus den Umfrageergebnissen ziehen wird, hat sie bisher nicht erklärt. Ob die Kunststoff-Tragetasche bald Geschichte ist, bleibt deshalb abzuwarten.


Dieser Gastbeitrag ist von Nicola, die als Juristin im Bereich Verpackungsverordnung und Abfallentsorgung tätig ist. Vielen Dank!

05 Jan 2012

Die Deutsche Post hilft beim Recycling von alten Elektrogeräten

1 Kommentar Umdenken und Mitmachen
Recycling von alten Elektrogeräten

Quelle: Harald Wanetschka / pixelio.de

Handys, PCs und andere elektronische Geräte veralten schnell und werden durch neue ersetzt. Im Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) steht, dass ausgediente Geräte nicht mehr im Hausmüll entsorgt werden dürfen, sondern bei Abfallsammelstellen der Kommunen abgegeben werden müssen. Dort wird eine umweltverträgliche Entsorgung vorgenommen und wertvolle Rohstoffe dem Recycling zugeführt.

Wem der Gang zur Abfallsammelstelle zu umständlich ist, kann das Angebot „Electroreturn“ der Deutschen Post nutzen. Alte Elektrogeräte kann man zum umweltgerechten Recycling schicken. Alle Geräte, die leichter als ein Kilo sind und in einen Maxi-Briefumschlag passen, sind willkommen. Also Handys, Digitalkameras, Computerbauteile oder auch leere Druckerpatronen. Und so funktioniert es:

  • Das Elektrogerät in einen Umschlag packen.
  • Die Versandmarke herunterladen, ausdrucken und auf den Umschlag kleben.
  • In einen Briefkasten werfen oder in der Postfiliale abgeben.
  • Die Post transportiert das Elektrogerät zu einem Recyclingpartner, der sich um die fachgerechte Entsorgung und Verwertung kümmert.

„Electroreturn“ ist völlig kostenlos. Die Telekom legt außerdem noch was drauf: Für jedes Handy, das eingesendet wird, spendet die Telekom 2 Euro an die Organisation „Ein Herz für Kinder“.